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Aktuelles


Nach Insolvenz Frührente für langjährig Versicherte (18.11.2020)

  • Wer 45 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt hat, kann früher als andere in Rente gehen.

    Zeiten der Arbeitslosigkeit werden angerechnet, wenn diese durch eine Insolvenz oder Geschäftsaufgabe des Arbeitgebers entstanden sind.

    Auch nach einer auf die Insolvenz folgenden Beschäftigung bei einer Transfergesellschaft mit anschließender Arbeitslosigkeit kann der Betroffene Anspruch auf Frühverrentung haben. Das ergibt sich aus einer Entscheidung des Bayerischen Landessozialgerichts (Az.: L 1 R 457/18).


Online-Business-Netzwerke (10.11.2020)

  • Die analoge Welt bietet momentan nur sehr geringe Möglichkeiten, neue Kontakte herzustellen.

    Das gegenseitige Austauschen von Visitenkarten oder Hände schütteln fällt zu Zeiten von Corona weg.

    Die Empfehlung einer Kommunikationstrainerin lautet: Nutzen Sie Online-Business-Netzwerke. Durch die Weiterempfehlung kompetenter Personen lässt sich das eigene Netzwerk gut erweitern.


Insolvenzantragspflicht weiter ausgesetzt (28.10.2020)

  • Für Unternehmen, bei denen der Insolvenzgrund "Überschuldung" lautet, wurde die Aussetzung der Antragspflicht durch den Bundestag von Ende September bis Ende Dezember verlängert.

    Grund für diese Lockerung ist die weiterhin sehr angespannte Lage vieler Unternehmen in der Corona-Krise.

    Hierdurch haben überschuldete Unternehmen die Möglichkeit, staatliche Hilfsangebote in Anspruch zu nehmen und sich vielleicht sogar zu sanieren.


Krankschreibung per Telefon (21.10.2020)

  • Um die Arztpraxen wegen der Corona-Lage zu entlasten, ist ab dem 19.10.2020 die telefonische Krankschreibung bei Erkältungskrankheiten wieder eingeführt worden.

    Vorgesehen ist diese Sonderregelung vorerst bis zum Jahresende.

    Der Krankenschein wird für 7 Tage ausgestellt. Vorab muss ein persönliches Telefonat zwischen Patient und Arzt stattfinden.

    Telefonisch kann eine einmalige Verlängerung ausgestellt werden.


Teures Bauland (14.10.2020)

  • Die Grundstückspreise in Deutschland sind auf Rekordhoch.

    Laut Aussage des Statistischen Bundesamtes lag der Kaufpreis im vergangenen Jahr bei durchschnittlich 189,51 € pro Quadratmeter.

    Gerade in den Ballungsräumen ist Wohnraum sehr gefragt, jedoch mangelt es dort an Bauland. Dadurch steigen die Preise für Grundstücke.

    Grundsätzlich gilt: Die durchschnittlichen Kaufwerte steigen mit der Größe der Gemeinde.


Updates für Internet-Geräte unerlässlich (05.10.2020)

  • Bei jedem Gebrauch von Rechner, Smartphone, Router oder IP-Kamera mit Internet-Zugang entstehen Sicherheitslücken. Diese können nur mit regelmäßigen Updates geschlossen werden, so berichtet die Stiftung Warentest.

    Unverzichtbar ist es daher, die automatische Update-Funktion immer dort zu aktivieren, wo sie verfügbar ist. Das erspart die eigene Prüfung nach vorhandenen Aktualisierungen der Programme und Betriebssysteme. Große Updates müssen oft zusätzlich bestätigt werden. 


Soforthilfen in Höhe von 13,4 Milliarden ausgezahlt (28.09.2020)

  • Bis Ende Juli haben kleine Unternehmen und Soloselbständige 13,4 Milliarden € als Corona-Soforthilfen erhalten. Diese Beträge wurden über die Länder an ca. 1,75 Millionen Empfänger ausgezahlt. Entsprechende Zahlen gehen aus einem Bericht des Bundeswirtschaftsministeriums hervor.

    Betroffene konnten den einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 € im April und Mai beantragen. Mit der Soforthilfe sollten nach Angaben der Regierung „laufende betriebliche Sach- und Finanzaufwendungen“ gedeckt werden.


Ausnahme beim Insolvenzrecht verlängert (23.09.2020)

  • Die Pflicht, einen Insolvenzantrag zu stellen, soll bis Jahresende ausgesetzt bleiben, wenn die Überschuldung eines Unternehmens Folge der Coronakrise ist.

    Durch diese Regelung war die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen im März dieses Jahres zunächst bis September ausgesetzt worden, um die Folgen der Pandemie für die Wirtschaft abzufedern. Die normale Frist, einen Insolvenzantrag zu stellen, beträgt drei Wochen nach Eintritt des Insolvenzgrundes.

    Der Bundestag hat nach Angaben des Bundesjustizministeriums einen entsprechenden Entwurf (Formulierungshilfe) der Bundesregierung beschlossen.


Baukindergeld für Familien endet (14.09.2020)

  • Familien haben bis zum 31. Dezember 2020 Anspruch auf Baukindergeld. Bis zu diesem Stichtag muss der Immobilienkaufvertrag abgeschlossen sein oder die Baugenehmigung vorliegen, um die Förderung beantragen zu können. Darauf weist der Bauherren-Schutzbund (BSB) hin.

    1200 Euro Zuschuss pro Kind und Jahr über einen Zeitraum von zehn Jahren erhalten Familien beim Hausbau oder Immobilienkauf. Das zu versteuernde Haushaltseinkommen einer Familie mit einem Kind darf 90.000 Euro nicht übersteigen, für jedes weitere Kind kommen 15.000 Euro hinzu.


Künftige Krisen mit schnellem Internet meistern (07.09.2020)

  • Mit dem Ausbau des schnellen Breitband-Internets können deutsche Unternehmen die beste Vorbeugung treffen gegen kommende Krisen. Dieser Meinung sind mehr als 90 Prozent der Firmen, die in einer Umfrage des Münchener Ifo-Instituts und des Mannheimer Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) befragt wurden.

    „Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass in vielen Regionen Deutschlands die Breitbandversorgung noch unzureichend ist“, erklärt der Geschäftsführer der Stiftung Familienunternehmen, Stefan Heidbreder, die diese Umfrage beauftragt hat.


Schlechteres Zahlungsverhalten von Unternehmen (31.08.2020)

  • Mit dem Konjunktureinbruch durch die Corona-Krise ist die durchschnittliche Verzugsdauer bei offenen Rechnungen im ersten Halbjahr 2020 auf 10,82 Tage gestiegen, insbesondere in den Bereichen Industrie und Export. Das ist nach einer Studie der Wirtschaftsauskunftei Creditreform der höchste Wert seit Beginn der Erhebung im Jahr 2015.

    "Damit droht eine Kettenreaktion insbesondere in stark verflochtenen Wirtschaftsbereichen bis hin zu vermehrten Insolvenzanmeldungen,“ warnt Creditreform.

    Um steigende Ausfallrisiken abzuwehren, kürzen demnach Kreditgeber und Lieferanten vor allem bei kleinen Unternehmen bereits ihre Zahlungsziele.


Mit dem Fahrrad vom Chef Steuervorteile nutzen (24.08.2020)

  • Bei der Anschaffung eines Fahrrades können Arbeitgeber ihren Arbeitnehmern helfen.

    „Übereignet der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer ein Fahrrad aus dem Unternehmensbestand oder auch ein speziell für einen Mitarbeiter erworbenes Fahrrad, kann dies steuerbegünstigt erfolgen“, erklärt Erich Nöll, Geschäftsführer beim Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine in Berlin.

    Die Übereignung stellt zwar Arbeitslohn dar. Diesen kann der Arbeitgeber aber pauschal mit 25 Prozent versteuern. Ohne Auswirkung auf den Steuersatz und ohne Beiträge zur Sozialversicherung!


Staat fördert Betriebe mit Azubi-Prämie (17.08.2020)

  • Bis zu 3.000 € erhalten kleine und mittlere Firmen, die ihre Ausbildungsplätze halten oder sogar mehr Lehrstellen als bisher anbieten.

    Das Programm „Ausbildungsplätze sichern“ ist gestartet. Anträge auf Prämien der Bundesregierung können ab sofort gestellt werden.

    „Auszubildende sind die Fachkräfte von morgen.“ stellt der Bundesminister Hubertus Heil bei der Präsentation des Programms klar.


Prämie für E-Autos (03.08.2020)

  • Grund zur Freude für E-Autokäufer.

    Am 8. Juli 2020 trat die erhöhte Kaufprämie für Elektroautos in Kraft.

    Besonderheit: Diese gilt rückwirkend für Autokäufe seit dem 3. Juni 2020.


Maklerkosten (27.07.2020)

  • Ab Dezember treten neue Regeln für Makler in Kraft.

    Zukünftig sind auch Verkäufer, die einen Makler beauftragt haben, mindestens hälftig dazu verpflichtet, sich an der Maklerprovision zu beteiligen.

    Diese wird erst dann fällig, wenn ein Kaufvertrag abgeschlossen wurde.

    Vor allem in Großstädten wie Hamburg, Hessen, Brandenburg, Bremen und Berlin ist dies zum Vorteil für die Käufer. Denn hier zahlen bislang noch die Käufer allein die Maklerkosten.


Rufnummernmitnahme (23.07.2020)

  • Die Beschlusskammer 2 der Bundesnetzagentur hat am 20. April 2020 entschieden, dass bei Mitnahme der Mobilfunknummer zu einem neuen Anbieter nur maximal noch 6,82 € (brutto) verlangt werden dürfen.

    Damit sind die Kosten deutlich gesunken, bislang wurden für die Rufnummernportierung bis zu 30,00 € verlangt.


Video-Überwachung (15.07.2020)

  • Gerichte müssen sich oft mit der Frage befassen, ob eine Überwachung per Video zulässig ist.

    Der Eigentümerverband Haus & Garten weist darauf hin, dass eine Video-Überwachung grundsätzlich nur dann datenschutzrechtlich gestattet ist, wenn die Interessen der Betroffenen nicht überwiegen, sie verhältnismäßig ist und diese ein legitimes Ziel verfolgt.

    Der Einzelfall entscheidet, ob die Voraussetzungen gegeben sind. Das Persönlichkeitsrecht überwiegt allerdings in der Regel für die Gerichte und nicht das Recht auf Eigentum.


Nachhaltige Geldanlagen (06.07.2020)

  • Das Forum Nachhaltige Geldanlagen (kurz FNG) besagt, dass nachhaltige Geldanlagen sehr gefragt sind.

    Im vergangenen Jahr wurden mehr als 269 Milliarden Euro in ethisch-ökologische Geldanlagen investiert. Das ist mehr als jemals zuvor.

    In Ausgabe 7 aus 2020 wurden von der Zeitschrift "Finanztest" 73 nachhaltige Fonds auf den Prüfstand gestellt. 


Grüne Versicherungskarte (25.06.20)

  • Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, kurz GDV, weist darauf hin, dass sich nach 55 Jahren die Farbe der Grünen Versicherungskarte verändert.

    Ab dem 1. Juli 2020 wird sie auf weißem Papier gedruckt.

    Dies bietet den Vorteil, dass sie dadurch als PDF verschickt und vom Kunden selbst ausgedruckt werden kann.

    In den Staaten des Europäischen Wirtschaftsraumes wird diese nicht zwingend benötigt.


Änderungen bei Personalausweis und Reisepass (17.06.2020)

  • Um das Risiko von Fälschungen der Ausweispapiere zu erschweren, gibt es neue Regelungen.

    Zukünftig muss das Foto in digitaler Form gestellt werden, ein Foto mitzubringen ist nicht mehr zulässig.

    Kinderausweise haben statt sechs Jahren nur noch ein Jahr Gültigkeit.

    So sieht es der durch das Kabinett beschlossene Gesetzentwurf der Bundesregierung vor.


Homeoffice in Mietwohnung (10.06.2020)

  • Eine gewerbliche Nutzung der Wohnung ist nicht erlaubt, wenn diese zu Wohnzwecken gemietet wurde.

    Wie sieht es in Zeiten von Corona mit der Arbeit im Homeoffice aus? Hier verweist der Deutsche Mieterbund auf eine Entscheidung des BGH. Mietern ist es gestattet, ihre freiberufliche oder gewerbliche Tätigkeit von zu Hause aus zu erledigen, wenn es dadurch nicht zu unzumutbaren Störungen der Mitbewohner durch Kundenbesuche kommt.

    Ebenso ist die Arbeit von zu Hause aus erlaubt, wenn keine baulichen Änderungen vorgenommen werden und der Wohnungscharakter erhalten bleibt.


Verhalten der Verbraucher wird sich ändern (02.06.2020)

  • Weniger Einkäufe, geänderte Mobilität - viele Verbraucher wollen in Zukunft aufgrund der Corona-Krise ihr Verhalten im Alltag verändern. Das ermittelte aktuell das Marktforschungsunternehmen McKinsey in einer repräsentativen Umfrage. Statt öffentlicher Verkehrsmittel zu nutzen, wollen rund 40 Prozent der Befragten eher zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem eigenen Auto unterwegs sein.

    Auf überflüssige Anschaffungen und Ausgaben für Luxusprodukte planen rund 30 Prozent zu verzichten. Ein Drittel aller Befragten will seltener ins Kino oder in Konzerte gehen, rund ein Viertel der Personen gar nicht mehr. Knapp 30 Prozent wollen beruflich oder privat weniger reisen, völlig darauf verzichten wollen sogar 27 Prozent der Teilnehmer.


Steuererhöhungen derzeit nicht geplant (28.05.2020)

  • Nach Informationen von Kanzlerin Angela Merkel wird es nach aktuellem Stand zur Finanzierung der hohen Ausgaben als Folge der Corona-Pandemie keine Steuererhöhungen geben. Diese Einschätzung beschränkt sie ausdrücklich auf den jetzigen Zeitpunkt.

    Die Pandemie erfasse Deutschland nach Einschätzung Merkels in einer wirtschaftlich guten Situation. „Wir haben die Chance, es gut zu bewältigen. Aber ich sage nicht, dass niemand etwas merken wird.“


IGU-Mitgliederzeitschrift „inhalte“ 2/2020 online (12.05.2020)

  • Zu interessanten Themen veröffentlichen wir die Beiträge der neuen IGU-Mitgliederzeitschrift „inhalte“ Ausgabe 2/2020 auf unserer Website. Sie erreichen diese über das Register Inhalte oder direkt über den Link  http://www.igu.de/inhalte/2020/. Aufgrund der Corona-bedingten Situation erhalten Sie die aktuelle Ausgabe 2/2020 ausschließlich online.

    Die Beiträge erscheinen in den nächsten Wochen in regelmäßigen Abständen. Schauen Sie gerne zwischendurch online bei uns vorbei und freuen Sie sich wie gewohnt auf abwechslungsreiche „inhalte“ unseres Redaktionsteams. 


Kontaktlos zahlen bis 50 € (27.04.2020)

  • In ersten Supermärkten Deutschlands ist seit Mitte April das Limit für die Kartenzahlung mit der Girocard ohne Eingabe der PIN von 25 € auf 50 € pro Nutzung erhöht worden.

    Die Deutsche Kreditwirtschaft (DK) erweitert und unterstützt mit diesem Schritt die Möglichkeit des berührungslosen Bezahlens. In der aktuellen Situation besteht ein hohes Interesse an dieser „hygienischen“ Bezahlmethode. Eine flächendeckende Umstellung folgt in den nächsten Wochen und Monaten. 

    Beim kontaktlosen Bezahlen reicht es, die Kredit- oder Girocard vor das Lesegerät zu halten, so dass ein Einschieben in das Gerät entfällt.


Jeder dritte Betrieb meldet Kurzarbeit an (21.04.2020)

  • Aufgrund der Coronakriese haben bis zum 13.04.2020 bereits 725.000 Betriebe Kurzarbeit für alle oder einen Teil ihrer Mitarbeiter angemeldet. Das entspricht einer Steigerung um 12 % gegenüber der Vorwoche. Diese Angaben teilte die Bundesagentur für Arbeit (BA) in ihrem Pressebericht am 15.04.2020 mit. Ende 2019 erfüllten 2.183 Millionen Betriebe die Voraussetzungen zur Beantragung von Kurzarbeit. 

    Für wie viele Personen insgesamt Kurzarbeit angemeldet wurde, lässt sich erst nach der Abrechnung der Betriebe mit der BA ermitteln. Einen bisherigen Höchststand mit 1,44 Millionen betroffenen Menschen erreichte der Wert im Mai 2009.


Erhöhung der Verpflegungspauschale (23.03.2020)

  •  

    bis Ende

    2019

    seit Anfang

    2020

    Dienstreise

    - mehr als acht Stunden pro Tag

     

    12,00 €

     

    14,00 €

    Dienstreise

    - ganztägig beruflich bedingte Abwesenheit mit Übernachtung

     

    24,00 €

     

    28,00 €

    An- und Abreisetag

    12,00 €

    14,00 €

    Üblicherweise ist die Verpflegungspauschale steuerfrei. Sollte dies nicht der Fall sein, können im Rahmen der jährlichen Steuererklärung Werbungskosten angesetzt werden.

     


SB-Kassen immer noch selten (10.03.2020)

  • Die Verbraucher haben gemischte Gefühle, wenn es um die Nutzung von Selbstbedienungskassen geht. Von knapp einer Million Kassen waren Mitte 2019 gerade mal 4.760 SB-Kassen im Einzelhandel vorzufinden, an denen der Kunde selbst scannen und bezahlen kann. Zum Jahr 2017 ist die Zahl der SB-Kassen um 60 Prozent gestiegen.

    Nach Einschätzung des Handelsforschungsinstituts EHI gewinnt das Self-Checkout-System an Dynamik.


Zahl der Pendler steigt weiter (21.02.2020)

  • In Deutschland gab es im vergangenen Jahr 3,4 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, deren Wohnort und Arbeitsstelle nicht im gleichen Bundesland ist.


    Ihre Gemeinde verlassen haben knapp 60 Prozent der Beschäftigten, sechs Prozent mehr zum Vorjahr.


    Rund 415.000 ostdeutsche Beschäftigte fahren zu ihrer Arbeitsstelle in den Westen. Aus Westdeutschland kommen 178.000 Beschäftige in den Osten.


    Auch die Länge der Arbeitswege ist seit 2000 (14,8 km) auf 16,9 km im Jahr 2018 gestiegen.


    An der Spitze der Stadt- und Landkreispendler steht München mit rund 390.000 Beschäftigten aus einem anderen Kreis.


    Der Grund für die starke Zunahme der Pendler ist der Beschäftigungszuwachs der vergangenen Jahre.


    Mit Stress und gesundheitlichen Problemen haben insbesondere Fernpendler zu kämpfen.

     


Höhere Entgeltfortzahlungen durch Krankmeldungen (14.02.2020)

  • Eine Studie des Instituts für Wirtschaft (IW) zeigte, dass die Entgeltfortzahlungen im Krankheitsfall zwischen 2010 und 2018 um 37 Milliarden € auf 62 Milliarden € pro Jahr gestiegen sind.

    Zahlungen 2018:
    - 52 Milliarden Bruttogehälter
    - 10 Milliarden Sozialversicherungsbeiträge

    Gründe für die Erhöhung sind der leicht erhöhte Krankenstand, die günstige Beschäftigungsentwicklung und die jährliche Lohnsteigerung.

    Bei Krankheit eines Mitarbeiters zahlt der Arbeitgeber bis zu sechs Wochen lang das volle Gehalt. Dann übernimmt die Krankenversicherung durch das Krankengeld Teile der Gehaltszahlung.


Sicherheitsverlust bei Windows 7 (03.02.2020)

  • Die Sicherheits-Patches sind seit dem 14.01.2020 für das Betriebssystem Windows 7 entfallen. Für die rund 30% der PC-Nutzer, die Windows 7 nutzen, werden somit die Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen.

    Die Betriebssysteme Microsoft Server 2008 und 2008 R2 werden in Zukunft nicht mehr von dem Konzern unterstützt.  


250.000 Fachkräfte fehlen im Handwerk (27.01.2020)

  • Handwerksaufträge haben aktuell bundesweit eine Wartezeit von durchschnittlich 9,1 Wochen, berichtete der Sprecher der Handwerkskammer Michael Hoffmann. Außerdem sind 16.000 bis 20.000 Ausbildungsstellen im Handwerk jährlich unbesetzt.

    Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer sprach sich für eine gute Ausbildung junger Fachkräfte unter der Leitung eines Meisters aus. Eine Imagekampagne soll die vielfältigen Aktivitäten der Handwerker zeigen.


Zwei Drittel aller Kfz-Zulassungen gewerblich (21.01.2020)

  • Die Zulassung der Neuwagen ist im Jahr 2019 um 5 Prozent auf 3,6 Millionen gestiegen. Zwei Drittel der Zulassungen waren gewerblich. Die Produktion der Autos sank um 9 Prozent auf 4,7 Millionen Autos. Laut Branchenverband ging die weltweite Nachfrage zurück.


Weiterhin steigende Umsätze im Einzelhandel (14.01.2020)

  • Bis einschließlich November stiegen die realen Erlöse um 2,9 Prozent zum Jahr 2018 (nominal 3,4 Prozent). Durch die gestiegene Kauflaune der Verbraucher erhöhten sich auch die Erlöse der Einzelhändler real um 2,8 Prozent und nominal um 3,1 Prozent zum Vorjahr.


Unternehmensnachfolge an Externe (07.01.2020)

  • Sonderauswertungen des Mittelstandspanels der stattlichen Förderbank KfW zeigen, dass Mittelständler in Deutschland häufiger die Unternehmensnachfolge an Externe abgeben.

    Die Nachfolge eines Familienangehörigen wünschen sich nur noch 44 Prozent.  Einen Käufer von Außen kann sich jeder Zweite als Nachfolger vorstellen. Die Übergabe an Führungskräfte oder Beschäftigte des Unternehmens zeigt mit 34 Prozent eine erhöhte Beliebtheit (+ 10 Prozent zum Vorjahr).

    Innerhalb der nächsten zwei Jahre werden 152.000 Inhaber kleiner und mittlerer Firmen das Unternehmen in neue Hände geben.


IGU Mitgliedsbeiträge 2020 (02.01.2020)

  • Die Abbuchung der Mitgliedsbeiträge für das Kalenderjahr 2020 erfolgt in der 2. Kalenderwoche. 


Arbeitszeiterfassung (23.12.2019)

  • Im Durchschnitt arbeitet ein Akademiker in Deutschlands drittgrößter Branche, der Chemie- und Pharmabranche, 40 bis 50 Stunden je Woche. Der Berufsverband VAA wertete zu diesem Thema 2.500 Antworten der befragten Mitglieder aus.

    Drei Viertel der Befragten arbeitet nach Vertrauensarbeitszeit. Ein Viertel der Befragten erfasst die Arbeitszeit technisch oder mit einer persönlichen Dokumentation. 

    Die Auswertungen zeigen, dass sich ein Drittel der Befragten für die Arbeitszeiterfassung ausspricht. Unter den Befragten, die bereits die Arbeitszeit dokumentieren, stimmen zwei Drittel hierfür. 

    Seit dem Frühjahr müssen Unternehmen für die Arbeitszeiterfassung der Mitarbeiter sorgen. 


Zuwachs im Handwerk (16.12.2019)

  • Das statistische Bundesamt ermittelte, dass alle zahlungspflichtigen handwerklichen Gewerbegruppen im dritten Quartal gestiegene Erlöse vorweisen können.

    ·         Kraftfahrzeuggewerbe + 7,7 %

    ·         Gesundheitsgewerbe + 5,0 %

    ·         Bauhauptgewerbe + 5,0 %

    Die Zahl der Beschäftigten sank um 0,2 %.

    Im privaten Handwerk (Friseure& Steinmetze) gehen die Erlöse um 2,6 Prozent zurück. Die Zahl der Mitarbeiter im Lebensmittelgewerbe ging um 2,0 Prozent zurück. Im Jahr 2017 erfasste die Wiesbadener Behörde 4,2 Millionen Beschäftigte in etwa 440.000 zulassungspflichtigen Handwerksunternehmen.


Was bedeutet die Abschaffung des Soli? (11.12.2019)

  • Der Bundestag beschließt, dass 30 Jahre nach dem Mauerfall ab 2021, neun von zehn Steuerzahler den Solidaritätszuschlag nicht mehr zahlen sollen. Voraussichtlich wird der Staat hierdurch im Jahr rund 10,9 Milliarden Euro weniger einnehmen.

    3,5 Prozent der Steuerzahler sollen den Zuschlag weiterhin in voller Höhe zahlen. Die restlichen 6,5 Prozent nur zum Teil.

     

     

    Singles

    Familien ohne Kinder

    Familien mit Kindern

     

    Kein Soli

    Bruttojahreseinkommen < 73.000 €

    Ein Partner verdient?

    Jahresbruttoeinkommen < 136.000 €

    Alleinverdiener mit zwei Kindern?

    Bruttojahreseinkommen <152.000 €

    Beide Partner verdienen?

    Bruttojahreseinkommen <164.000 €

    Teilbetrag Soli

    Bis 109.000 € 

    Bis 206.000 €

    Bis 221.000 €

    Bis 234.000 €

    Volle Solizahlung

    Ab 109.000 €

    Beide Partner verdienen?

    Ab Gesamteinkommen 219.000 €

    Ab 221.000 €

    Ab 234.000 €

    Selbstständige Handwerker

    Sparer

    Unternehmer

    ·         88 % sollen befreit werden

    ·         27.000 sollen einen Teilbetrag zahlen

     

    ·         Keine Veränderung:

             Zinsen > 801 €jährlich

    ·         Keine Veränderung.

     

    Der Steuerzahlerbund kritisiert, dass eine GmbH, die eine Körperschaftssteuer zahlt, von der Reform ausgenommen wird. Außerdem muss laut AfD, FDP und der Wirtschaft der Solizuschlag schon ab Anfang des nächsten Jahres abgeschafft werden. Ansonsten könnte es zu hohen Rückzahlungen an die Steuerzahler kommen.


Anstieg der Arbeitnehmer vor allem bei Dienstleistern (02.12.2019)

  • Die Zahl der Arbeitnehmer erhöhte sich im dritten Quartal um 356.000 auf 45,4 Millionen.

    Nach dem Rückgang der deutschen Wirtschaft im Frühling um 0,2 %, gab es von Juli bis September einen Anstieg von 0,1 Prozent.

    Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit

    201.000 (+ 1,8%)

    Handel, Verkehr und Gastgewerbe

    54.000 (+1,8 %)

    Information und Kommunikation

    49.000 (+ 3,7 %)

    Finanz- und Versicherungsdienstleister

    10.000 (- 0,9 %)

    Produzierendes Gewerbe

    36.000 (+ 0,4 %)

    Baugewerbe

    35.000 (+ 1,4 %)

    Land- und Forstwirtschaft, Fischerei

    12.000 (- 1,9 %)


Einladung zur IGU-Mitgliederversammlung (11.11.2019)

  • Am Freitag, 22. November 2019, findet um 10.00 Uhr im "Kristall" der LVM Versicherung (Kolde-Ring 21, 48126 Münster) die diesjährige IGU-Mitgliederversammlung statt. Hierzu laden wir herzlich ein.

    Jörg Roth (Wirtschaftsjurist Europa-, Gesellschaftsrecht und Informatik, zertifizierter Prozessmanager (IfAP)) wird einen spannenden Vortrag zum Thema "Was Google Ihnen nicht sagt..." halten.

    Bitte melden Sie sich über unsere Homepage an oder unter 02551/93590.


Sinkende Wettbewerbsfähigkeit (31.10.2019)

  • Einer Studie der Stiftung Weltwirtschaftsforum (WEF) ist zu entnehmen, dass Deutschland in der Rangliste der internationalen Wettbewerbsfähigkeit von Platz 3 auf Platz 7, von insgesamt 141 Plätzen, abgerutscht ist.

    Ein Grund dafür liegt in der Informationstechnologie (mobiles Breitband und Internetverbindungen über Glasfaserkabel).


Fahrzeugzulassung - online (24.10.2019)

  • Seit dem 1. Oktober 2019 ist die dritte Stufe der internetbasierten Kfz-Zulassung (kurz "i-Kfz") umgesetzt.

    Dies bedeutet, dass Autos online abgemeldet, umgeschrieben und zugelassen werden können.

    Folgende Voraussetzungen müssen allerdings erfüllt sein:

    - neuer Personalausweis mit eID-Onlinefunktion

    - verdeckter Sicherheitscode beim Fahrzeugbrief- und schein

    - Kartenlesegerät (alternativ: Smartphone mit Ausweis-App)


Arbeitnehmer sehen der Digitalisierung gelassen entgegen (09.10.2019)

  • Einer Umfrage des Meinungsforschungs- und Beratungsunternehmens Galup nach, halten 91 Prozent der Arbeitnehmer es für überhaupt nicht oder für nicht sehr wahrscheinlich, dass ihre Stelle durch neue Technologien, Automatisierung, Roboter oder künstliche Intelligenz ersetzt werden kann.

    Neun Prozent der Befragten sehen eine hohe Wahrscheinlichkeit darin, dass Stellen gestrichen werden. Trotz der geringen Angst um den Arbeitsplatz nehmen viele Arbeitnehmer die starke Veränderung der Arbeitswelt wahr.


Home Office - Höhere Konzentration, Höhere Leistung (02.10.2019)

  • 75 Prozent der Arbeitnehmer arbeiten im Home Office konzentrierter. Zwei Drittel sagen, dass sie Zuhause mehr Arbeit schaffen als im Betrieb. Das sind die Ergebnisse der Krankenkasse AOK.

    Trotzdem sollten sich die Arbeitnehmer vor psychischer Belastung, Erschöpfung, Konzentrationsproblemen und Schlafstörungen schützen. Wer von Zuhause aus arbeitet, kann außerhalb der Arbeitszeit, die dienstlichen Probleme oftmals nicht vergessen.


26 Prozent weniger Rente (25.09.2019)

  • Eine Studie der Universität Mannheim und der niederländischen Tilburg University stellt Gründe für die geschlechtsspezifische Rentenlücke vor.

    Frauen erhalten demnach 26 Prozent weniger Rente als Männer. Viele Frauen treten im Beruf für ihre Kinder kürzer, mit der Folge einer geringeren Rentenleistung.


Superschnelles Netz bis 2025 (18.09.2019)

  • Die große Koalition hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 flächendeckend superschnelles Netz zur Verfügung zu stellen.

    Das Bundesministerium teilt mit, dass Ende 2018 nur 37 Prozent der Städte und Gemeinden über gigafähige Breitbandanschlüsse verfügen.


Händler und Handwerker stehen unter erhöhtem Druck (09.09.2019)

  • Der Immobilienboom in Deutschland führt zu steigenden Mieten in Großstädten. Händler müssen die Innenstädte verlassen und verlieren Laufkundschaft.

    Zusätzliche kostet der Onlinehandel den stationären Händlern Umsatz. Die gute Konjektur konnte die höheren Mieten etwas abfedern.


Arbeitsplatzstudie Verdi - 52 Prozent der Befragten fühlen sich gestresst (03.09.2019)

  • Die Belastungsspirale ist ein wesentlicher Grund für die steigende Zahl von Stresskranken im Dienstleistungssektor.

    Mehr als jeder zweite Beschäftigte im Dienstleistungssektor fühlt sich häufig durch technische Probleme, Telefonate oder Kollegen gestört. Dies führt in vielen Fällen zu Stress.

    Als weitere Störquellen nennt Verdi auch die Überhäufung der Mitarbeiter mit Zusatzaufgaben, die falsche Zusammensetzung der Großraumbüros oder Vorgesetzte, die ihrer Aufgabe nicht gewachsen sind.

    Besonders häufig gestört fühlen sich Mitarbeiter in folgenden Branchen:

    1. IT (79 Prozent)

    2. Telekommunikation (76 Prozent)

    3. Finanzdienstleistung (72 Prozent)


Das Finanzierungsklima für Unternehmen weiterhin gut (28.08.2019)

  • Einer Unternehmensumfrage der KfW (in Zusammenarbeit mit Spitzen- sowie Fach- und Regionalverbänden der deutschen Wirtschaft) zur Folge kommen Unternehmen trotz der konjunkturellen Abkühlung weiterhin leicht an Kredite, wobei große Unternehmen Vorteile haben.

    Kleinere Betriebe mit einem Umsatz bis 1 Million Euro stoßen eher wegen niedriger Bonitäten und der Bereitstellung ausreichender Sicherheiten auf Schwierigkeiten.


Paypal - Das Zahlungsmittel im Internet (20.08.2019)

  • Laut Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov verwenden 58 Prozent der deutschen Verbraucher bei Einkäufen im Internet den Online-Bezahldienst Paypal.

    Bei 80 Prozent der deutschen Verbraucher ist das Bargeld weiterhin am beliebtesten. Die Girocard (EC-Karte) wird von 41 Prozent der Befragten häufig genutzt. 

    Zusatz: Laut Handelsblatt möchte die deutsche Kreditwirtschaft durch ein Projekt namens X-Pay ein gemeinsames Bezahlsystem mit europaweit einsetzbaren Standards aufbauen.


Versicherung Bankschließfach-Vertrag (13.08.2019)

  • Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät dazu, bei Anmietung eines Bankschließfaches, den Vertrag genau zu prüfen. 

    Viele Verträge beinhalten keinen Anspruch auf Schadensersatz oder die enthaltene Versicherungssumme ist nicht ausreichend.

    Wer eine Hausratversicherung hat, sollte sich zuerst dort nach eventuell bereits vorhandenem Versicherungsschutz erkundigen.

    Tipp: Elementarschäden mit absichern. Vor ca. 2 Jahren ist in eine Bankfiliale Wasser eingedrungen.


Rekordwert bei privatem Geldvermögen (24.07.2019)

  • Laut Deutscher Bundesbank beträgt das Geldvermögen privater Haushalte im ersten Quartal rund 6.170 Milliarden €, und damit um 2,6 Prozent mehr als zum letzten Quartal 2018.

    Trotz niedriger Zinsen sind Einlagen bei Banken und Versicherungen nach wie vor beliebt, auch wenn die Sparer durch die steigende Inflation Geld verlieren.


Unbesetzte Ausbildungsplätze (17.07.2019)

  • Unter Berufung auf Zahlen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) sind zur Zeit 240.000 Ausbildungsplätze unbesetzt.

    Insbesondere im Handel fehlen 35.000 Auszubildende.


Höhere Verdienstmöglichkeit für Midijobber (11.07.2019)

  • Seit dem 01.07.2019 können Midijobber, deren Verdienst höher als 450 € liegt, bis zu 1.300 € brutto verdienen.

    Bis zu diesem Betrag werden nur reduzierte Sozialversicherungsbeiträge gezahlt, bei gleichzeitiger voller Rentenanwartschaft für den Arbeitnehmer.


Höhere Reallöhne (02.07.2019)

  • Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sind im 1. Quartal 2019 die Reallöhne um 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

    Die nominale Lohnsteigerung von gut 2,5 Prozent wurde durch die Teuerungsrate von 1,4 Prozent zum Teil aufgefressen. Dennoch haben die Beschäftigten mehr Geld im Portemonnaie und stützen mit ihrem Konsum die heimische Konjunktur. 


Ab in den Urlaub (26.06.2019)

  • Hat der Arbeitgeber den Urlaub des Beschäftigten genehmigt, kann er ihn entsprechend bestehendem Arbeitsrechts nicht widerrufen.

    Nur in beiderseitigem Einverständnis kann ein Widerruf des Urlaubs unter Umständen erfolgen.


Portoerhöhungen (19.06.2019)

  • Ab Juli erhöht sich, vorbehaltlich der Genehmigung durch die Bundesnetzagentur, das Porto für Postkarten und Briefe bei der Deutschen Post.

    Der Standardbrief kostet dann nicht mehr 70 Cent, sondern 80 Cent. Das Porto für die Postkarte steigt von 45 Cent auf 60 Cent.

    Bis 2021 sollen diese Preiserhöhungen gelten.


Kredite ohne Bonitätsprüfung (11.06.2019)

  • Laut Verbraucherzentralen ist Vorsicht geboten bei Kreditangeboten ohne Bonitätsprüfung.

    Bei den als zuteilungssicher, fair und transparent beworbenen Angeboten handelt es sich oft um unseriöse Anbieter.

    In Deutschland wird kein Kunde ohne vorherige Prüfung der Kreditwürdigkeit einen seriösen Kredit erhalten. 


Falsche Angaben zum Effektivzins (28.05.2019)

  • Das Oberlandesgericht Köln hat in einem Urteil (Az.: I-4 U 102/18) entschieden, dass Kreditverträge auch Jahre später noch widerrufen werden können, wenn diese falsche Angaben zum Effektivzins enthalten.

    Fehlerhafte Angaben führen zu einer Irreführung beim Verbraucher. Erst wenn die Informationen korrekt vorliegen, startet die Widerrufsfrist. 


Neuer Stichtag für die Abgabe der Steuererklärung (23.05.2019)

  • Zwei Monate mehr Zeit für die Abgabe der Steuererklärung 2018 haben Selbstersteller. Erst am 31. Juli 2019 müssen die Unterlagen dem zuständigen Finanzamt vorliegen. Bisheriger Stichtag war der 31. Mai. 

    Wer seine Steuererklärung von einem Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater erstellen lässt, hat ebenfalls 2 Monate mehr Zeit. In diesen Fällen müssen die Unterlagen nicht mehr bis Ende Dezember 2019, sondern erst Ende Februar 2020 eingereicht werden. 


Berufsunfähig wegen psychischer Probleme (17.05.2019)

  • Eine durch die Swiss Life Versicherung durchgeführte Studie hat ergeben, dass in Deutschland psychische Erkrankungen (z. B. Angststörungen, Depression, Burnout) die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit sind.

    In diesem Bereich kam es zu einem Anstieg von 40 Prozent in den letzten 10 Jahren.

    Deutlich gefährdeter sind Frauen als Männer. 


Kein Versicherungsschutz bei Handynutzung (07.05.2019)

  • Grundsätzlich besteht bei einem Unfall auf dem Weg zur bzw. von der Arbeit gesetzlicher Unfallschutz.

    Anders sieht es allerdings aus, wenn der Unfall aufgrund von Handynutzung geschieht.

    Versichert ist nur das Zurarbeitgehen und das Nachhausegehen (versicherte Verrichtung) und nicht das Telefonieren (unversicherte Verrichtung).

    Ein Arbeitsunfall liegt nur dann vor, wenn der Unfall überwiegend durch die versicherte Tätigkeit passiert.


Frauen in Topetagen (25.04.2019)

  • Eine Untersuchung der gemeinnützigen Allbright Stiftung ergab, dass der Anteil von Frauen in der Führungsetage der 160 Unternehmen der Dax-Indexfamilie am 01.02.2019 bei 8,8 Prozent lag.

    Die Studie zeigt, dass Frauen nur langsam vorwärts kommen in den Topetagen der Wirtschaft.


Umzugs-Pauschbeträge (10.04.2019)

  • Bei einem Umzug aus beruflichen Gründen gilt seit dem 1. April ein neuer Pauschbetrag.

    Für Ledige beträgt dieser laut Bundesfinanzministerium 811 € (vorher 787 €) und für Verheiratete 1.622 € (vorher 1.573 €).


Verbrauchern geht es besser (21.03.2019)

  • Einer Umfrage des Marktforschungsunternehmens Nielsen ist zu entnehmen, dass 39 Prozent der deutschen Verbraucher in der Bundesrepublik in 2018 finanziell besser dastanden als 5 Jahre zuvor.

    Lediglich jeder 5. Befragte gab an, dass sich seine finanzielle Lage verschlechtert hat.

    Die geringe Arbeitslosenquote, steigende Löhne und die positive Wirtschaftslage sind die Gründe der Entwicklung in den letzten 5 Jahren.


Gutes Jahr für Arbeitnehmer (13.03.2019)

  • Das Statistische Bundesamt, mit Hauptsitz in Wiesbaden, informierte darüber, dass 2018 ein gutes Jahr für Arbeitnehmer in Deutschland war. 

    Für den Großteil der Arbeitnehmer gab es im letzten Jahr Gehaltserhöhungen, die höher als die Inflationsrate ausgefallen sind.

    Bei Tarifbeschäftigten machte die Erhöhung inklusive Sonderzahlungen im Schnitt 2,9 Prozent aus.

    Die Verbraucherpreise hingegen stiegen lediglich um 1,8 Prozent. 


Sparen im hohen Alter (07.03.2019)

  • Einer Studie der Deutschen Bank ist zu entnehmen, dass gerade Menschen im hohen Alter wieder mehr Geld zurücklegen.

    Der Hauptgrund liegt darin, dass sie ihren Erben Ersparnisse hinterlassen möchten. Zudem soll eine Rücklage für eine eventuelle Notlage vorhanden sein.

    Deutschland liegt mit einer durchschnittlichen Sparquote von ca. 10 Prozent des zur Verfügung stehenden Einkommens deutlich höher als andere europäische Länder.


Umfrage zum Thema Aktien (25.02.2019)

  • Das Meinungsforschungsinstitut TNS Kantar hat im dritten Quartal 2018 eine telefonische Umfrage im Auftrag des Deutschen Aktieninstituts und der Börse Stuttgart zum Thema Aktien als Geldanlage durchgeführt. Insgesamt wurden 2003 Menschen ab 18 Jahren befragt. 

    Lediglich 12 Prozent investierten ihr Geld in den letzten Jahren in Aktien.

    Für die verbleibenden 88 Prozent kam diese Anlageform nicht in Betracht. 


Falschgeld erkennen (14.02.2019)

  • Durch Fühlen, Sehen und Kippen lässt sich feststellen, ob Geldscheine gefälscht sind.

    Fühlen: Relief ist fühlbar auf der Vorderseite.

    Sehen: Geldscheine gegen das Licht halten. Dadurch wird das Wasserzeichen als Schattenbild sichtbar. Scheine aus der Europa-Serie: Durch das transparente Fenster ist das Porträt der Frauenfigur "Europa" zu erkennen.

    Kippen: Durch Kippen der Geldscheine kommt es zu einer Veränderung der Hologrammelemente. Neue Serie: Hier verändert sich die Farbe der Smaragdzahl auf der Vorderseite.


Der Goldpreis (01.02.2019)

  • Der Preis für Gold befindet sich momentan auf dem Höchststand seit Mitte des vergangenen Jahres. Grund dafür sind der schwache US-Dollar und die erneut gestiegenen Unsicherheiten aufgrund politischer Entwicklungen.


Online-Vergleichsportale (21.01.2019)

  • Insgesamt 36 Internet-Vergleichsportale für die Branchen Finanzen, Energie, Telekommunikation, Versicherungen und Reisen wurden durch das Kartellamt getestet.

    Das Ergebnis: Auf die Portale ist nicht immer Verlass. Zudem fehlt es oft an Transparenz und einige Branchen bieten lediglich eine Marktabdeckung von unter 50 Prozent.


Achtsamkeit beim Online-Einspruch (14.01.2019)

  • Wer mit seinem Steuerbescheid nicht einverstanden ist, hat die Möglichkeit, innerhalb eines Monats dagegen Einspruch einzulegen.

    Dies ist auch online möglich. Allerdings ist hier Sorgfalt geboten. Beim Elster-Online Portal genügt es nicht, den Einspruch zu speichern, er muss auch abgesendet werden. 

    Ein aus NRW kommender Steuerzahler bemerkte erst nach Ablauf der Einspruchsfrist, dass er vergessen hatte, seinen Einspruch abzusenden.

    Die Finanzverwaltung wies den Einspruch als verspätet zurück. Das Finanzgericht Köln (Az: 3 K 2250/17) gab Recht.

    Der Bundesfinanzhof prüft nun die Nichtzulassungsbeschwerde des Klägers. Es gilt zu klären, ob der Kläger die Einspruchsfrist schuldhaft versäumt hat. 


IGU Mitgliedsbeiträge 2019 (04.01.2019)

  • Die Abbuchung der Mitgliedsbeiträge für das Kalenderjahr 2019 erfolgt in der 2. Kalenderwoche. 


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