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Aktuelles


Fachkräftemangel im Handwerk (15.10.2018)

  • Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) berichtet, dass in vielen Handwerksbetrieben ein Fachkräftemangel herrscht.

    Immer öfter kommt es dazu, dass aufgrund fehlender Mitarbeiter Aufträge abgelehnt werden müssen.

    Grund dafür sind die sinkende Zahl von Schulabgängern, der Mangel an Auszubildenden und die steigende Anzahl von Studierenden. 


Erweiterte LKW-Maut eingeführt (18.07.2018)

  • Entsprechend der Beschlüsse der alten Koalition hat das Unternehmen Toll Collect seit dem 01.07.2018 sein Abrechnungsnetz für LKW auf Bundessstraßen um 39.000 Kilometer erweitert.

    Das Bundesverkehrsministerium erwartet künftig durchschnittlich 7,2 Milliarden Euro Mehreinnahmen, die von den Ländern und dem Bund u.a. in den Erhalt und Ausbau der Straßen und Brücken investiert werden sollen.


Rentenerhöhung (11.07.2018)

  • 21 Millionen Rentner erhalten ab dem 01.07.2018 deutlich mehr Rente ausgezahlt. Während die Renten im Westen um 3,22 % steigen, erhöht sich die Rente im Osten um 3,37 %.


Verspäteter Anschlussflug außerhalb der EU (20.06.2018)

  • Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat mit einem Grundsatzurteil entschieden, dass Passagieren bei verspäteten Anschlussflügen auch außerhalb der EU eine Entschädigung zusteht.

    Folgende Voraussetzungen müssen allerdings gegeben sein: Der Abflugsort muss innerhalb der EU liegen und der verspätete Flug Teil einer Gesamtbuchung sein.


Zustellung per Lastenräder (15.06.2018)

  • Anfang des Monats ist in Berlin das Pilotprojekt KoMoDo (Kooperative Nutzung von Mikro-Depots) im Stadtteil Prenzlauer Berg gestartet.

    Paketkunden aus diesem Bezirk werden von fünf deutschen Paket- und Kurierdiensten mit Lastenrädern beliefert.


Niedrigste Arbeitslosigkeit seit der Wiedervereinigung (08.06.2018)

  • Die Bundesagentur für Arbeit mit Sitz in Nürnberg berichtete von positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt.

    Im vergangenen Monat sank die Arbeitslosenquote auf ein Rekordtief, welches zuletzt vor 27 Jahren erreicht wurde. 2,315 Millionen Menschen waren im Monat Mai bei der Bundesagentur für Arbeit als arbeitslos gemeldet.


Fußball gucken am Arbeitsplatz (25.05.2018)

  • Die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 rückt näher, Spiele können dabei mit der Arbeitszeit kollidieren. Ohne die ausdrückliche Genehmigung vom Arbeitgeber ist es allerdings nicht gestattet, während der Arbeitszeit Fußball zu gucken.

    Ebenfalls ist es nicht erlaubt, Fußballspiele über das Radio zu verfolgen. Beides lenkt zu sehr von der Arbeitspflicht ab.


Multi-Jobber (16.05.2018)

  • Die Zahl der Arbeitnehmer mit mehr als einem Job steigt. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit lag die Zahl der Mehrfachbeschäftigten im letzten Jahr bei 3,26 Millionen.

    Für viele reicht das Einkommen aus nur einem Beschäftigungsverhältnis nicht zum Leben.


Abmahnung verfällt (09.05.2018)

  • Abmahnungen können mit der Zeit unwirksam werden. Der Arbeitgeber kann sich deshalb nicht darauf berufen, wenn er einem Mitarbeiter später kündigt.

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund weist daraufhin, dass es keine feste Regeln gibt. Als Richtwert wird eine Frist von 2 Jahren angenommen, aber mehr bei schwereren Vergehen.


Kreditnachfrage steigt weiter (02.05.2018)

  • Das niedrige Zinsniveau sowie die Lockerung der Kreditrichtlinien und Kreditvergabebedingungen der Banken lassen die Nachfrage nach Unternehmens- und Verbraucherkrediten steigen.

    Wie im gesamten Euroraum zieht auch die Kreditnachfrage bei Baufinanzierungen in Deutschland seit dem Jahresbeginn dynamisch an.


Lebensmittel werden wieder teurer (25.04.2018)

  • Nachdem die Rotstift Aktionen der Lebensmittelbranche nachgelassen haben und die Verbraucher bereit sind, mehr Geld für Lebensmittel auszugeben, liegt der Preisanstieg nach Angaben des Statistischen Bundesamtes fast doppelt so hoch wie die Inflationsrate, und damit bei fast 3 Prozent.


Fachkräftemangel bremst Digitalisierung (20.04.2018)

  • Das Beratungsunternehmen EY (Ernst & Young) hat eine bundesweite Studie zum Thema Digitalisierung in mittelständischen Unternehmen durchgeführt.

    Daraus ergibt sich, dass jeder fünfte Betrieb Schwierigkeiten hat, geeignetes Personal für den digitalen Bereich zu finden.

    Gerade für kleinere Firmen besteht dadurch die Gefahr, in einen Teufelskreis zu geraten. Ihnen fehlt es oft zudem auch noch an Geld um den Vertrieb/die Produktion zu digitalisieren.


Arbeitsmarkt-Rekord erwartet (10.04.2018)

  • Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, kurz IAB, rechnet in diesem Jahr mit einem Rekordhoch auf dem Arbeitsmarkt.

    Nach 2018 wird allerdings kein großer Anstieg mehr erwartet, da der Konjunktur-Höhepunkt erreicht ist.


Firmenpleiten (06.04.2018)

  • Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass die Zahl der Unternehmenspleiten in Deutschland den tiefsten Stand seit der Einführung der Insolvenzordnung im Jahre 1999 erreicht hat.

    Im Krisenjahr 2009 konnte letztmals ein Anstieg der Firmenpleiten verzeichnet werden.


Wartezeit bei Online-Bestellungen (29.03.2018)

  • Wartet ein Kunde Monate auf seine Online-Bestellung, hat er die Möglichkeit, die Annahme zu verweigern und den gezahlten Kaufpreis zurückzufordern. Ausnahme: Der Verkäufer hat auf die lange Lieferzeit hingewiesen.

    Juristisch betrachtet, kommt ein Vertrag zwischen Händler und Kunde im Normalfall erst mit der Versandbestätigung zustande.


Uhren zeigten falsche Zeit an (09.03.2018)

  • Ist es Ihnen aufgefallen? In ganz Europa zeigten in den letzten Tagen elektrische Uhren ( z.B. Radiowecker, Mikrowelle, Backofen...) eine falsche Uhrzeit an.

    Bis zu fünf Minuten Unterschied bestand zur tatsächlichen Zeit. Grund war eine temporäre Unterversorgung im Stromnetz.


Barzahlung beliebt (02.03.2018)

  • Einer Studie der Bundesbank ist zu entnehmen, dass in Deutschland am liebsten bar gezahlt wird. 74 Prozent der Einkäufe in Geschäften werden mit Scheinen und Münzen gezahlt.

    Eine Befragung in 2017 hat ergeben, dass 88 Prozent der 2.000 Befragten auch weiterhin nicht auf die Möglichkeit dieser Art der Bezahlung verzichten möchten.


Deutlicher Anstieg von E-Autos (21.02.2018)

  • Weltweit ist ein deutlicher Anstieg von Elektroautos zu verzeichnen.

    Ein Bestand von 3,2 Millionen Elektroautos konnte bis Anfang des Jahres verzeichnet werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 55 Prozent.

    Marktführer bei der E-Mobilität ist China.


Kindergeldanträge (09.02.2018)

  • Bei der rückwirkenden Beantragung von Kindergeld gelten seit Januar 2018 kürzere Antragsfristen. Der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine e. V. (BVL) teilt mit, dass seit dem 1. Januar 2018 Eltern nur noch 6 Monate rückwirkend (somit höchstens bis Juli 2017) Kindergeld erhalten können.


Wertpapiergeschäfte (02.02.2018)

  • Die EU-Finanzmarktrichtlinie (MiFID II - Markets in Financial Instruments Directive) wurde überarbeitet. Seit Anfang des Jahres gelten daher diese Änderungen für Bank- und Anlageberater:

    • Telefongespräche zu Wertpapiergeschäften müssen aufgezeichnet werden.
    • Das Beratungsprotokoll wurde durch die Geeignetheitserklärung ersetzt.
    • Bessere Kostentransparenz.

Mehr Förderung (26.01.2018)

  • Seit Anfang des Jahres gibt es für Riester-Sparer eine höhere Förderung. Laut dem Bundesfinanzministerium wurde die Grundzulage von 154 € auf 175 € pro Jahr angehoben.

    Die Kinderzulage bleibt unverändert bei 300 € (Geburt des Kindes nach dem 31.12.2007) und bei 185 € (Geburt des Kindes vor dem 31.12.2007).


Bezahlen mit Kreditkarte (18.01.2018)

  • Seit dem 13. Januar gibt es neue, europaweit einheitliche, Regelungen beim Zahlungsverkehr. Die neue EU-Zahlungsdienstrichtlinie besagt, dass keine Aufschläge mehr für die Bezahlung per Kreditkarte (Einkäufe übers Internet und Zahlungen im stationären Handel) erhoben werden dürfen.


Geringwertige Wirtschaftsgüter (11.01.2018)

  • Beruflich genutzte Gegenstände (z.B. Computer, Schreibtisch, Drucker...) können von der Steuer abgesetzt werden. Seit Januar gibt es eine neue Grenze zur Sofortabschreibung von sogenannten geringwertigen Wirtschaftsgütern. Von bisher 410 € wurde diese auf 800 € erhöht.


IGU Mitgliedsbeiträge 2018 (02.01.2018)

  • Die Abbuchung der Mitgliedsbeiträge für das Kalenderjahr 2018 erfolgt in der 2. Kalenderwoche.


Haftungsgrenze Kartenmissbrauch (28.12.2017)

  • Ab Januar 2018 ändert sich die Haftungsgrenze bei einem Missbrauch der Kredit- oder Bankkarte von derzeit 150 € auf 50 €, solange das Online-Konto oder die Karte nicht gesperrt sind.

    Ausnahme: Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Hierbei haften Kunden auch weiterhin unbeschränkt.


Verzicht auf Belege (21.12.2017)

  • Ab dem kommenden Jahr müssen bei der Abgabe der Einkommensteuererklärung keine Papierbelege (z.B. Spendenbescheinigungen, Kontoauszüge, Parktickets...) mehr mit eingereicht werden.

    Die entsprechenden Belege müssen trotzdem aufbewahrt werden, da das Finanzamt bis zu einem Jahr nach Bekanntgabe des Bescheids die Möglichkeit hat, diese nachzufordern.


Rekordhoch bei den Arbeitsstunden (12.12.2017)

  • Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung fand in einer Studie heraus, dass die Anzahl der Arbeitsstunden in Deutschland im dritten Quartal 2017 den höchsten Stand seit 25 Jahren erreicht hat.


Hausratversicherung informieren (01.12.2017)

  • Der Bund der Versicherten (BdV) weist darauf hin, wer lange Zeit (vielfach mehr als 60 Tage) seine Wohnung nicht bewohnt und unbeaufsichtigt lässt, muss das seiner Hausratversicherung melden.

    Nur so kann im Schadenfall eine Kürzung oder Ablehnung der Leistung vermieden werden.


Rückgang der Mietpreise (24.11.2017)

  • Der Immobilienverband Deutschland (IVD) fand in einer von April bis September 2017 in ca. 370 Gemeinden und Städten durchgeführten Studie heraus, dass die Mieten im Vergleich zum Vorjahr langsamer steigen.

    Ein Rückgang ist auch in Metropolen mit über 500 000 Einwohnern zu verzeichnen.


Rundfunkbeitrag Firmenwagen (17.11.2017)

  • Ist für einen Firmenwagen ein Rundfunkbeitrag zu zahlen, sollte dies beim Verkauf des Fahrzeugs bedacht werden.

    Die Beitragspflicht zur Zahlung des Rundfunkbeitrages endet nicht automatisch mit der Abmeldung des Fahrzeugs.

    Hier muss eine entsprechende Information an die Landesrundfunkanstalt erfolgen.

    Die Beitragspflicht erlischt zum Monatsende, in dem die Abmeldung bei der Landesrundfunkanstalt erfolgt ist. (Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH), Az.: 7 ZB 17.514).


IGU Mitgliederversammlung (02.11.2017)

  • Am Montag, 13. November 2017 um 10.00 Uhr findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung im "Kristall" der LVM Versicherung in Münster, Kolde-Ring 21, statt.

    Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, wird einen Vortrag zum Thema "Neue Finanzpolitik und Bedeutung der Versicherungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen" halten.

    Anmeldungen bitte per E-Mail an info@igu.de, per Telefon (02551/93 59 0) oder per Fax (02551/93 59 80).


Interesse am Handwerk (26.10.2017)

  • Der Zentralverband des Deutschen Handwerks, kurz ZDH, informierte darüber, dass bei Schulabgängern Handwerksberufe sich wieder großer Beliebtheit erfreuen.

    Ca. 4.000 Jugendliche mehr als in 2016 haben in diesem Jahr eine handwerkliche Ausbildung angefangen.


Weniger neue Betriebe (20.10.2017)

  • Laut dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden sank im ersten Halbjahr 2017 die Zahl der Gewerbeanmeldungen um 1,6 Prozent, insbesondere bei Kleinunternehmen um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

    Niedrige Arbeitslosenzahlen sprechen für die rückläufige Anzahl an neuen Gewerbeanmeldungen als Erwerbsalternative.


Lebenserwartung von 115 Jahren? (11.10.2017)

  • In den neuesten Studien gehen Wissenschaftler aus Amerika davon aus, dass es für die Altersgrenze der Menschen aufgrund verbesserter Lebensumstände und medizinischem Fortschritts keinen tatsächlichen Zeitpunkt gibt.

    Der Trend zu immer längerer Lebenserwartung steigt weiterhin an.


Seltenere Briefzustellung (20.09.2017)

  • Anfang Juli startete die Deutsche Post ein Pilotprojekt. In diesem konnten ausgewählte Kunden aussuchen, ob Briefe nur noch an einem, drei oder fünf Tagen pro Woche geliefert werden sollen.

    Grund für das Ende September endende Projekt ist das seit Jahren zurückgehende Briefaufkommen.

    Die Gewerkschaft Verdi befürchtet den Verlust von Arbeitsplätzen durch seltenere Zustellung.


Zuschuss zur Krankenversicherung für Rentner (13.09.2017)

  • Freiwillig krankenversicherte Rentner haben die Möglichkeit, zu ihrer Krankenversicherung einen Zuschuss beim Rentenversicherungsträger zu beantragen.

    Die Höhe richtet sich nach dem Zahlbetrag der Rente und dem allgemeinen Beitragssatz zur Krankenversicherung. Übernommen wird die Hälfte vom Beitragssatz, somit zur Zeit 7,3 Prozent.

    Auch privat krankenversicherte Rentner können einen Zuschuss beantragen.

    Bei den gesetzlich pflichtversicherten Rentnern wird von der Rentenversicherung automatisch der Beitragsanteil von 7,3 Prozent übernommen.


Großer Fachkräftemangel (06.09.2017)

  • Arbeitsmarkt- und Bevölkerungsforscher befürchten, dass in Deutschland langfristig ein großer Mangel an Fachkräften herrschen wird.

    2040 könnte einer Studie des Basler Forschungsinstituts Prognos zufolge die Zahl der fehlenden Fachkräfte auf 3,3 Millionen ansteigen.

    Wirtschaft und Politik würden wissen, was zu tun ist, um dagegen zu arbeiten.


Bankgeschäfte online erledigen (31.08.2017)

  • Bitkom Research hat 1.009 Personen ab einem Alter von 14 Jahren zum Thema Online-Banking befragt.

    Die Umfrage hat ergeben, dass 73 Prozent der Internetnutzer ihre Bankgeschäfte von zu Hause tätigen.

    In 2016 lag dieser Wert noch bei 70 Prozent.


Sekundenschnelle Überweisung (23.08.2017)

  • Ab Anfang des kommenden Jahres haben viele Bankkunden die Möglichkeit, Echtzeitüberweisungen durchzuführen. Die überwiesenen Geldbeträge werden in wenigen Sekunden auf dem Bankkonto des Empfängers gutgeschrieben.

    Für die Banken besteht keine Pflicht, sich dem neuen System anzuschließen. Dennoch wird mit einem europaweit flächendeckenden Angebot gerechnet.


Schufafreie Kredite (17.08.2017)

  • Die Verbraucherzentrale Thüringen weist darauf hin, dass Verbraucher von Darlehen ohne Schufa-Prüfung die Finger lassen sollten.

    Gerade im Internet machen einige Anbieter Werbung damit, dass keine Schufa-Auskünfte eingeholt werden.

    Lange Wartezeiten auf die Kreditzusage und zusätzliche Kosten sind oft die Folge.


Pflegefreibetrag (09.08.2017)

  • Nun können Kinder, die ihre Eltern pflegen, nach dessen Tod den Pflegefreibetrag bei der Erbschaftsteuer in Anspruch nehmen. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

    Dabei spielt es keine Rolle, dass Kinder zum Unterhalt der Eltern verpflichtet sind.

    Die Höhe des Freibetrages hängt vom Einzelfall ab.


Robotertaxis (01.08.2017)

  • In 2018 möchte die Firma Bosch die in Kooperation mit Daimler entwickelten selbstfahrenden Taxis auf deutsche Straßen schicken. Aus Sicherheitsgründen wird allerdings noch ein menschlicher Fahrer mit im Auto sitzen.

    Für 2022 ist die breite Markteinführung der Robotertaxis vorgesehen.


D-Mark (25.07.2017)

  • Ca. 15 Jahre ist die Euro-Einführung jetzt her und noch immer sind Milliardenwerte an D-Mark im Umlauf.

    Die Deutsche Bundesbank teilt mit, dass Ende des letzten Monats 23,4 Milliarden Münzen und 166,6 Millionen Scheine mit einem Gesamtwert von 12,67 Milliarden D-Mark noch nicht getauscht wurden.


Altersarmut (12.07.2017)

  • Die Bertelsmann-Stiftung hat in einer Studie herausgefunden, dass gerade alleinstehenden Frauen, Langzeitarbeitslosen und Menschen, die keine Berufsausbildung vorweisen können, Altersarmut droht.

    Demnach sollen in 2036 bereits 27,8 Prozent der alleinstehenden Frauen auf staatliche Leistungen angewiesen sein. Heute liegt der Prozentsatz noch bei 16,2.


Ferienjobs (06.07.2017)

  • Die Deutsche Rentenversicherung weist darauf hin, dass Schüler bei einem Ferienjob keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen, wenn es sich um eine kurzfristige Beschäftigung handelt.

    Von dieser spricht man, wenn in einem Jahr insgesamt 3 Monate oder 70 Arbeitstage nicht überschritten werden.


Doppelte Haushaltsführung (27.06.2017)

  • Wer aus beruflichen Gründen auf einen Zweitwohnsitz angewiesen ist, hat die Möglichkeit, diesen steuerlich geltend zu machen.

    Folgende Voraussetzung muss allerdings dafür erfüllt sein: Der Lebensmittelpunkt muss sich am Heimatort befinden. Nur wenn sich dort das soziale Leben abspielt, können die Kosten für doppelte Haushaltsführung steuerlich abgesetzt werden.


Kostenrechner Elektroauto (31.05.2017)

  • Wer wissen möchte, ob sich die Anschaffung eines Elektroautos rechnet, hat die Möglichkeit, auf den kostenlosen, neu eingeführten Online-Rechner des Öko-Instituts zurückzugreifen.

    Durch voreingestellte Parameter werden prägnante Werte von gewöhnlichen Fahrzeugen mit denen von Elektroautos oder Plug-in-Hybriden gegenübergestellt.


Eine Million neue Arbeitsplätze (24.05.2017)

  • In einer Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) heißt es, dass in diesem und dem kommenden Jahr eine Million neuer Jobs entstehen sollen.

    Dadurch würde die Quote der Arbeitslosen in 2018 auf 5,5 Prozent sinken. In 2016 lag diese im Durchschnitt bei 6,1 Prozent.

    Überwiegend zuversichtlich blicken die Deutschen in die Zukunft. Rund 40 Prozent der befragten Unternehmen beabsichtigen, weitere Mitarbeiter/innen einzustellen.


Kauf auf Raten (18.05.2017)

  • Der Bankenfachverband in Frankfurt berichtete davon, dass immer mehr Verbraucher und auch Unternehmen Anschaffungen über Kredite finanzieren.

    In 2016 wurden 141,3 Milliarden Euro an Krediten von Banken vergeben. Dies entspricht einem Plus von 9,2 Prozent zum Vorjahr.

    Jeder zweite Euro wird in die Finanzierung von überwiegend gebrauchten Kraftfahrzeugen investiert.


Amtliche Verwahrung von Testamenten (11.05.2017)

  • Wer sein Testament amtlich hinterlegen möchte, hat 2 Möglichkeiten.

    Die 1. Möglichkeit ist, es bei einem Notar erstellen zu lassen. Dieser leitet es automatisch an das zuständige Amtsgericht zur Verwahrung.

    Die 2. Möglichkeit ist, das handgeschriebene Testament selbst (persönlich, per Post oder durch einen Dritten) beim Amtsgericht abzugeben und zu hinterlegen.

    In beiden Fällen fallen Kosten an.


Computerkriminalität (04.05.2017)

  • Einer Studie der Unternehmensberatung KPMG zufolge, haben immer mehr Unternehmen mit Cyberkriminalität zu kämpfen.

    Befragt wurden 504 ausgewählte Unternehmen. 38 Prozent davon bestätigten mit einer digitalen Erpressung, Computersabotage oder einer anderen Art von Cyberkriminalität konfrontiert worden zu sein.

    Aufgrund der hohen Dunkelziffer wird davon ausgegangen, dass diese Zahl wesentlich höher ausfällt.


Bafin informiert (27.04.2017)

  • Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz Bafin, muss für den Vertrieb von Vermögensanlagen und Wertpapieren einen entsprechenden Prospekt genehmigen.

    Ohne eine entsprechende Erlaubnis dürfen diese Geldanlagen nicht öffentlich angeboten werden.

    Da nur gesetzlich geforderte Mindestangaben überprüft werden, ist nicht automatisch davon auszugehen, dass die Produkte zu empfehlen sind.


Reiche Deutsche (21.04.2017)

  • Die Deutsche Bundesbank teilte mit, dass Ende 2016 das Geldvermögen der Deutschen einen Rekordwert von 5.586 Mrd. Euro erreicht hat.

    Zum Geldvermögen gehören neben Bargeld auch Wertpapiere, Ansprüche an Versicherungen und Bankeinlagen.

    Insbesondere gestiegene Börsenkurse seien der Grund für den Anstieg.


Krankenstand in 2016 gesunken (13.04.2017)

  • Laut Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) ist im Kalenderjahr 2016 ein leichter Rückgang der Fehltage durch Krankheit zu verzeichnen.

    Somit ist der Krankenstand erstmals seit 10 Jahren zurückgegangen.

    Einen Großteil der Arbeitsausfälle machen psychische Erkrankungen aus. Ebenso gehören Krankheiten des Bewegungsapparates, Verletzungen und Atemwegserkrankungen dazu.


Online-Banking in Deutschland (07.04.2017)

  • In Deutschland wird Online-Banking stärker genutzt als im EU-Durchschnitt. Rund jeder Zweite (53 Prozent) führte im vergangenen Jahr seine Bankgeschäfte von zu Hause aus durch.

    Laut dem Statistischen Bundesamt lag Deutschland somit in der Altersgruppe der 16- bis 74-Jährigen vier Punkte über dem EU-Schnitt.


Jobcenter und Börsengeschäfte (31.03.2017)

  • Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat in seinem Urteil, Az.: AS 1494/15, entschieden, einem Sozialhilfeempfänger ein Darlehen in Höhe von 60.000 € zu verwehren.

    Dies sollte für einen kurzfristigen spekulativen Handel mit Wertpapieren eingesetzt werden.

    Ein sogenannter "Day Trader" ist kein selbstständiger Gewerbebetrieb und kann vom Jobcenter nicht gefördert werden, urteilte das Gericht.


Handwerk im Aufwind (22.03.2017)

  • Handwerksbetriebe in Deutschland konnten in 2016 ein Umsatzplus verzeichnen. Grund dafür sind die starke Konjunktur und der Aufschwung im Baugeschäft.

    Um 3 Prozent stiegen die Erlöse im zulassungspflichtigen Handwerk, so das Statistische Bundesamt.

    Ebenso wurde ein leichter Anstieg bei der Zahl der Beschäftigten festgestellt.


Arbeitskosten steigen (16.03.2017)

  • Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte mit, dass sich in 2016 in Deutschland die Arbeitskosten im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % erhöhten.

    Durch steigende Lohnnebenkosten verteuerte sich der Faktor Arbeit. Im europäischen Vergleich befindet sich Deutschland vor Südeuropa.


Verzug vermeiden (08.03.2017)

  • Wer eine Rechnung erhält sollte genau prüfen, wann diese fällig ist, um nicht in Verzug zu geraten.

    Es gilt nicht immer automatisch die gesetzliche Zahlungsfrist von 30 Tagen nach Erhalt der Rechnung.

    Ist in der Rechnung ein konkretes Zahlungsdatum angegeben, muss sich an dieses gehalten werden. Ansonsten gerät man in Verzug und es können Verzugszinsen anfallen.


Gebühr für Postfächer (01.03.2017)

  • Ab heute verlangt die Deutsche Post von ihren Kunden eine Gebühr in Höhe von 19,90 € für die Nutzung eines Postfachs.

    Bislang war lediglich eine Einmalzahlung in Höhe von 15,00 € für die Einrichtung zu leisten.

    Grund hierfür sind höhere Kosten und sinkende Briefmengen.


Private Pflegekraft (24.02.2017)

  • Wer eine private Pflegekraft zum Beispiel zur Pflege Angehöriger beschäftigt, muss Einiges beachten.

    Die Pflegekraft hat zum Beispiel ein Anrecht auf Zahlung des Mindestlohns (8,84 € pro Stunde), Anmeldung bei der gesetzlichen Sozialversicherung, bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Eine Rund-um-die-Uhr Beschäftigung ist nicht zulässig.

    Wer diesen Arbeitgeberpflichten nicht nachkommt, macht sich strafbar. Es droht eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.


Schwarzarbeit nimmt ab (15.02.2017)

  • Die Universität Linz und das Tübinger Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung kommen in einer Studie zu dem Ergebnis, dass die Schwarzarbeit in Deutschland in 2017 weiter zurückgehen wird.

    Laut Schätzungen werden in 2017 ca. 6 Milliarden Euro weniger an Leistungen erbracht als im Vorjahr.

    Am stärksten betroffen von der Schattenwirtschaft/Schwarzarbeit ist die Bauwirtschaft.


Fehlerhafter Steuerbescheid (08.02.2017)

  • Die Einspruchsfrist gegen einen fehlerhaften Steuerbescheid beträgt einen Monat. Der Einspruch muss schriftlich (per E-Mail, Fax oder Brief) erfolgen.

    Einer Statistik des Bundesfinanzministeriums zufolge sind zwei Drittel der Einsprüche erfolgreich.


Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung (23.01.2017)

  • Zum 1. Januar 2017 wurde die Grenze zur Beitragsbemessung in der allgemeinen Rentenversicherung angehoben.

    In den neuen Bundesländern liegt sie bei 5.700 € (vorher: 5.400 €) und in den alten Bundesländern bei 6.350 € (vorher: 6.200 €).


Umzugskosten sind absetzbar (16.01.2017)

  • Ein Umzug aus beruflichen und privaten Gründen kann von der Steuer abgesetzt werden.

    Bei einem Umzug aus beruflichen Gründen können Umzugskosten als Werbungskosten abgesetzt werden. Nachweise, z.B. durch Rechnungen, müssen erbracht werden. Der Pauschalbetrag für sonstige beruflich bedingte Umzugskosten liegt bei 746 € für Ledige und bei 1.493 € für Verheiratete.

    Bei einem Umzug aus privaten Gründen können z.B. Kosten für ein Umzugsunternehmen als haushaltsnahe Dienstleistung abgesetzt werden.


IGU Mitgliedsbeiträge 2017 (04.01.2017)

  • In der 2. Kalenderwoche erfolgt die Abbuchung der Mitgliedsbeiträge für das Kalenderjahr 2017.


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