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Aktuelles


Weniger Firmen, mehr Privatleute zahlungsunfähig (20.09.2021)

  • Um 1,7 % und damit auf 8.800 Fälle gesunkene Firmenpleiten, aber mit 46.000 Fällen um 63 % mehr Privatinsolvenzen. Im ersten Halbjahr 2021 weist die Insolvenzanalyse der Wirtschaftsauskunftei Creditreform einen gegenläufigen Trend auf. Die Gesamtzahl der Insolvenzen sei auf den höchsten Halbjahreswert seit 2014 gestiegen.

    Den Grund für den Anstieg der Privatinsolvenzen sieht Creditreform in einer Reform des Verbraucherinsolvenzrechts. Diese ermöglicht Privatpersonen eine schnellere Restschuldbefreiung.


Unwetterschäden: Wer kommt im Mietshaus dafür auf? (13.09.2021)

  • Eingestürzte Häuser, vollgelaufene Keller, starke Verwüstungen. Unwetter hinterlassen derzeit in vielen Teilen Deutschlands schwerste Schäden. Bei Mietsobjekten stellt sich häufig die Frage, wer haftet und den Schaden beseitigen muss.

    In der Regel sind Vermieter*innen dafür verantwortlich, Schäden an der Immobilie zu beheben. Das gilt auch für Wasserschäden am Gebäude. So erklärt es der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Für einen Schaden, der auf den Mieter zurückzuführen ist, muss dieser auch aufkommen. Das kann bei einem Wasserschaden nach einem Starkregen der Fall sein,  wenn dieser durch ein offen gelassenes Fenster trotz längerer Abwesenheit entstanden ist.

    Für das Mobiliar des Mieters sind Eigentümer nur dann verantwortlich, wenn sie den Schaden daran verschuldet haben.


Stark gestiegene Baukosten (23.07.2021)

  • Über sich verschlechternde Aussichten für den Bau günstiger Wohnungen klagt die deutsche Wohnungswirtschaft. Verantwortlich dafür sind stetig steigende Kosten aufgrund strengerer Bauvorschriften. Auch die Verteuerung der Baustoffe trägt nach Ansicht des Branchenverbandes GdW dazu bei.

    GdW-Präsident Axel Gedaschko sieht darin eine „fatale Entwicklung“. Von 204.000 € auf 284.000 € seien die Durchschnittskosten für den Bau einer neuen Wohnung in der Zeit zwischen 2010 und 2020 gestiegen.


Nur ein Bruchteil der Corona-Hilfen abgerufen (15.07.2021)

  • Die Bundesregierung hatte 150 Milliarden Euro für Unternehmen als Corona-Hilfen bereitgestellt. Von diesen Zuschussprogrammen wurden bislang nur 24 Prozent von betroffenen Firmen abgerufen. Das berichtet Selina Schulze-Spüntrup vom Ifo-Institut. Das hat auch damit zu tun, dass die Anspruchsvoraussetzungen zum Teil recht streng gefasst wurden, um Missbrauch auszuschließen.“

    Für die Soforthilfen des Bundes wurden 50 Milliarden Euro veranschlagt, weniger als ein Drittel wurde davon laut Ifo in Anspruch genommen.


Preise steigen im Juni um 2,3 Prozent (9.07.2021)

  • In der Eurozone steigt die Inflation weiter. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Juni um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, so teilte das Statistische Bundesamt in seiner vorläufigen Schätzung mit. Mit knapp 10 Prozent sind insbesondere die Energiepreise gestiegen.

    Experten rechnen mit einer Teuerungsrate von bis zu vier Prozent im Laufe dieses Jahres. Einfluss nimmt, dass zum Jahresanfang die Mehrwertsteuersätze wieder auf das übliche Niveau angehoben wurde. Auch wird seit Anfang 2021 eine CO2-Abgabe von 25 Euro je Tonne Kohlendioxid fällig.


Kaufverhalten in der Pandemie (23.06.2021)

  • Aus einer Umfrage der Unternehmensberatung PWC geht hervor, dass in den letzten Monaten der Corona-Krise nicht nur der Onlinehandel einen Boom erlebt hat, sondern auch der "Laden um die Ecke".

    Gut 28 Prozent der Bevölkerung arbeiten momentan im Homeoffice und statten gerne dem "Laden um die Ecke" einen Besuch ab.

    Das Thema Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine größere Rolle in der Pandemie. Auf umweltfreundliche oder reduzierte Verpackungen wird großen Wert gelegt.


Steuererklärung 2020 - Teil 5 "Impfhelfer" (15.06.2021)

  • Für freiwillig tätige Impfhelfer/innen wurde eine Sonderregelung geschaffen. Sie können einen Freibetrag von 3.000 € nutzen.


Steuererklärung 2020 - Teil 4 "Corona-Bonus" (09.06.2021)

  • Sonderzahlungen in Höhe von bis zu 1.500 € können Arbeitgeber/innen ihren Beschäftigten steuerfrei in Form von Sachbezügen und Zuschüssen gewähren.

    Eine Auszahlung in mehreren Teilen ist möglich.


Steuererklärung 2020 - Teil 3 "Homeoffice" (01.06.2021)

  • Anschaffungen für das Homeoffice können bis zu einem Betrag von 800 € (ohne MwSt) je Möbelstück oder Gerät direkt angesetzt werden. Einzige Voraussetzung: Sie müssen zu mindestens 90 % beruflich verwendet werden.

    Bei höherwertigen Möbeln oder Geräten gelten andere Zeiträume für die Abschreibung.


Steuererklärung 2020 - Teil 2 "Anlage Corona-Hilfen" (27.05.2021)

  • Die Finanzverwaltung hat ein neues Formular "Anlage Corona-Hilfen" herausgegeben. Hier werden für die betreffenden Berufsgruppen Soforthilfen, Überbrückungshilfen und Zuschüsse ausgewiesen.

    Wichtigste Änderung: Einführung der Homeoffice-Pauschale.


Steuererklärung 2020 - Teil 1 "Abgabefrist" (21.05.2021)

  • Durch die Pandemie sind viele Selbständige und Arbeitnehmer stark belastet. Der Fiskus schafft in der Steuererklärung für das Jahr 2020 Erleichterungen.

    Laut gemeinsamen Antrag von Union und SPD soll die Frist zur Abgabe der Steuererklärung von Ende Juli auf Ende Oktober 2021 verschoben werden.

    Wer einen Steuerberater beauftragt, soll sogar bis Ende Februar 2022 Zeit haben.


Schnelles Internet (12.05.2021)

  • Durch das vom Bundestag beschlossene Telekommunikationsgesetz haben Verbraucher voraussichtlich ab Mitte des kommenden Jahres ein Recht auf schnelles Internet.

    Für Upload und Download sollen noch zu berechnende Mindestvorgaben gemacht werden.


Eigenkapital-Zuschuss (07.05.2021)

  • Seit dem 20.04.2021 können Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 hatten, einen neuen Zuschuss mit dem Erstantrag auf die Überbrückungshilfe III beantragen.

    Der Zuschuss berechnet sich nach dem Betrag, den ein Unternehmen bei der Überbrückungshilfe III für die Fixkosten erstattet bekommt.


Weniger Auszubildende (27.04.2021)

  • Im vergangenen Jahr begannen in Deutschland rund 465.200 Menschen eine Ausbildung. Dies sind 9,4 Prozent weniger als in 2019 und somit der niedrigste Stand seit 1991.

    Zurückzuführen ist die Zahl auf eine vorläufige Berechnung des Statistischen Bundesamtes. Grund für den Rückgang ist die Corona-Pandemie.

    Allerdings bestehen große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Branchen.


Wann ist tanken am sinnvollsten? (19.04.2021)

  • Wer zur richtigen Zeit sein Kraftfahrzeug tankt, kann ordentlich Geld sparen. Bis zu elf Cent pro Liter können die Spritpreise bei der selben Tankstelle zu unterschiedlichen Zeiten abweichen.

    Eine Untersuchung des ADAC im vergangenen Jahr hat ergeben, dass die beste Zeit zum Tanken in den Abendstunden zwischen 18.00 und 22.00 Uhr liegt.

    Gute Vergleichsmöglichkeiten bieten entsprechende Tank-Apps.


Lohnsteuerpflicht von Abfindungen (07.04.2021)

  • Beschäftigte, die aus einem Unternehmen ausscheiden, erhalten oft eine Abfindung. Diese Zahlung ist voll lohnsteuerpflichtig. Da der Steuersatz progressiv verläuft, kann eine hohe Abfindung auch die Steuerlast deutlich erhöhen.

    Mit der sogenannten Fünftelregelung werden diese ermäßigt besteuert und damit fiktiv auf fünf Jahre verteilt. Abfindungen müssen als außerordentliche Einkünfte gelten. Das trifft zu, wenn sie innerhalb eines Kalenderjahres gezahlt wurden und höher als der bisherige Arbeitslohn pro Jahr sind.


Computer steuerlich absetzbar (01.04.2021)

  • Der Kauf von Hard- und Software zahlt sich über die Steuer aus. Seit Jahresbeginn 2021 können Computer, Laptops, Drucker und weitere digitale Wirtschaftsgüter bereits im Jahr der Anschaffung in voller Höhe von der Steuer abgesetzt werden. Dieses teilt der Lohnsteuerhilfeverein (BVL) mit.

    Es entfällt die bisherige Abschreibungsdauer von drei Jahren. Als Nutzungsdauer wurde jetzt ein Jahr bestimmt.


Stornierung von Pauschalreisen (25.03.2021)

  • Reisen während der Pandemie können mit möglichen Einschränkungen verbunden sein. Wer die gebuchte Reise deshalb nicht mehr wahrnehmen möchte, sollte erst ca. vier bis fünf Wochen vor Reiseantritt kündigen. Dadurch werden hohe Stornogebühren vermieden, so der Reiserechtsexperte Prof. Ernst Führich.

    Erst dann ist absehbar, mit welchen Beeinträchtigungen/Leistungsänderungen vor Ort zu rechnen ist.

    Bei Vorliegen einer Reisewarnung kann problemlos kurzfristig storniert werden. Innerhalb von 14 Tagen sollte der Reisepreis erstattet werden. Ein Gutschein muss nicht akzeptiert werden.


Informationstechnologien (18.03.2021)

  • Aus einer Studie des Frauenhofer-Instituts für Innovations- und Systemforschung (in Auftrag gegeben durch die staatliche Förderbank KfW) geht hervor, dass Deutschlands Unternehmen bei Informationstechnologien einen Rückstand aufweisen.

    Ansonsten steht Deutschland bei etlichen Zukunftstechnologien gut da.

    Der Auswertung liegen Markenanmeldungen, wissenschaftliche Publikationen und Patente zugrunde.


Papierfahrkarten im Fernverkehr (25.02.2021)

  • Ab dem 1. Januar 2022 werden keine Tickets mehr in Papierform in Fernzügen verkauft.

    Ab April 2021 besteht die Möglichkeit, bis 10 Minuten nachdem sich der Zug in Bewegung gesetzt hat, noch eine digitale Fahrkarte über die Homepage der Deutschen Bahn oder die App ohne Bordzuschlag zu kaufen.

    Weniger als 1 Prozent der Fahrkarten wurden in den letzten Jahren im Zug verkauft.


Beglaubigter Erbschein (18.02.2021)

  • Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) weist darauf hin, dass eine maschinelle Ausfertigung eines Erbscheins als beglaubigte Abschrift Gütigkeit hat.

    Auf eine Unterschrift oder das Originalsiegel darf verzichtet werden. So lautet die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf (I-3 Wx 200/20).


Pflegetagegeld (11.02.2021)

  • Der Bund der Versicherten (BdV) weist darauf hin, dass es bei der privaten Krankenversicherung Beitragserhöhungen im Bereich der Pflegetagegeldversicherung geben wird. Grund dafür sind Leistungsausweitungen.

    Durch die Reform der Pflegeversicherung wurde in mehreren Schritten seit dem Jahr 2015, einhergehend mit den Pflegegesetzen I, II und III sowie dem Pflegepersonalstärkungsgesetz, der Leistungskatalog erweitert.


Lärm am Arbeitsplatz (04.02.2021)

  • Im Blog "Gib mir Null" der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik, kurz BGHW, wird dazu geraten, bei Lärmbelastung am Arbeitsplatz sein Gehör zu schützen.

    Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, bei hoher Lärmbelastung Gehörschutz zur Verfügung zu stellen.

    Bei der Arbeit an Maschinen wird zudem empfohlen, die Betriebsanweisungen zu Lärmgefährdungen nicht außer Acht zu lassen.


Krankenversicherungsbeiträge im Alter (28.01.2021)

  • Die Stiftung Warentest rät dazu, bereits im Erwerbsleben Geld für die private Krankenversicherung zur Seite zu legen, wenn absehbar ist, im Rentenalter nicht über Vermögen zu verfügen.

    Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung werden die Beiträge nicht nach Einkommen erhoben sondern richten sich nach Gesundheitszustand, Alter und Leistungsumfang des zu Grunde gelegten Tarifs beim Versicherungsabschluss.

    Kostensteigerungen im Gesundheitswesen sind dafür verantwortlich, dass sich der Beitrag regelmäßig erhöht und dadurch im Ruhestand über dem bei Versicherungsbschluss liegt.


Zwei-Faktor-Authentifizierung (21.01.2021)

  • Um Kartenmissbrauch vorzubeugen und die Sicherheit beim Bezahlen im Internet zu erhöhen, wurde seit dem 1. Januar dieses Jahrs eine zusätzliche Sicherheitsstufe eingeführt.

    Laut IT-Branchenverband Bitkom ist beim Online-Shoppen die Prüfziffer auf der Kreditkartenrückseite allein nicht mehr ausreichend.

    Über zwei voneinander unabhängigen Wegen (z.B. Passwort oder SMS-TAN) müssen Kunden nachweisen, dass sie der rechtmäßige Karteninhaber sind.


Vorsicht vor Fake-Shops beim Onlinekauf (11.01.2021)

  • Bei Online-Shops ist oft nicht erkennbar, wer und was dahintersteckt. Bei einem Produkt, dass auffallend günstiger ist als anderswo oder nur in diesem Shop lieferbar ist, ist Vorsicht geboten.

    Pflichtangaben sind das Impressum mit Firmennamen, die geographische Adresse und die E-Mail-Adresse. Bei Umstimmigkeiten oder fehlenden Angaben könnte es sich laut Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz um Fake-Shops handeln.

    Das LKA rät außerdem dazu, auf Vorkasse zu verzichten. Verwendete Gütesiegel und Kriterien im Bestellvorgang sind genau zu prüfen.


IGU Mitgliedsbeitrag 2021 (05.01.2021)

  • Die Abbuchung des Mitgliedsbeitrags für das Kalenderjahr 2021 erfolgt am 11.01.2021.


E-Dienstwagen privat aufladen (29.12.2020)

  • Nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch Selbständige können Elektro- oder Hybriddienstwagen steuerbegünstigt am pirvaten Strom laden. Die steuerfreie Auslagenpauschale bei Arbeitnehmern gilt bei Selbständigen als "Betriebsausgabe" gemäß Erlass des Finanzministeriums Mecklenburg-Vorpommern.

    Der Stromverbrauch muss belegt werden. Prinzipiell müssen die Kosten durch einen gesonderten Stromzähler über drei Monate repräsentativ ermittelt werden. Stattdessen können monatliche Pauschalen genutzt werden. Diese Pauschalen werden ab dem Jahr 2021 erhöht.


Strom-Preiserhöhung mit Kündigungsrecht (22.12.2020)

  • Erhöht ein Stromanbieter seine Preise, muss er seine Kunden sechs Wochen im Voraus darüber informieren. In der Regel haben Kunden ein Sonderkündigungsrecht.

    Anbieter müssen auf dieses Recht hinweisen, erklärt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart. Ohne Hinweis ist die Preiserhöhung unwirksam und der alte Tarif läuft weiter.

    Nicht immer sind Preiserhöhungen transparent erkennbar. Gelegentlich befinden sie sich erst am Ende mehrseitiger Schreiben.


Bei der Immobilienfinanzierung von Indexfonds profitieren (16.12.2020)

  • Mit börsengehandelten Indexfonds (ETF) lässt sich die Immobilienfinanzierung optimieren, indem Käufer einen Teil ihres Kapitals in einem ETF anlegen. Hierauf weist die Zeitschrift "Finanztest" (12/2020) der Stiftung Warentest hin.

    Dieses wird erreicht, wenn die Fondsanteile bis zum Ende der Zinsbindung mehr Rendite erzielen, als der Kredit Zinsen kostet.

    Kaufnebenkosten und 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises sind selbst zu bezahlen. Ist danach noch Geld übrig, kann die Finanzierung mit einer Fondsanlage kombiniert werden.


Steuerliche Regelungen für Corona-Hilfen (08.12.2020)

  • Soloselbständige und Kleinunternehmer müssen erhaltene Soforthilfen als Betriebseinnahme abrechnen. Im Ergebnis kann die Steuerlast dadurch steigen. Das Finanzamt prüft auch, ob die Corona-Hilfen zu Recht empfangen wurden.

    Steuervorauszahlungen können bei Zahlungsschwierigkeiten herabgesetzt, gestundet oder in Raten gezahlt werden, so beschreibt es Isabel Klocke vom Bund der Steuerzahler.


Unterschiede beim Weihnachtsgeld (02.12.2020)

  • Der Anspruch auf Weihnachtsgeld kann für Beschäftigte im Arbeits- oder Tarifvertrag sowie einer Betriebsvereinbarung geregelt sein. Er ist nicht gesetzlich festgelegt.

    Dabei sind Arbeitgeber prinzipiell an den Grundsatz der Gleichbehandlung gebunden. Eine willkürliche Unterscheidung ist unzulässig.

    Aus sachlichen Gründen zu unterscheiden ist jedoch zulässig, erläutert Nathalie Oberthür, Fachanwältin für Arbeitsrecht in Köln. So können beispielsweise nur bestimmte Arbeitnehmer Weihnachtsgeld bekommen, die wegen ihrer Qualifikation besonders gebunden werden sollen.


Nach Insolvenz Frührente für langjährig Versicherte (18.11.2020)

  • Wer 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, kann früher als andere in Rente gehen.

    Zeiten der Arbeitslosigkeit werden angerechnet, wenn diese durch eine Insolvenz oder Geschäftsaufgabe des Arbeitgebers entstanden sind.

    Auch nach einer auf die Insolvenz folgenden Beschäftigung bei einer Transfergesellschaft mit anschließender Arbeitslosigkeit kann der Betroffene Anspruch auf Frühverrentung haben. Das ergibt sich aus einer Entscheidung des Bayerischen Landessozialgerichts (Az.: L 1 R 457/18).


Online-Business-Netzwerke (10.11.2020)

  • Die analoge Welt bietet momentan nur sehr geringe Möglichkeiten, neue Kontakte herzustellen.

    Das gegenseitige Austauschen von Visitenkarten oder Hände schütteln fällt zu Zeiten von Corona weg.

    Die Empfehlung einer Kommunikationstrainerin lautet: Nutzen Sie Online-Business-Netzwerke. Durch die Weiterempfehlung kompetenter Personen lässt sich das eigene Netzwerk gut erweitern.


Insolvenzantragspflicht weiter ausgesetzt (28.10.2020)

  • Für Unternehmen, bei denen der Insolvenzgrund "Überschuldung" lautet, wurde die Aussetzung der Antragspflicht durch den Bundestag von Ende September bis Ende Dezember verlängert.

    Grund für diese Lockerung ist die weiterhin sehr angespannte Lage vieler Unternehmen in der Corona-Krise.

    Hierdurch haben überschuldete Unternehmen die Möglichkeit, staatliche Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen und sich vielleicht sogar zu sanieren.


Krankschreibung per Telefon (21.10.2020)

  • Um die Arztpraxen wegen der Corona-Lage zu entlasten, ist ab dem 19.10.2020 die telefonische Krankschreibung bei Erkältungskrankheiten wieder eingeführt worden.

    Vorgesehen ist diese Sonderregelung vorerst bis zum Jahresende.

    Der Krankenschein wird für 7 Tage ausgestellt. Vorab muss ein persönliches Telefonat zwischen Patient und Arzt stattfinden.

    Telefonisch kann eine einmalige Verlängerung ausgestellt werden.


Teures Bauland (14.10.2020)

  • Die Grundstückspreise in Deutschland sind auf Rekordhoch.

    Laut Aussage des Statistischen Bundesamtes lag der Kaufpreis im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 189,51 € pro Quadratmeter.

    Gerade in den Ballungsräumen ist Wohnraum sehr gefragt, jedoch mangelt es dort an Bauland. Dadurch steigen die Preise für Grundstücke.

    Grundsätzlich gilt: Die durchschnittlichen Kaufwerte steigen mit der Größe der Gemeinde.


Updates für Internet-Geräte unerlässlich (05.10.2020)

  • Bei jedem Gebrauch von Rechner, Smartphone, Router oder IP-Kamera mit Internet-Zugang entstehen Sicherheitslücken. Diese können nur mit regelmäßigen Updates geschlossen werden, so berichtet die Stiftung Warentest.

    Unverzichtbar ist es daher, die automatische Update-Funktion immer dort zu aktivieren, wo sie verfügbar ist. Das erspart die eigene Prüfung nach vorhandenen Aktualisierungen der Programme und Betriebssysteme. Große Updates müssen oft zusätzlich bestätigt werden. 


Soforthilfen in Höhe von 13,4 Milliarden ausgezahlt (28.09.2020)

  • Bis Ende Juli haben kleine Unternehmen und Soloselbständige 13,4 Milliarden € als Corona-Soforthilfen erhalten. Diese Beträge wurden über die Länder an ca. 1,75 Millionen Empfänger ausgezahlt. Entsprechende Zahlen gehen aus einem Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums hervor.

    Betroffene konnten den einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 € im April und Mai beantragen. Mit der Soforthilfe sollten nach Angaben der Regierung „laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen“ gedeckt werden.


Ausnahme beim Insolvenzrecht verlängert (23.09.2020)

  • Die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, soll bis Jahresende ausgesetzt bleiben, wenn die Überschuldung eines Unternehmens Folge der Coronakrise ist.

    Durch diese Regelung war die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen im März dieses Jahres zunächst bis September ausgesetzt worden, um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft abzufedern. Die normale Frist, einen Insolvenzantrag zu stellen, beträgt drei Wochen nach Eintritt des Insolvenzgrundes.

    Der Bundestag hat nach Angaben des Bundesjustizministeriums einen entsprechenden Entwurf (Formulierungshilfe) der Bundesregierung beschlossen.


Baukindergeld für Familien endet (14.09.2020)

  • Familien haben bis zum 31. Dezember 2020 Anspruch auf Baukindergeld. Bis zu diesem Stichtag muss der Immobilienkaufvertrag abgeschlossen sein oder die Baugenehmigung vorliegen, um die Förderung beantragen zu können. Darauf weist der Bauherren-Schutzbund (BSB) hin.

    1200 Euro Zuschuss pro Kind und Jahr über einen Zeitraum von zehn Jahren erhalten Familien beim Hausbau oder Immobilienkauf. Das zu versteuernde Haushaltseinkommen einer Familie mit einem Kind darf 90.000 Euro nicht übersteigen, für jedes weitere Kind kommen 15.000 Euro hinzu.


Künftige Krisen mit schnellem Internet meistern (07.09.2020)

  • Mit dem Ausbau des schnellen Breitband-Internets können deutsche Unternehmen die beste Vorbeugung treffen gegen kommende Krisen. Dieser Meinung sind mehr als 90 Prozent der Firmen, die in einer Umfrage des Münchener Ifo-Instituts und des Mannheimer Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) befragt wurden.

    „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass in vielen Regionen Deutschlands die Breitbandversorgung noch unzureichend ist“, erklärt der Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, Stefan Heidbreder, die diese Umfrage beauftragt hat.


Schlechteres Zahlungsverhalten von Unternehmen (31.08.2020)

  • Mit dem Konjunktureinbruch durch die Corona-Krise ist die durchschnittliche Verzugsdauer bei offenen Rechnungen im ersten Halbjahr 2020 auf 10,82 Tage gestiegen, insbesondere in den Bereichen Industrie und Export. Das ist nach einer Studie der Wirtschaftsauskunftei Creditreform der höchste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2015.

    "Damit droht eine Kettenreaktion insbesondere in stark verflochtenen Wirtschaftsbereichen bis hin zu vermehrten Insolvenzanmeldungen,“ warnt Creditreform.

    Um steigende Ausfallrisiken abzuwehren, kürzen demnach Kreditgeber und Lieferanten vor allem bei kleinen Unternehmen bereits ihre Zahlungsziele.


Mit dem Fahrrad vom Chef Steuervorteile nutzen (24.08.2020)

  • Bei der Anschaffung eines Fahrrades können Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern helfen.

    „Übereignet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein Fahrrad aus dem Unternehmensbestand oder auch ein speziell für einen Mitarbeiter erworbenes Fahrrad, kann dies steuerbegünstigt erfolgen“, erklärt Erich Nöll, Geschäftsführer beim Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine in Berlin.

    Die Übereignung stellt zwar Arbeitslohn dar. Diesen kann der Arbeitgeber aber pauschal mit 25 Prozent versteuern. Ohne Auswirkung auf den Steuersatz und ohne Beiträge zur Sozialversicherung!


Staat fördert Betriebe mit Azubi-Prämie (17.08.2020)

  • Bis zu 3.000 € erhalten kleine und mittlere Firmen, die ihre Ausbildungsplätze halten oder sogar mehr Lehrstellen als bisher anbieten.

    Das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ ist gestartet. Anträge auf Prämien der Bundesregierung können ab sofort gestellt werden.

    „Auszubildende sind die Fachkräfte von morgen.“ stellt der Bundesminister Hubertus Heil bei der Präsentation des Programms klar.


Prämie für E-Autos (03.08.2020)

  • Grund zur Freude für E-Autokäufer.

    Am 8. Juli 2020 trat die erhöhte Kaufprämie für Elektroautos in Kraft.

    Besonderheit: Diese gilt rückwirkend für Autokäufe seit dem 3. Juni 2020.


Maklerkosten (27.07.2020)

  • Ab Dezember treten neue Regeln für Makler in Kraft.

    Zukünftig sind auch Verkäufer, die einen Makler beauftragt haben, mindestens hälftig dazu verpflichtet, sich an der Maklerprovision zu beteiligen.

    Diese wird erst dann fällig, wenn ein Kaufvertrag abgeschlossen wurde.

    Vor allem in Großstädten wie Hamburg, Hessen, Brandenburg, Bremen und Berlin ist dies zum Vorteil für die Käufer. Denn hier zahlen bislang noch die Käufer allein die Maklerkosten.


Rufnummernmitnahme (23.07.2020)

  • Die Beschlusskammer 2 der Bundesnetzagentur hat am 20. April 2020 entschieden, dass bei Mitnahme der Mobilfunknummer zu einem neuen Anbieter nur maximal noch 6,82 € (brutto) verlangt werden dürfen.

    Damit sind die Kosten deutlich gesunken, bislang wurden für die Rufnummernportierung bis zu 30,00 € verlangt.


Video-Überwachung (15.07.2020)

  • Gerichte müssen sich oft mit der Frage befassen, ob eine Überwachung per Video zulässig ist.

    Der Eigentümerverband Haus & Garten weist darauf hin, dass eine Video-Überwachung grundsätzlich nur dann datenschutzrechtlich gestattet ist, wenn die Interessen der Betroffenen nicht überwiegen, sie verhältnismäßig ist und diese ein legitimes Ziel verfolgt.

    Der Einzelfall entscheidet, ob die Voraussetzungen gegeben sind. Das Persönlichkeitsrecht überwiegt allerdings in der Regel für die Gerichte und nicht das Recht auf Eigentum.


Nachhaltige Geldanlagen (06.07.2020)

  • Das Forum Nachhaltige Geldanlagen (kurz FNG) besagt, dass nachhaltige Geldanlagen sehr gefragt sind.

    Im vergangenen Jahr wurden mehr als 269 Milliarden Euro in ethisch-ökologische Geldanlagen investiert. Das ist mehr als jemals zuvor.

    In Ausgabe 7 aus 2020 wurden von der Zeitschrift "Finanztest" 73 nachhaltige Fonds auf den Prüfstand gestellt. 


Grüne Versicherungskarte (25.06.20)

  • Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, kurz GDV, weist darauf hin, dass sich nach 55 Jahren die Farbe der Grünen Versicherungskarte verändert.

    Ab dem 1. Juli 2020 wird sie auf weißem Papier gedruckt.

    Dies bietet den Vorteil, dass sie dadurch als PDF verschickt und vom Kunden selbst ausgedruckt werden kann.

    In den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes wird diese nicht zwingend benötigt.


Änderungen bei Personalausweis und Reisepass (17.06.2020)

  • Um das Risiko von Fälschungen der Ausweispapiere zu erschweren, gibt es neue Regelungen.

    Zukünftig muss das Foto in digitaler Form gestellt werden, ein Foto mitzubringen ist nicht mehr zulässig.

    Kinderausweise haben statt sechs Jahren nur noch ein Jahr Gültigkeit.

    So sieht es der durch das Kabinett beschlossene Gesetzentwurf der Bundesregierung vor.


Homeoffice in Mietwohnung (10.06.2020)

  • Eine gewerbliche Nutzung der Wohnung ist nicht erlaubt, wenn diese zu Wohnzwecken gemietet wurde.

    Wie sieht es in Zeiten von Corona mit der Arbeit im Homeoffice aus? Hier verweist der Deutsche Mieterbund auf eine Entscheidung des BGH. Mietern ist es gestattet, ihre freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeit von zu Hause aus zu erledigen, wenn es dadurch nicht zu unzumutbaren Störungen der Mitbewohner durch Kundenbesuche kommt.

    Ebenso ist die Arbeit von zu Hause aus erlaubt, wenn keine baulichen Änderungen vorgenommen werden und der Wohnungscharakter erhalten bleibt.


Verhalten der Verbraucher wird sich ändern (02.06.2020)

  • Weniger Einkäufe, geänderte Mobilität - viele Verbraucher wollen in Zukunft aufgrund der Corona-Krise ihr Verhalten im Alltag verändern. Das ermittelte aktuell das Marktforschungsunternehmen McKinsey in einer repräsentativen Umfrage. Statt öffentlicher Verkehrsmittel zu nutzen, wollen rund 40 Prozent der Befragten eher zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem eigenen Auto unterwegs sein.

    Auf überflüssige Anschaffungen und Ausgaben für Luxusprodukte planen rund 30 Prozent zu verzichten. Ein Drittel aller Befragten will seltener ins Kino oder in Konzerte gehen, rund ein Viertel der Personen gar nicht mehr. Knapp 30 Prozent wollen beruflich oder privat weniger reisen, völlig darauf verzichten wollen sogar 27 Prozent der Teilnehmer.


Steuererhöhungen derzeit nicht geplant (28.05.2020)

  • Nach Informationen von Kanzlerin Angela Merkel wird es nach aktuellem Stand zur Finanzierung der hohen Ausgaben als Folge der Corona-Pandemie keine Steuererhöhungen geben. Diese Einschätzung beschränkt sie ausdrücklich auf den jetzigen Zeitpunkt.

    Die Pandemie erfasse Deutschland nach Einschätzung Merkels in einer wirtschaftlich guten Situation. „Wir haben die Chance, es gut zu bewältigen. Aber ich sage nicht, dass niemand etwas merken wird.“


IGU-Mitgliederzeitschrift „inhalte“ 2/2020 online (12.05.2020)

  • Zu interessanten Themen veröffentlichen wir die Beiträge der neuen IGU-Mitgliederzeitschrift „inhalte“ Ausgabe 2/2020 auf unserer Website. Sie erreichen diese über das Register Inhalte oder direkt über den Link  http://www.igu.de/inhalte/2020/. Aufgrund der Corona-bedingten Situation erhalten Sie die aktuelle Ausgabe 2/2020 ausschließlich online.

    Die Beiträge erscheinen in den nächsten Wochen in regelmäßigen Abständen. Schauen Sie gerne zwischendurch online bei uns vorbei und freuen Sie sich wie gewohnt auf abwechslungsreiche „inhalte“ unseres Redaktionsteams. 


Kontaktlos zahlen bis 50 € (27.04.2020)

  • In ersten Supermärkten Deutschlands ist seit Mitte April das Limit für die Kartenzahlung mit der Girocard ohne Eingabe der PIN von 25 € auf 50 € pro Nutzung erhöht worden.

    Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) erweitert und unterstützt mit diesem Schritt die Möglichkeit des berührungslosen Bezahlens. In der aktuellen Situation besteht ein hohes Interesse an dieser „hygienischen“ Bezahlmethode. Eine flächendeckende Umstellung folgt in den nächsten Wochen und Monaten. 

    Beim kontaktlosen Bezahlen reicht es, die Kredit- oder Girocard vor das Lesegerät zu halten, so dass ein Einschieben in das Gerät entfällt.


Jeder dritte Betrieb meldet Kurzarbeit an (21.04.2020)

  • Aufgrund der Coronakriese haben bis zum 13.04.2020 bereits 725.000 Betriebe Kurzarbeit für alle oder einen Teil ihrer Mitarbeiter angemeldet. Das entspricht einer Steigerung um 12 % gegenüber der Vorwoche. Diese Angaben teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in ihrem Pressebericht am 15.04.2020 mit. Ende 2019 erfüllten 2.183 Millionen Betriebe die Voraussetzungen zur Beantragung von Kurzarbeit. 

    Für wie viele Personen insgesamt Kurzarbeit angemeldet wurde, lässt sich erst nach der Abrechnung der Betriebe mit der BA ermitteln. Einen bisherigen Höchststand mit 1,44 Millionen betroffenen Menschen erreichte der Wert im Mai 2009.


Erhöhung der Verpflegungspauschale (23.03.2020)

  •  

    bis Ende

    2019

    seit Anfang

    2020

    Dienstreise

    - mehr als acht Stunden pro Tag

     

    12,00 €

     

    14,00 €

    Dienstreise

    - ganztägig beruflich bedingte Abwesenheit mit Übernachtung

     

    24,00 €

     

    28,00 €

    An- und Abreisetag

    12,00 €

    14,00 €

    Üblicherweise ist die Verpflegungspauschale steuerfrei. Sollte dies nicht der Fall sein, können im Rahmen der jährlichen Steuererklärung Werbungskosten angesetzt werden.

     


SB-Kassen immer noch selten (10.03.2020)

  • Die Verbraucher haben gemischte Gefühle, wenn es um die Nutzung von Selbstbedienungskassen geht. Von knapp einer Million Kassen waren Mitte 2019 gerade mal 4.760 SB-Kassen im Einzelhandel vorzufinden, an denen der Kunde selbst scannen und bezahlen kann. Zum Jahr 2017 ist die Zahl der SB-Kassen um 60 Prozent gestiegen.

    Nach Einschätzung des Handelsforschungsinstituts EHI gewinnt das Self-Checkout-System an Dynamik.


Zahl der Pendler steigt weiter (21.02.2020)

  • In Deutschland gab es im vergangenen Jahr 3,4 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, deren Wohnort und Arbeitsstelle nicht im gleichen Bundesland ist.


    Ihre Gemeinde verlassen haben knapp 60 Prozent der Beschäftigten, sechs Prozent mehr zum Vorjahr.


    Rund 415.000 ostdeutsche Beschäftigte fahren zu ihrer Arbeitsstelle in den Westen. Aus Westdeutschland kommen 178.000 Beschäftige in den Osten.


    Auch die Länge der Arbeitswege ist seit 2000 (14,8 km) auf 16,9 km im Jahr 2018 gestiegen.


    An der Spitze der Stadt- und Landkreispendler steht München mit rund 390.000 Beschäftigten aus einem anderen Kreis.


    Der Grund für die starke Zunahme der Pendler ist der Beschäftigungszuwachs der vergangenen Jahre.


    Mit Stress und gesundheitlichen Problemen haben insbesondere Fernpendler zu kämpfen.

     


Höhere Entgeltfortzahlungen durch Krankmeldungen (14.02.2020)

  • Eine Studie des Instituts für Wirtschaft (IW) zeigte, dass die Entgeltfortzahlungen im Krankheitsfall zwischen 2010 und 2018 um 37 Milliarden € auf 62 Milliarden € pro Jahr gestiegen sind.

    Zahlungen 2018:
    - 52 Milliarden Bruttogehälter
    - 10 Milliarden Sozialversicherungsbeiträge

    Gründe für die Erhöhung sind der leicht erhöhte Krankenstand, die günstige Beschäftigungsentwicklung und die jährliche Lohnsteigerung.

    Bei Krankheit eines Mitarbeiters zahlt der Arbeitgeber bis zu sechs Wochen lang das volle Gehalt. Dann übernimmt die Krankenversicherung durch das Krankengeld Teile der Gehaltszahlung.


Sicherheitsverlust bei Windows 7 (03.02.2020)

  • Die Sicherheits-Patches sind seit dem 14.01.2020 für das Betriebssystem Windows 7 entfallen. Für die rund 30% der PC-Nutzer, die Windows 7 nutzen, werden somit die Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen.

    Die Betriebssysteme Microsoft Server 2008 und 2008 R2 werden in Zukunft nicht mehr von dem Konzern unterstützt.  


250.000 Fachkräfte fehlen im Handwerk (27.01.2020)

  • Handwerksaufträge haben aktuell bundesweit eine Wartezeit von durchschnittlich 9,1 Wochen, berichtete der Sprecher der Handwerkskammer Michael Hoffmann. Außerdem sind 16.000 bis 20.000 Ausbildungsstellen im Handwerk jährlich unbesetzt.

    Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sprach sich für eine gute Ausbildung junger Fachkräfte unter der Leitung eines Meisters aus. Eine Imagekampagne soll die vielfältigen Aktivitäten der Handwerker zeigen.


Zwei Drittel aller Kfz-Zulassungen gewerblich (21.01.2020)

  • Die Zulassung der Neuwagen ist im Jahr 2019 um 5 Prozent auf 3,6 Millionen gestiegen. Zwei Drittel der Zulassungen waren gewerblich. Die Produktion der Autos sank um 9 Prozent auf 4,7 Millionen Autos. Laut Branchenverband ging die weltweite Nachfrage zurück.


Weiterhin steigende Umsätze im Einzelhandel (14.01.2020)

  • Bis einschließlich November stiegen die realen Erlöse um 2,9 Prozent zum Jahr 2018 (nominal 3,4 Prozent). Durch die gestiegene Kauflaune der Verbraucher erhöhten sich auch die Erlöse der Einzelhändler real um 2,8 Prozent und nominal um 3,1 Prozent zum Vorjahr.


Unternehmensnachfolge an Externe (07.01.2020)

  • Sonderauswertungen des Mittelstandspanels der stattlichen Förderbank KfW zeigen, dass Mittelständler in Deutschland häufiger die Unternehmensnachfolge an Externe abgeben.

    Die Nachfolge eines Familienangehörigen wünschen sich nur noch 44 Prozent.  Einen Käufer von Außen kann sich jeder Zweite als Nachfolger vorstellen. Die Übergabe an Führungskräfte oder Beschäftigte des Unternehmens zeigt mit 34 Prozent eine erhöhte Beliebtheit (+ 10 Prozent zum Vorjahr).

    Innerhalb der nächsten zwei Jahre werden 152.000 Inhaber kleiner und mittlerer Firmen das Unternehmen in neue Hände geben.


IGU Mitgliedsbeiträge 2020 (02.01.2020)

  • Die Abbuchung der Mitgliedsbeiträge für das Kalenderjahr 2020 erfolgt in der 2. Kalenderwoche. 


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