Interessengemeinschaft der Unternehmer kleiner und mittlerer Betriebe e.V.
Aktuell

Arbeitsmarkt-Rekord erwartet (10.04.2018)

  • Das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, kurz IAB, rechnet in diesem Jahr mit einem Rekordhoch auf dem Arbeitsmarkt.

    Nach 2018 wird allerdings kein großer Anstieg mehr erwartet, da der Konjunktur-Höhepunkt erreicht ist.


Firmenpleiten (06.04.2018)

  • Das Statistische Bundesamt teilte mit, dass die Zahl der Unternehmenspleiten in Deutschland den tiefsten Stand seit der Einführung der Insolvenzordnung im Jahre 1999 erreicht hat.

    Im Krisenjahr 2009 konnte letztmals ein Anstieg der Firmenpleiten verzeichnet werden.


Wartezeit bei Online-Bestellungen (29.03.2018)

  • Wartet ein Kunde Monate auf seine Online-Bestellung, hat er die Möglichkeit, die Annahme zu verweigern und den gezahlten Kaufpreis zurückzufordern. Ausnahme: Der Verkäufer hat auf die lange Lieferzeit hingewiesen.

    Juristisch betrachtet, kommt ein Vertrag zwischen Händler und Kunde im Normalfall erst mit der Versandbestätigung zustande.


Uhren zeigten falsche Zeit an (09.03.2018)

  • Ist es Ihnen aufgefallen?

    In ganz Europa zeigten in den letzten Tagen elektrische Uhren ( z.B. Radiowecker, Mikrowelle, Backofen...) eine falsche Uhrzeit an.

    Bis zu fünf Minuten Unterschied bestand zur tatsächlichen Zeit.

    Grund war eine temporäre Unterversorgung im Stromnetz.


Barzahlung beliebt (02.03.2018)

  • Einer Studie der Bundesbank ist zu entnehmen, dass in Deutschland am liebsten bar gezahlt wird. 74 Prozent der Einkäufe in Geschäften werden mit Scheinen und Münzen gezahlt.

    Eine Befragung in 2017 hat ergeben, dass 88 Prozent der 2.000 Befragten auch weiterhin nicht auf die Möglichkeit dieser Art der Bezahlung verzichten möchten.


Deutlicher Anstieg von E-Autos (21.02.2018)

  • Weltweit ist ein deutlicher Anstieg von Elektroautos zu verzeichnen.

    Ein Bestand von 3,2 Millionen Elektroautos konnte bis Anfang des Jahres verzeichnet werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 55 Prozent.

    Marktführer bei der E-Mobilität ist China.


Kindergeldanträge (09.02.2017)

  • Bei der rückwirkenden Beantragung von Kindergeld gelten seit Januar 2018 kürzere Antragsfristen.

    Der Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine e.V. (BVL) teilt mit, dass seit dem 1. Januar 2018 Eltern nur noch 6 Monate rückwirkend (somit höchstens bis Juli 2017) Kindergeld erhalten können.


Wertpapiergeschäfte (02.02.2018)

  • Die EU-Finanzmarktrichtlinie (MiFID II - Markets in Financial Instruments Directive) wurde überarbeitet.

    Seit Anfang des Jahres gelten daher diese Änderungen für Bank- und Anlageberater:

    - Telefongespräche zu Wertpapiergeschäften müssen aufgezeichnet werden.

    - Das Beratungsprotokoll wurde durch die Geeignetheitserklärung ersetzt.

    - Bessere Kostentransparenz.


Mehr Förderung (26.01.2018)

  • Seit Anfang des Jahres gibt es für Riester-Sparer eine höhere Förderung.

    Laut dem Bundesfinanzministerium wurde die Grundzulage von 154 € auf 175 € pro Jahr angehoben.

    Die Kinderzulage bleibt unverändert bei 300 € (Geburt des Kindes nach dem 31.12.2007) und bei 185 € (Geburt des Kindes vor dem 31.12.2007).


Bezahlen mit Kreditkarte (18.01.2018)

  • Seit dem 13. Januar gibt es neue, europaweit einheitliche, Regelungen beim Zahlungsverkehr.

    Die neue EU-Zahlungsdienstrichtlinie besagt, dass keine Aufschläge mehr für die Bezahlung per Kreditkarte (Einkäufe übers Internet und Zahlungen im stationären Handel) erhoben werden dürfen.


Geringwertige Wirtschaftsgüter (11.01.2018)

  • Beruflich genutzte Gegenstände (z.B. Computer, Schreibtisch, Drucker...) können von der Steuer abgesetzt werden.

    Seit Januar gibt es eine neue Grenze zur Sofortabschreibung von sogenannten geringwertigen Wirtschaftsgütern. Von bisher 410 € wurde diese auf 800 € erhöht.


IGU Mitgliedsbeiträge 2018 (02.01.2018)

  • Die Abbuchung der Mitgliedsbeiträge für das Kalenderjahr 2018 erfolgt in der 2. Kalenderwoche.


Haftungsgrenze Kartenmissbrauch (28.12.2017)

  • Ab Januar 2018 ändert sich die Haftungsgrenze bei einem Missbrauch der Kredit- oder Bankkarte von derzeit 150 € auf 50 €, solange das Online-Konto oder die Karte nicht gesperrt sind.

    Ausnahme: Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit. Hierbei haften Kunden auch weiterhin unbeschränkt.


Verzicht auf Belege (21.12.2017)

  • Ab dem kommenden Jahr müssen bei der Abgabe der Einkommensteuererklärung keine Papierbelege (z.B. Spendenbescheinigungen, Kontoauszüge, Parktickets...) mehr mit eingereicht werden.

    Die entsprechenden Belege müssen trotzdem aufbewahrt werden, da das Finanzamt bis zu einem Jahr nach Bekanntgabe des Bescheids die Möglichkeit hat, diese nachzufordern.


Rekordhoch bei den Arbeitsstunden (12.12.2017)

  • Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung fand in einer Studie heraus, dass die Anzahl der Arbeitsstunden in Deutschland im dritten Quartal 2017 den höchsten Stand seit 25 Jahren erreicht hat.


Hausratversicherung informieren (01.12.2017)

  • Der Bund der Versicherten (BdV) weist darauf hin, wer lange Zeit (vielfach mehr als 60 Tage) seine Wohnung nicht bewohnt und unbeaufsichtigt lässt, muss das seiner Hausratversicherung melden.

    Nur so kann im Schadenfall eine Kürzung oder Ablehnung der Leistung vermieden werden.


Rückgang der Mietpreise (24.11.2017)

  • Der Immobilienverband Deutschland (IVD) fand in einer von April bis September 2017 in ca. 370 Gemeinden und Städten durchgeführten Studie heraus, dass die Mieten im Vergleich zum Vorjahr langsamer steigen.

    Ein Rückgang ist auch in Metropolen mit über 500 000 Einwohnern zu verzeichnen.


Rundfunkbeitrag Firmenwagen (17.11.2017)

  • Ist für einen Firmenwagen ein Rundfunkbeitrag zu zahlen, sollte dies beim Verkauf des Fahrzeugs bedacht werden.

    Die Beitragspflicht zur Zahlung des Rundfunkbeitrages endet nicht automatisch mit der Abmeldung des Fahrzeugs.

    Hier muss eine entsprechende Information an die Landesrundfunkanstalt erfolgen.

    Die Beitragspflicht erlischt zum Monatsende, in dem die Abmeldung bei der Landesrundfunkanstalt erfolgt ist. (Urteil des Verwaltungsgerichtshofs (VGH), Az.: 7 ZB 17.514).


IGU Mitgliederversammlung (02.11.2017)

  • Am Montag, 13. November 2017 um 10.00 Uhr findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung im "Kristall" der LVM Versicherung in Münster, Kolde-Ring 21, statt.

    Lutz Lienenkämper, Minister der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, wird einen Vortrag zum Thema "Neue Finanzpolitik und Bedeutung der Versicherungswirtschaft in Nordrhein-Westfalen" halten.

    Anmeldungen bitte per E-Mail an info@igu.de, per Telefon (02551/93 59 0) oder per Fax (02551/93 59 80).


Interesse am Handwerk (26.10.2017)

  • Der Zentralverband des Deutschen Handwerks, kurz ZDH, informierte darüber, dass bei Schulabgängern Handwerksberufe sich wieder großer Beliebtheit erfreuen.

    Ca. 4.000 Jugendliche mehr als in 2016 haben in diesem Jahr eine handwerkliche Ausbildung angefangen.


Weniger neue Betriebe (20.10.2017)

  • Laut dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden sank im ersten Halbjahr 2017 die Zahl der Gewerbeanmeldungen um 1,6 Prozent, insbesondere bei Kleinunternehmen um 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

    Niedrige Arbeitslosenzahlen sprechen für die rückläufige Anzahl an neuen Gewerbeanmeldungen als Erwerbsalternative.


Lebenserwartung von 115 Jahren? (11.10.2017)

  • In den neuesten Studien gehen Wissenschaftler aus Amerika davon aus, dass es für die Altersgrenze der Menschen aufgrund verbesserter Lebensumstände und medizinischem Fortschritts keinen tatsächlichen Zeitpunkt gibt.

    Der Trend zu immer längerer Lebenserwartung steigt weiterhin an.


Seltenere Briefzustellung (20.09.2017)

  • Anfang Juli startete die Deutsche Post ein Pilotprojekt. In diesem konnten ausgewählte Kunden aussuchen, ob Briefe nur noch an einem, drei oder fünf Tagen pro Woche geliefert werden sollen.

    Grund für das Ende September endende Projekt ist das seit Jahren zurückgehende Briefaufkommen.

    Die Gewerkschaft Verdi befürchtet den Verlust von Arbeitsplätzen durch seltenere Zustellung.


Zuschuss zur Krankenversicherung für Rentner (13.09.2017)

  • Freiwillig krankenversicherte Rentner haben die Möglichkeit, zu ihrer Krankenversicherung einen Zuschuss beim Rentenversicherungsträger zu beantragen.

    Die Höhe richtet sich nach dem Zahlbetrag der Rente und dem allgemeinen Beitragssatz zur Krankenversicherung. Übernommen wird die Hälfte vom Beitragssatz, somit zur Zeit 7,3 Prozent.

    Auch privat krankenversicherte Rentner können einen Zuschuss beantragen.

    Bei den gesetzlich pflichtversicherten Rentnern wird von der Rentenversicherung automatisch der Beitragsanteil von 7,3 Prozent übernommen.


Großer Fachkräftemangel (06.09.2017)

  • Arbeitsmarkt- und Bevölkerungsforscher befürchten, dass in Deutschland langfristig ein großer Mangel an Fachkräften herrschen wird.

    2040 könnte einer Studie des Basler Forschungsinstituts Prognos zufolge die Zahl der fehlenden Fachkräfte auf 3,3 Millionen ansteigen.

    Wirtschaft und Politik würden wissen, was zu tun ist, um dagegen zu arbeiten.


Bankgeschäfte online erledigen (31.08.2017)

  • Bitkom Research hat 1.009 Personen ab einem Alter von 14 Jahren zum Thema Online-Banking befragt.

    Die Umfrage hat ergeben, dass 73 Prozent der Internetnutzer ihre Bankgeschäfte von zu Hause tätigen.

    In 2016 lag dieser Wert noch bei 70 Prozent.


Sekundenschnelle Überweisung (23.08.2017)

  • Ab Anfang des kommenden Jahres haben viele Bankkunden die Möglichkeit, Echtzeitüberweisungen durchzuführen. Die überwiesenen Geldbeträge werden in wenigen Sekunden auf dem Bankkonto des Empfängers gutgeschrieben.

    Für die Banken besteht keine Pflicht, sich dem neuen System anzuschließen. Dennoch wird mit einem europaweit flächendeckenden Angebot gerechnet.


Schufafreie Kredite (17.08.2017)

  • Die Verbraucherzentrale Thüringen weist darauf hin, dass Verbraucher von Darlehen ohne Schufa-Prüfung die Finger lassen sollten.

    Gerade im Internet machen einige Anbieter Werbung damit, dass keine Schufa-Auskünfte eingeholt werden.

    Lange Wartezeiten auf die Kreditzusage und zusätzliche Kosten sind oft die Folge.


Pflegefreibetrag (09.08.2017)

  • Nun können Kinder, die ihre Eltern pflegen, nach dessen Tod den Pflegefreibetrag bei der Erbschaftsteuer in Anspruch nehmen. Dies entschied der Bundesfinanzhof.

    Dabei spielt es keine Rolle, dass Kinder zum Unterhalt der Eltern verpflichtet sind.

    Die Höhe des Freibetrages hängt vom Einzelfall ab.


Robotertaxis (01.08.2017)

  • In 2018 möchte die Firma Bosch die in Kooperation mit Daimler entwickelten selbstfahrenden Taxis auf deutsche Straßen schicken. Aus Sicherheitsgründen wird allerdings noch ein menschlicher Fahrer mit im Auto sitzen.

    Für 2022 ist die breite Markteinführung der Robotertaxis vorgesehen.


D-Mark (25.07.2017)

  • Ca. 15 Jahre ist die Euro-Einführung jetzt her und noch immer sind Milliardenwerte an D-Mark im Umlauf.

    Die Deutsche Bundesbank teilt mit, dass Ende des letzten Monats 23,4 Milliarden Münzen und 166,6 Millionen Scheine mit einem Gesamtwert von 12,67 Milliarden D-Mark noch nicht getauscht wurden.


Altersarmut (12.07.2017)

  • Die Bertelsmann-Stiftung hat in einer Studie herausgefunden, dass gerade alleinstehenden Frauen, Langzeitarbeitslosen und Menschen, die keine Berufsausbildung vorweisen können, Altersarmut droht.

    Demnach sollen in 2036 bereits 27,8 Prozent der alleinstehenden Frauen auf staatliche Leistungen angewiesen sein. Heute liegt der Prozentsatz noch bei 16,2.


Ferienjobs (06.07.2017)

  • Die Deutsche Rentenversicherung weist darauf hin, dass Schüler bei einem Ferienjob keine Sozialversicherungsbeiträge zahlen müssen, wenn es sich um eine kurzfristige Beschäftigung handelt.

    Von dieser spricht man, wenn in einem Jahr insgesamt 3 Monate oder 70 Arbeitstage nicht überschritten werden.


Doppelte Haushaltsführung (27.06.2017)

  • Wer aus beruflichen Gründen auf einen Zweitwohnsitz angewiesen ist, hat die Möglichkeit, diesen steuerlich geltend zu machen.

    Folgende Voraussetzung muss allerdings dafür erfüllt sein: Der Lebensmittelpunkt muss sich am Heimatort befinden. Nur wenn sich dort das soziale Leben abspielt, können die Kosten für doppelte Haushaltsführung steuerlich abgesetzt werden.


Kostenrechner Elektroauto (31.05.2017)

  • Wer wissen möchte, ob sich die Anschaffung eines Elektroautos rechnet, hat die Möglichkeit, auf den kostenlosen, neu eingeführten Online-Rechner des Öko-Instituts zurückzugreifen.

    Durch voreingestellte Parameter werden prägnante Werte von gewöhnlichen Fahrzeugen mit denen von Elektroautos oder Plug-in-Hybriden gegenübergestellt.


Eine Million neue Arbeitsplätze (24.05.2017)

  • In einer Prognose des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) heißt es, dass in diesem und dem kommenden Jahr eine Million neuer Jobs entstehen sollen.

    Dadurch würde die Quote der Arbeitslosen in 2018 auf 5,5 Prozent sinken. In 2016 lag diese im Durchschnitt bei 6,1 Prozent.

    Überwiegend zuversichtlich blicken die Deutschen in die Zukunft. Rund 40 Prozent der befragten Unternehmen beabsichtigen, weitere Mitarbeiter/innen einzustellen.


Kauf auf Raten (18.05.2017)

  • Der Bankenfachverband in Frankfurt berichtete davon, dass immer mehr Verbraucher und auch Unternehmen Anschaffungen über Kredite finanzieren.

    In 2016 wurden 141,3 Milliarden Euro an Krediten von Banken vergeben. Dies entspricht einem Plus von 9,2 Prozent zum Vorjahr.

    Jeder zweite Euro wird in die Finanzierung von überwiegend gebrauchten Kraftfahrzeugen investiert.


Amtliche Verwahrung von Testamenten (11.05.2017)

  • Wer sein Testament amtlich hinterlegen möchte, hat 2 Möglichkeiten.

    Die 1. Möglichkeit ist, es bei einem Notar erstellen zu lassen. Dieser leitet es automatisch an das zuständige Amtsgericht zur Verwahrung.

    Die 2. Möglichkeit ist, das handgeschriebene Testament selbst (persönlich, per Post oder durch einen Dritten) beim Amtsgericht abzugeben und zu hinterlegen.

    In beiden Fällen fallen Kosten an.


Computerkriminalität (04.05.2017)

  • Einer Studie der Unternehmensberatung KPMG zufolge, haben immer mehr Unternehmen mit Cyberkriminalität zu kämpfen.

    Befragt wurden 504 ausgewählte Unternehmen. 38 Prozent davon bestätigten mit einer digitalen Erpressung, Computersabotage oder einer anderen Art von Cyberkriminalität konfrontiert worden zu sein.

    Aufgrund der hohen Dunkelziffer wird davon ausgegangen, dass diese Zahl wesentlich höher ausfällt.


Bafin informiert (27.04.2017)

  • Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, kurz Bafin, muss für den Vertrieb von Vermögensanlagen und Wertpapieren einen entsprechenden Prospekt genehmigen.

    Ohne eine entsprechende Erlaubnis dürfen diese Geldanlagen nicht öffentlich angeboten werden.

    Da nur gesetzlich geforderte Mindestangaben überprüft werden, ist nicht automatisch davon auszugehen, dass die Produkte zu empfehlen sind.


Reiche Deutsche (21.04.2017)

  • Die Deutsche Bundesbank teilte mit, dass Ende 2016 das Geldvermögen der Deutschen einen Rekordwert von 5.586 Mrd. Euro erreicht hat.

    Zum Geldvermögen gehören neben Bargeld auch Wertpapiere, Ansprüche an Versicherungen und Bankeinlagen.

    Insbesondere gestiegene Börsenkurse seien der Grund für den Anstieg.


Krankenstand in 2016 gesunken (13.04.2017)

  • Laut Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) ist im Kalenderjahr 2016 ein leichter Rückgang der Fehltage durch Krankheit zu verzeichnen.

    Somit ist der Krankenstand erstmals seit 10 Jahren zurückgegangen.

    Einen Großteil der Arbeitsausfälle machen psychische Erkrankungen aus. Ebenso gehören Krankheiten des Bewegungsapparates, Verletzungen und Atemwegserkrankungen dazu.


Online-Banking in Deutschland (07.04.2017)

  • In Deutschland wird Online-Banking stärker genutzt als im EU-Durchschnitt. Rund jeder Zweite (53 Prozent) führte im vergangenen Jahr seine Bankgeschäfte von zu Hause aus durch.

    Laut dem Statistischen Bundesamt lag Deutschland somit in der Altersgruppe der 16- bis 74-Jährigen vier Punkte über dem EU-Schnitt.


Jobcenter und Börsengeschäfte (31.03.2017)

  • Das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen hat in seinem Urteil, Az.: AS 1494/15, entschieden, einem Sozialhilfeempfänger ein Darlehen in Höhe von 60.000 € zu verwehren.

    Dies sollte für einen kurzfristigen spekulativen Handel mit Wertpapieren eingesetzt werden.

    Ein sogenannter "Day Trader" ist kein selbstständiger Gewerbebetrieb und kann vom Jobcenter nicht gefördert werden, urteilte das Gericht.


Handwerk im Aufwind (22.03.2017)

  • Handwerksbetriebe in Deutschland konnten in 2016 ein Umsatzplus verzeichnen. Grund dafür sind die starke Konjunktur und der Aufschwung im Baugeschäft.

    Um 3 Prozent stiegen die Erlöse im zulassungspflichtigen Handwerk, so das Statistische Bundesamt.

    Ebenso wurde ein leichter Anstieg bei der Zahl der Beschäftigten festgestellt.


Arbeitskosten steigen (16.03.2017)

  • Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte mit, dass sich in 2016 in Deutschland die Arbeitskosten im Vergleich zum Vorjahr um 2,5 % erhöhten.

    Durch steigende Lohnnebenkosten verteuerte sich der Faktor Arbeit. Im europäischen Vergleich befindet sich Deutschland vor Südeuropa.


Verzug vermeiden (08.03.2017)

  • Wer eine Rechnung erhält sollte genau prüfen, wann diese fällig ist, um nicht in Verzug zu geraten.

    Es gilt nicht immer automatisch die gesetzliche Zahlungsfrist von 30 Tagen nach Erhalt der Rechnung.

    Ist in der Rechnung ein konkretes Zahlungsdatum angegeben, muss sich an dieses gehalten werden. Ansonsten gerät man in Verzug und es können Verzugszinsen anfallen.


Gebühr für Postfächer (01.03.2017)

  • Ab heute verlangt die Deutsche Post von ihren Kunden eine Gebühr in Höhe von 19,90 € für die Nutzung eines Postfachs.

    Bislang war lediglich eine Einmalzahlung in Höhe von 15,00 € für die Einrichtung zu leisten.

    Grund hierfür sind höhere Kosten und sinkende Briefmengen.


Private Pflegekraft (24.02.2017)

  • Wer eine private Pflegekraft zum Beispiel zur Pflege Angehöriger beschäftigt, muss Einiges beachten.

    Die Pflegekraft hat zum Beispiel ein Anrecht auf Zahlung des Mindestlohns (8,84 € pro Stunde), Anmeldung bei der gesetzlichen Sozialversicherung, bezahlten Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Eine Rund-um-die-Uhr Beschäftigung ist nicht zulässig.

    Wer diesen Arbeitgeberpflichten nicht nachkommt, macht sich strafbar. Es droht eine Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren.


Schwarzarbeit nimmt ab (15.02.2017)

  • Die Universität Linz und das Tübinger Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung kommen in einer Studie zu dem Ergebnis, dass die Schwarzarbeit in Deutschland in 2017 weiter zurückgehen wird.

    Laut Schätzungen werden in 2017 ca. 6 Milliarden Euro weniger an Leistungen erbracht als im Vorjahr.

    Am stärksten betroffen von der Schattenwirtschaft/Schwarzarbeit ist die Bauwirtschaft.


Fehlerhafter Steuerbescheid (08.02.2017)

  • Die Einspruchsfrist gegen einen fehlerhaften Steuerbescheid beträgt einen Monat. Der Einspruch muss schriftlich (per E-Mail, Fax oder Brief) erfolgen.

    Einer Statistik des Bundesfinanzministeriums zufolge sind zwei Drittel der Einsprüche erfolgreich.


Beitragsbemessungsgrenze Rentenversicherung (23.01.2017)

  • Zum 1. Januar 2017 wurde die Grenze zur Beitragsbemessung in der allgemeinen Rentenversicherung angehoben.

    In den neuen Bundesländern liegt sie bei 5.700 € (vorher: 5.400 €) und in den alten Bundesländern bei 6.350 € (vorher: 6.200 €).


Umzugskosten sind absetzbar (16.01.2017)

  • Ein Umzug aus beruflichen und privaten Gründen kann von der Steuer abgesetzt werden.

    Bei einem Umzug aus beruflichen Gründen können Umzugskosten als Werbungskosten abgesetzt werden. Nachweise, z.B. durch Rechnungen, müssen erbracht werden. Der Pauschalbetrag für sonstige beruflich bedingte Umzugskosten liegt bei 746 € für Ledige und bei 1.493 € für Verheiratete.

    Bei einem Umzug aus privaten Gründen können z.B. Kosten für ein Umzugsunternehmen als haushaltsnahe Dienstleistung abgesetzt werden.


IGU Mitgliedsbeiträge 2017 (04.01.2017)

  • In der 2. Kalenderwoche erfolgt die Abbuchung der Mitgliedsbeiträge für das Kalenderjahr 2017.


Reformationstag 2017 (29.12.2016)

  • Im gesamten deutschen Bundesgebiet wird in 2017 einmalig der Reformationstag (31. Oktober) zu einem gesetzlichen Feiertag erklärt.

    Grund dafür ist das 500-jährige Jubiläum von Martin Luthers Thesenanschlag an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg.


Erhöhung Mindestlohn (21.12.2016)

  • Seit Einführung des Mindestlohns in Deutschland 2015 wird dieser im kommenden Jahr um 34 Cent je Stunde erhöht.

    Im Oktober wurde die Erhöhung durch die Bundesregierung beschlossen. Ab dem 1. Januar 2017 beträgt der Mindestlohn somit 8,84 Euro pro Stunde.


Pflegegrade 2017 (14.12.2016)

  • Ab Januar 2017 sollen die drei Pflegestufen in der Pflegeversicherung durch fünf Pflegegrade ersetzt werden. Dabei sind die sechs Bereiche soziale Kontakte, Mobilität, Umgang mit Erkrankungen und Belastungen, geistige und kommunikative Fähigkeiten, Selbstversorgung und Verhalten von Bedeutung.

    Eine in 2016 anerkannte Pflegestufe soll in einen entsprechenden Pflegegrad umgewandelt werden, so dass niemand schlechter gestellt wird.


Punkte online abfragen (08.12.2016)

  • Ab heute 10.00 Uhr haben Autofahrer die Möglichkeit, ihre angesammelten Punkte in Flensburg kostenfrei online abzurufen.

    Folgende Voraussetzungen müssen dafür allerdings erfüllt sein: Personalausweis im Scheckkartenformat mit Online-Ausweisfunktion, ein Kartenlesegerät und eine AusweisApp müssen vorhanden sein.


Widerruf Testament (30.11.2016)

  • In einem Urteil des Kammergerichts Berlin (AZ.: 6 W 64/15) wurde verkündet, dass für den Widerruf eines Testaments eine bestimmte Form eingehalten werden muss. Dieser muss ebenso wie das Testament notariell oder eigenhändig geschrieben werden.

    In dem oben genannten Fall erfolgte der Widerruf lediglich durch eine E-Mail und hatte somit keine Gültigkeit.


Mehrverbrauch bei PKW (25.11.2016)

  • Das Forschungsinstitut International Council on Clean Transportation (ICCT) hat in einer Studie herausgefunden, dass Autos oftmals einen deutlich höheren Kraftstoffverbrauch haben als von den Herstellern angegeben.

    Im Schnitt gibt es Abweichungen von rund 42 Prozent, was bei den Verbrauchern Mehrkosten von gut 450 Euro pro Jahr verursacht.


Deutsche Post will Rabatte senken (16.11.2016)

  • Ein Sprecher der Deutschen Post teilte mit, dass Geschäftskunden in 2017 mit Preiserhöhungen von 1,7 Prozent zu rechnen haben.

    Zum Jahresanfang gab es für Großkunden Rabatte auf den Standardbrief um die Portoerhöhungen aufzufangen. Diese Rabatte sollen 2017 gekürzt werden.


Stabile Krankenkassen-Beiträge (09.11.2016)

  • Eine Prognose des Schätzerkreises beim Bundesversicherungsamtes besagt, dass die Krankenkassen-Beiträge für gesetzlich Versicherte in 2017 im Schnitt nicht steigen werden.

    Der Grund für die entspannte Finanzlage liegt darin, dass laut Bundesregierung aus der Reserve des Gesundheitsfonds 1,5 Milliarden Euro an die Krankenkassen gezahlt werden sollen.


IGU Mitgliederversammlung (02.11.2016)

  • Am Mittwoch, den 16. November 2016 findet um 10.00 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung der IGU im "Kristall" der LVM Versicherung in Münster, Kolde-Ring 21, statt.

    Hierzu laden wir herzlich ein.

    Anmeldungen bitte per E-Mail an info@igu.de, per Telefon (02551/93 59 0) oder per Fax (02551/93 59 80).


Höchste Geburtenrate seit 33 Jahren (26.10.2016)

  • Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden informierte darüber, dass erstmals seit 1982 die durchschnittliche Zahl der Kinder im vergangenen Jahr auf 1,5 Kinder je Frau in Deutschland gestiegen ist.

    Allerdings lagen regionale Unterschiede vor. 13 Bundesländer verzeichneten in 2015 einen Anstieg, Berlin blieb unverändert, in Brandenburg und Niedersachsen hingegen sank die Geburtenrate leicht.


Strafzinsen vermeiden (19.10.2016)

  • Rund 1.000 Bürger ab 14 Jahren wurden durch das Marktforschungsinstitut GfK zu Strafzinsen befragt.

    Um diese zu vermeiden, würde ein Großteil der Befragten das Gesparte zu Hause aufbewahren. Andere wiederum würden mehr Geld für Konsum ausgeben oder in Immobilien investieren.

    Momentan müssen Privatkunden nur vereinzelt Strafzinsen zahlen.


Mehr PKW-Neuzulassungen (14.10.2016)

  • Der Monat September konnte als überaus positiver Monat für Autohersteller in Deutschland verzeichnet werden.

    Laut Aussage des Kraftfahrt-Bundesamtes in Flensburg wurden 298.002 Neuwagen zugelassen. Dies bedeutet einen Anstieg von 9,4 % im Vergleich zum Vorjahresmonat.


Ost-West Lebensverhältnisse immer noch nicht gleichwertig (05.10.2016)

  • Auch 25 Jahre nach der Wiedervereinigung liegen die Löhne der ostdeutschen Arbeitnehmer noch hinter denen der westdeutschen Kollegen, und zwar im Durchschnitt um ca. 24 Prozent, obwohl die tariflichen Grundvergütungen sich bis zu 98 Prozent angeglichen haben. Etwa die Hälfte der Beschäftigten ist nicht tarifgebunden und erhält daher deutlich niedrigere Einkünfte.

    Zudem pendeln wesentlich mehr Beschäftigte nach Westen als umgekehrt in die neuen Bundesländer.


Medikationsplan (27.09.2016)

  • Patienten, die mindestens 3 verordnete Medikamente einnehmen, haben ab dem 1. Oktober 2016 Anspruch auf einen Medikationsplan in Papierform.

    Ab 2018 ist angedacht, die Daten auf die elektronische Gesundheitskarte zu speichern.


Unfallkosten absetzbar (21.09.2016)

  • Geschieht auf dem Weg zwischen Wohnung und der ersten Tätigkeitsstätte ein Unfall, können die entstandenen Unfallkosten zusätzlich zu der Entfernungspauschale von der Steuer abgesetzt werden.

    Dies besagt die Bundestagsdrucksache 18/8523.


Unregelmäßige Arbeitszeiten (14.09.2016)

  • Für viele Arbeitnehmer in Deutschland haben sich die Arbeitszeiten verändert.

    In den letzten 20 Jahren ist die Wochenendarbeit deutlich gestiegen, die Schichtarbeit hat zugenommen und einen Anstieg von rund 30 % gab es bei der wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 48 Stunden zu verzeichnen.


Mietpreisbremse (07.09.2016)

  • Durch die Vermietung von möblierten Wohnungen wird in vielen deutschen Städten die Mietpreisbremse umgangen, da hierfür ein Zuschlag erhoben werden darf. Für Mieter lässt sich so nur schwer nachvollziehen, ob die Miethöhe gerechtfertigt ist.

    Das Beratungsunternehmen Empirica hat herausgefunden, dass alleine in München mittlerweile ca. 60 % der inserierten Wohnungen möbliert angeboten werden.


Kein Steuerbonus (02.09.2016)

  • Bei Renovierungsmaßnahmen besteht die Möglichkeit, 20 % der Kosten, max. 1.200 € pro Jahr, für Handwerkerkosten abzusetzen.

    Voraussetzung ist, der Steuerzahler muss die Rechnung selbst zahlen. Wurde schadenbedingt die Rechnung durch die Versicherung übernommen, gibt es keinen Steuerbonus (Urteil Finanzgericht Münster, Az.: 13 K 136/15 E).


Staatshaushalt erzielt satten Überschuss (24.08.2016)

  • Dank robuster Konjunktur, der hohen Beschäftigungszahl und niedriger Zinsen nahm der Staat im ersten Halbjahr 18,5 Milliarden Euro mehr an Steuern und Sozialbeiträgen ein als er ausgab.

    Laut des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden betrug der Überschuss 1,2 Prozent bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt.


Ab 2020 zahlt der Bund 100 Milliarden Euro in die Rentenkasse (18.08.2016)

  • Nach Zuschüssen an die Rentenkasse in diesem Jahr in Höhe von 86,7 Milliarden, über 91,2 Milliarden Euro im nächsten Jahr, wird der Zuschuss des Bundes bis 2020 mit einem Plus von 16 Prozent auf 100,6 Milliarden steigen.

    Die Gründe für die höheren Zuweisungen liegen im Bereich versicherungsfremder Leistungen wie Mindestrenten und die Anrechnung von Kindererziehungszeiten, wie auch in der demographischen Entwicklung und steigenden Rentenbezügen.


Zustellung per Roboter (10.08.2016)

  • In Hamburg sollen im August erstmals Pakete des Paketlieferanten Hermes über einen Roboter ausgeliefert werden.

    Der Pilotversuch läuft bis Jahresende. Die sechsrädrigen Roboter-Boxen können maximal zehn Kilo laden und fahren mit sechs Kilometern pro Stunde.

    Der Kunde erhält eine SMS mit einem individuellen Code zum Öffnen des Fahrzeuges. Gewaltsam geöffnet, wird sofort ein Alarm ausgelöst.


Routerzwang (03.08.2016)

  • Seit dem 1. August 2016 können Verbraucher selbst entscheiden, welches Gerät sie für den Internetanschluss verwenden.

    Dies kann nicht mehr vom Internetprovider vorgeschrieben werden.


Vorteile durch Leasing (28.07.2016)

  • Der DIHK (Deutscher Industrie- und Handelskammertag) hat durch eine Umfrage herausgefunden, dass jedes zweite Unternehmen neben Krediten auch zu Leasing-Angeboten für teure Neuanschaffungen greift.

    Gerade mittelständische Unternehmen schätzen die Vorteile dieser Finanzierungsalternative. Denn Leasing ist langfristig kalkulierbar, schafft Flexibilität für Folgeinvestitionen und schont die Liquidität.


Hochwasserschäden (20.07.2016)

  • Die heftigen Überschwemmungen im Mai/Juni diesen Jahres haben zu vielen Hochwasserschäden in weiten Teilen Deutschlands geführt.

    Bei der Einkommensteuererklärung können Kosten, die auf das Hochwasser zurückzuführen sind, als außergewöhnliche Belastungen geltend gemacht werden.


Unfall im Home Office (13.07.2016)

  • Wer von zu Hause aus arbeitet und sich z.B. auf dem Weg in die Küche oder zur Toilette Verletzungen zuzieht, kann keinen Arbeitsunfall anmelden.

    So entschied in einem konkreten Fall das Bundessozialgericht in Kassel (Az: B 2 U 5/15 R).

    Für Risiken im eigenen Zuhause haftet nicht der Arbeitgeber.


Steigerung des Mindestlohns (05.07.2016)

  • Frühestens im Jahr 2023 ist mit einem Anstieg des Mindestlohns auf 10 € zu rechnen.

    Durch die Mindestlohnkommission wurde festgelegt, dass sich in 2017 der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn um 34 Cent je Stunde erhöht. Somit beträgt er dann 8,84 €.


Erbschaftsteuerreform (28.06.2016)

  • Der lange Streit um die Neuregelung der Erbschaftsteuer ist zu Ende.

    Bis zur beginnenden parlamentarischen Sommerpause am 8. Juli soll das Gesetz verabschiedet sein.

    Für eine Steuerbefreiung müssen dann z. B. Betriebe mit max. 5 Beschäftigten nur niedrige bürokratische Hürden überwinden.


Recht auf Girokonto (21.06.2016)

  • Seit dem 19. Juni sind Banken verpflichtet, jedem Bürger ein Girokonto zur Verfügung zu stellen.

    So haben auch Obdachlose und Flüchtlinge die Möglichkeit, am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen.


Einbruchschutz (14.06.2016)

  • Das Geschäft mit Sicherheitstechnik (Alarmanlagen, Überwachungskameras, Sicherheitsschlösser) boomt. Immer mehr Menschen wollen sich vor Einbrüchen schützen, denn in 2015 hat die Zahl der Einbrüche den höchsten Stand seit 15 Jahren erreicht.

    Eigentümer von Wohnungen/Häusern haben seit diesem Jahr die Möglichkeit, Zuschüsse von der Förderbank KfW in Höhe von 200 bis 1.500 € zur Erhöhung des Einbruchschutzes zu beantragen.


Kostenlose Auskunft (07.06.2016)

  • Verbraucher haben das Recht, mindestens ein Mal im Jahr die in Auskunfteien (wie z.B. Schufa, Creditreform...) gespeicherten, persönlichen Daten kostenlos einzuholen.

    Von der Anforderung der Selbstauskunft sollte durch ein formloses Schreiben Gebrauch gemacht werden, um ggf. falsche Daten löschen zu lassen.

    So kann z. B. beim Abschluss eines Handyvertrages eine negative Bonitätsprüfung vermieden werden.


Rentenlücke (27.05.2016)

  • Schon in jungen Jahren sollte man sich Gedanken darüber machen, dass die Rente im Alter nicht ausreichen wird und für die dadurch entstehende Rentenlücke privat vorsorgen.

    Um im Rentenalter seinen gewohnten Standard beizubehalten, sind ca. 80 % des letzten Nettoeinkommens nötig.

    Bedacht werden sollte auch, dass Sozialabgaben anfallen und die Rente unter Umständen versteuert werden muss.


Abschläge bei der Rente (20.05.2016)

  • Von jedem Vierten Deutschen werden Abschläge bei den Rentenzahlungen hingenommen, um vorzeitig aus dem Berufsleben auszuscheiden.

    Im Jahr 2014 machten gut 197.000 Menschen Gebrauch davon. Sie gingen ca. 2 Jahre vor Erreichen des Regelrentenalters in den Ruhestand.


Kleingeld (11.05.2016)

  • Einzelhändler/Verkäufer müssen Kleingeld nicht in unbegrenzter Menge annehmen. Alles was über 50 Münzen hinausgeht, darf abgelehnt werden.

    Bei Banknoten hingegen gibt es keine Begrenzung. Jedoch sollte der genutzte Schein zum Warenwert passen.

    Ist nicht genügend Wechselgeld in der Kasse, darf auch hier die Annahme eines großen Geldscheines verweigert werden.


Rentner und Steuern (04.05.2016)

  • Mit der einhergehenden erheblichen Rentenerhöhung zum 1. Juli 2016 kommen erstmals auf 160.000 Rentner Steuerzahlungen zu.

    Aber auch diese haben die Möglichkeit, einen Teil ihrer Ausgaben abzusetzen.

    Dazu zählen z. B. Sonderausgaben, außergewöhnliche Belastungen und Werbungskosten.


Arbeitskosten in Deutschland (27.04.2016)

  • Laut Aussage des Statistischen Bundesamtes kostete eine deutsche Arbeitsstunde im Jahr 2015 32,70 €.

    Dies ist deutlich höher als der europäische Durchschnitt von 25,90 €. Deutschland bringt es insgesamt auf Platz 8 von 28 EU-Staaten.


Geringe Anzahl neuer Auszubildender (21.04.2016)

  • Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der neuen Auszubildenden im Jahr 2015 auf ein Rekordtief gesunken.

    Die Ursachen dafür sind, dass immer mehr studieren und es weniger Menschen in der passenden Altersgruppe für eine Ausbildung gibt.


Noch nicht in den Ruhestand (14.04.2016)

  • Ein Großteil der Rentner arbeitet gerne noch weiter, nicht nur des Geldes wegen.

    Vielmehr ist es Ihnen ein Anliegen, die über Jahre gesammelte Berufserfahrung an die Jüngeren weiterzugeben.

    Auch wichtig ist, dass die sozialen Kontakte bestehen bleiben. Nicht so gerne wird die Arbeit über das so genannte "Home Office" von zu Hause erledigt, dafür aber sind flexible Arbeitszeiten von hoher Bedeutung.


Automatisches Notrufsystem (08.04.2016)

  • Am 4. April 2016 sind laut GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft) namenhafte deutsche Kfz-Versicherer mit dem sogenannten "Unfallmeldedienst" gestartet.

    Dieser kann in fast allen Autos nachgerüstet werden. Dazu wird ein Stecker in den Zigarettenanzünder gesteckt und eine dazugehörige App auf dem Smartphone installiert.

    Kommt es zu einem Unfall, wird dadurch automatisch ein Notruf abgesetzt.


Der Mindestlohn verdrängt tarifliche Niedriglöhne (01.04.2016)

  • Laut einer Untersuchung des gewerkschaftsnahen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) verdrängt der gesetzliche Mindestlohn die tariflichen Niedriglöhne.

    Das Ergebnis einer Studie von 4.500 Vergütungsgruppen aus 40 Branchen und Wirtschaftszweigen aus Januar 2016 zeigt auf, dass nur noch drei Prozent dieser Untersuchungsgruppen geringere Stundenlöhne als 8,50 € erhalten.


Frauen- und Männerrenten (22.03.2016)

  • Immer noch erhalten Männer mehr Altersrente als Frauen. In 2014 lag diese im Schnitt bei 618 € für Frauen und 1.037 € für Männer.

    Eine Studie hat ergeben, dass diese Lücke aufgrund von besserer Anerkennung von Erziehungszeiten und mehr erwerbstätigen Frauen allerdings langsam geringer wird.

    Dennoch besteht weiterer Handlungsbedarf.


Leitzins auf null Prozent (17.03.2016)

  • Der Leitzins wurde von bisher 0,05 % durch die Europäische Zentralbank, kurz EZB, erstmals auf 0 % reduziert.

    Zudem wurde der Einlagezins auf -0,4 % festgesetzt. Bislang lag dieser noch bei -0,3 %.

    Ab April wird das Anleihekaufprogramm von bisher 60 Milliarden Euro pro Monat auf 80 Milliarden Euro angehoben.


Alternative Antriebe (09.03.2016)

  • Auch im vergangenen Jahr fiel die Anzahl der Autos mit alternativen Antrieben sehr gering aus. Dies geht aus einer Info des Kraftfahrtbundesamtes in Flensburg hervor.

    Lediglich Hybridfahrzeuge hatten einen Zuwachs von 21 Prozent und Elektrofahrzeuge von 34,6 Prozent zu verbuchen.

    Erdgas und Flüssiggas betriebene Autos verzeichneten hingegen Einbußen.


Kopie Patientenakte (03.03.2016)

  • Jedem Patienten steht die Einsichtnahme in seine Krankenakte zu.

    Geht es darum, Schadenersatzansprüche geltend zu machen, hat auch die Krankenversicherung einen Anspruch darauf, sofern der Patient den Arzt von seiner Schweigepflicht entbindet. Der Arzt muss diese dann vollständig weiterleiten. So lautete die Entscheidung des Amtsgerichts München in einem konkreten Fall.


Unfallgefahr durch Handy am Steuer (26.02.2016)

  • Eine neue große, in den USA durchgeführte Studie belegt, dass Handys am Steuer das Unfallrisiko massiv erhöhen.

    Dadurch, dass der Fahrer sein Handy in der Hand hält, wendet er den Blick von der Straße ab und erhöht das Risiko eines Unfalls um gut das Vierfache.

    Die Studie sagt zudem aus, dass Autofahrer über sechs Prozent der Fahrzeit von Handys abgelenkt sind.


Lottogewinn (18.02.2016)

  • Muss der Lottogewinn versteuert werden? Eine Frage, die sich schnell nach 6 Richtigen stellt.

    Egal wie hoch der Gewinn ist, in Deutschland ist er steuerfrei. Lediglich auf die Zinsen wird Abgeltungssteuer in Höhe von 25 % erhoben.

    Diese wird von deutschen Anlageinstituten (Banken, Versicherungen und dergl.) einbehalten und dem Finanzamt zugeführt.


Arbeitszimmer (10.02.2016)

  • Der Bundesfinanzhof in München hat entschieden, dass ein beruflich und privat genutztes Arbeitszimmer auch weiterhin nicht von der Steuer abgesetzt werden kann.

    Dies ist nur zulässig, wenn es ausschließlich für die Arbeit genutzt wird.


Krankheitskosten (03.02.2016)

  • Wenn Krankheitskosten (z.B. Brille, Zahnersatz, Medikamente...) einen gewissen Betrag überschreiten, können diese als außergewöhnliche Belastungen bei der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Die zumutbare Eigenbelastung hängt von der Höhe des Einkommens, Anzahl der Kinder und dem Familienstand ab.

    Eine weitere Voraussetzung ist, dass alle Kassenbons und Belege ordnungsgemäß als Nachweis aufbewahrt wurden.


Freiwillige Rentenbeiträge (27.01.2016)

  • Die Deutsche Rentenversicherung Bund in Berlin macht darauf aufmerksam, dass rückwirkend für das Jahr 2015 noch bis zum 31.03.2016 freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung geleistet werden können, um die spätere Rente zu erhöhen.

    Die entrichteten Beiträge können zwischen dem monatlichen Mindestbeitrag (84,15 €) und dem Höchstbeitrag (1.131,35 €) liegen.


Sichere Arbeitsplätze (21.01.2016)

  • Einer Umfrage zufolge sind sich die Deutschen ihrer Arbeitsplätze sehr sicher.

    Zwei Drittel haben keinerlei Befürchtung, in den kommenden 12 Monaten entlassen zu werden und 28 Prozent halten dies für sehr unwahrscheinlich.

    Grund dafür sind das anhaltende Wirtschaftswachstum und hohe Beschäftigungen.


Grundfreibetrag 2016 (13.01.2016)

  • Der Grundfreibetrag in Deutschland wurde ab dem 1. Januar 2016 für Ledige auf 8.652 € (in 2015: 8.472 €) angehoben und für Verheiratete auf 17.304 € (in 2015: 16.944 €).

    Erst bei Einkommen darüber hinaus muss versteuert werden.


IGU Mitgliedsbeiträge 2016 (05.01.2016)

  • Die Abbuchung der Mitgliedsbeiträge per SEPA-Lastschrift für das Kalenderjahr 2016 erfolgt in der 2. Kalenderwoche.


Briefporto (30.12.2015)

  • Um 8 Cent erhöht die Deutsche Post ab dem 1. Januar 2016 das Briefporto für den Standardbrief. Somit kostet dieser dann 70 Cent.

    Ebenfalls werden die Preise für einige Briefe ins Ausland, Einschreiben und den Maxibrief national bis 1000 Gramm angehoben.


Steuer-ID einreichen (22.12.2015)

  • Damit vorhandene Freistellungsaufträge nicht ihre Gültigkeit verlieren, sollten Anleger und Sparer bis spätestens 31.12.2015 ihren Banken die persönliche elfstellige Steuer-Identifikationsnummer mitgeteilt haben. Andernfalls fallen ab 2016 erst mal auf jeden Cent Zinsen Steuern an.

    Ein kurzer Anruf bei der Bank ist hier lohnenswert.


Viel Arbeit (16.12.2015)

  • Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) informierte darüber, dass im dritten Quartal 2015 die Zahl der Erwerbstätigen einen Höchstwert erreicht hat. Zuletzt wurde vor 23 Jahren so viel gearbeitet.

    Insgesamt ergeben sich somit von Juli bis September ca. 15,1 Milliarden Arbeitsstunden.


KfW-Förderung (03.12.2015)

  • Die Frist für die KfW-Förderung von Photovoltaik-Anlagen mit Batteriespeicher endet offiziell am 31.12.2015.

    Die Verbraucherzentrale Hamburg ließ allerdings durchblicken, dass die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) im nächsten Jahr plant, die Förderung mit einem geringeren Zuschuss fortzusetzen.


Industrie 4.0 (27.11.2015)

  • Durch Industrie 4.0 wird es in den verschiedenen Branchen zu unterschiedlichen Auswirkungen kommen.

    Aus einer veröffentlichten Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht hervor, dass durch Industrie 4.0 in deutschen Fabrikhallen bis zu 60.000 Arbeitsstellen verloren gehen könnten.


El Niño (20.11.2015)

  • Laut Auskunft der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ist in diesem Jahr mit einer Erwärmung der Wasseroberfläche von ca. zwei Grad zu rechnen.

    Dies hätte zur Folge, dass sich der ohnehin seit 15 Jahren schwerste El Niño zum Jahresende noch weiter verstärken könnte.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


Weihnachtsfeier (12.11.2015)

  • 110,00 Euro pro Arbeitnehmer darf die Weihnachtsfeier kosten, damit diese steuerlich absetzbar ist. Der über den Freibetrag hinausgehende Teil muss vom Arbeitgeber versteuert werden.

    Weitere Voraussetzungen sind, dass die Weihnachtsfeier höchstens die zweite Betriebsveranstaltung in dem Jahr ist und alle Mitarbeiter eingeladen sind.


Änderungen beim Online-Shopping (05.11.2015)

  • Damit der Online-Einkauf sicherer wird, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) eine "Mindestanforderung an die Sicherheit von Internetzahlungen (MaSi)" erlassen.

    Ab dem 5. November 2015 sind Händler verpflichtet, bei Bezahlung der Kreditkarte, Sofort-Überweisung und Lastschrift die strengeren Regeln zu erfüllen.


Zusatzbeitrag gesetzliche Krankenkassen (30.10.2015)

  • Im Januar 2016 ist davon auszugehen, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag der Krankenkassen um 0,2 Prozentpunkte, somit auf 1,1 Prozent, steigen wird.

    Von 15,5 auf 15,7 Prozent verändert sich der Beitragssatz.


Vortrag IGU Mitgliederversammlung (19.10.2015)

  • Auf der diesjährigen IGU Mitgliederversammlung am 22. Oktober wird Plamen Kiradjiew (Executive Architect der IBM Software Group Deutschland) einen Fachvortrag zum Thema "Industrie 4.0" halten. Die Digitalisierung verändert unser Leben und wirkt sich zunehmend auf die Arbeitswelt aus.

    An den Vortrag schließt sich eine Diskussion zum Thema an.


Neue Mautgebühren für LKW (07.10.2015)

  • Seit dem 01.10.2015 besteht auch für LKW mit 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht Mautpflicht. Dabei gelten neue z. T. niedrigere Mautsätze. Zudem sind die Tarifgruppen von bislang 2 Achsklassen auf insgesamt 4 Achsklassen erweitert worden.


IGU Mitgliederversammlung (29.09.2015)

  • Am Donnerstag, den 22. Oktober 2015 findet um 15.00 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung der IGU im "Kristall" der LVM Versicherung in Münster, Kolde-Ring 21, statt.

    Hierzu laden wir herzlich ein.

    Anmeldungen bitte per Email an m.jansen@igu.de, per Telefon (02551/93590) oder per Fax (02551/935980).


Deutsche Einkommen (18.09.2015)

  • Berechnungen der Industrieländer-Organisation OECD haben gezeigt, dass der Anstieg deutscher Einkommen im Vergleich zu anderen Ländern unter dem Durchschnitt liegt.

    Von Anfang 2007 bis 2015 stieg das Pro-Kopf-Einkommen der Industrieländer um 8,1 % an. Deutschland lag lediglich bei 6,7 %. Der Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes betrug 3,3 % in den OECD-Ländern und 6,9 % in Deutschland.


Kurzsichtig durch Smartphone (09.09.2015)

  • Das lang anhaltende und häufige Gucken auf Bildschirme, Tablets und Handys führte in den letzten Jahren zu einem extremen Anstieg der Kurzsichtigkeit.

    Gerade für Kinderaugen ist es besonders wichtig, nicht zu lange auf diese Medien zu schauen, da der Anpassungsprozess der Augen erst im Alter von 18-20 Jahren abgeschlossen ist.


E-Autos während der Fahrt aufladen (28.08.2015)

  • Großbritannien plant "Auflade-Straßen" für Elektro-Autos.

    Unter dem Straßenbelag sollen Aufladespuren mit kabelloser Lade-Technologie verlegt werden.

    Noch in diesem Jahr soll mit den Tests begonnen werden.


Sparverhalten junger Menschen (20.08.2015)

  • Das Ergebnis einer Umfrage besagt, dass junge Menschen (14 bis 25 Jährige) in Deutschland erheblich mehr sparen als der Durchschnitt der Bevölkerung.

    Nach Abzug von Lebenshaltungskosten und Miete werden von verbleibenden 464 € im Schnitt monatlich 126 € gespart.

    Das zur Seite gelegte Geld wird hauptsächlich für Führerschein, Auto, Reise oder Elektronik ausgegeben.


Studie zum Zahlungsverhalten (13.08.2015)

  • Eine im Auftrag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX durchgeführte Studie hat ergeben, dass die Zahlungsmoral deutscher Unternehmen im Juli 2015 weiter zurückgegangen ist.

    Allerdings werden bei 85 von 100 Unternehmen Rechnungen firstgerecht oder sogar vorzeitig gezahlt.


Energieeffizient Sanieren (06.08.2015)

  • Seit dem 01.08.2015 gelten neue Konditionen für das Programm "Energieeffizient Sanieren" bei der Förderbank KfW.

    Bei Wohngebäuden, zu denen ein Bauantrag vor dem 01.02.2002 gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde, wird die energetische Sanierung unterstützt. Vorher war der 01.01.1995 Stichtag.

    Der Höchstbeitrag für Förderkredite wurde von 75.000 € auf 100.000 € pro Wohneinheit angehoben.


Arbeitsunfälle (30.07.2015)

  • Eine nicht unerhebliche Anzahl von Unfällen passieren bei der Arbeit.

    Erfreulich ist, dass laut Auskunft der DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) in 2014 das Unfallrisiko am Arbeitsplatz um ein Prozent gesunken ist.

    Die Zahl der meldepflichtigen Wege- und Arbeitsunfälle lag bei 1.044.057. Das sind gut 1,5 Prozent weniger als im Jahr davor.


Höhere Zinsen für Baugeld (22.07.2015)

  • Seit Mai 2015 ist ein deutlicher Anstieg der Zinsen für Immobiliendarlehen zu verzeichnen.

    Eine Anschlussfinanzierung sollte daher möglichst früh angegangen werden, um sich über ein Forward-Darlehen niedrige Zinsen zu sichern.


Studien zur Riester-Rente (16.07.2015)

  • Das Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) und die Freie Universität Berlin kamen in einer Studie zu dem Entschluss, dass Gutverdiener überdurchschnittlich von der Riester-Rente profitieren.

    Zu einem anderen Ergebnis kam eine Studie der Deutschen Rentenversicherung. Gerade für die Zielgruppe der Gering- und Mittelverdiener, sowie Eltern mit mehreren Kindern und Frauen ist die Riester-Rente eine lohnenswerte Altersvorsorge.


Geplante Änderungen bei Telekom (09.07.2015)

  • Die Telekom plant, ihre 20 Millionen vorhandenen deutschen Telefonanschlüsse mit Internetzugang bis zum Jahr 2018 auf IP-Telefonie (Internet-Protokoll-Telefonie) umzustellen.

    Nach jetzigem Stand besteht für Anschlüsse ohne Internet (= analoger Telefonanschluss) kein Handlungsbedarf.


Freizeitstudie (02.07.2015)

  • Laut einer Studie des Marktforschungsunternehmens GfK verbleiben den Menschen in Deutschland rund 3 Stunden und 56 Minuten freie Zeit pro Tag.

    Der Hauptteil dieser Freizeit wird vor dem Fernseher verbracht.


Lebenshaltungskosten (24.06.2015)

  • Im Vergleich zu den meisten Nachbarländern lässt es sich in Deutschland günstig leben.

    Laut Auskunft des Statistischen Bundesamtes sind nur in Tschechien und Polen die Lebenshaltungskosten geringer.


Bargeldlos bezahlen mit dem Handy (18.06.2015)

  • Als einer der ersten Discounter macht Aldi Nord das Bezahlen per Smartphone möglich. Einzige Voraussetzungen: Das Smartphone muss NFC-fähig sein und eine Portemonnaie-App darauf installiert werden.

    Laut dem Digitalverband BITKOM erfreut sich bargeldloses Bezahlen gerade bei jüngeren Deutschen immer höherer Beliebtheit.


Generation 40 bis 60 Jahre (11.06.2015)

  • Laut einer Studie der DAB-Bank zu Privatinvestoren sind Menschen im Alter von 40 bis 60 Jahren besonders gute Anleger.

    Da sie im besonderen Maße bereit sind, ihre Anlagen über den klassischen Bereich von Tages- und Festgeldern hinaus auch auf Investmentfonds auszuweiten, konnten einer internen Untersuchung zufolge im vergangenen Jahr sogar rd. 10 % Rendite über Wertpapieranlagen erzielt werden.


Elektroautos (05.06.2015)

  • Aufgrund schlechter Verkaufszahlen plant die Bundesregierung ein Förderprogramm für Elektroautos.

    Bis 2020 sollen ca. drei Milliarden Euro investiert werden.


Verbesserte Altersvorsorge für zahnmedizinische Fachangestellte (27.05.2015)

  • Beim Abschluss des Tarifvertrages für zahnmedizinische Fachangestellte und Zahnarzthelferinnen wurde ein höherer Arbeitgeberbeitrag zur betrieblichen Altersvorsorge vereinbart.

    Rückwirkend zum 01.01.2015 gilt diese Änderung regional begrenzt für Hamburg, Hessen, das Saarland und den Landesteil Westfalen-Lippe. 


Berufsunfähigkeitsschutz (20.05.2015)

  • In einem gemeinsam mit dem Land NRW ausgearbeiteten Positionspapier fordern Verbraucherschützer einen verbesserten Grundschutz bei Berufsunfähigkeit, denn ca. ein viertel der deutschen Arbeitnehmer werden vor Eintritt des Rentenalters berufsunfähig.

    Die Verbraucherzentrale spricht sich für einen vereinfachten Zugang zu privaten Versicherungen aus.


Pkw-Maut (13.05.2015)

  • Der Bundesrat hat der Pkw-Maut für Bundesstrassen und Autobahnen zugestimmt.

    Ab 2016 soll die Abgabe erfolgen.

    Zuvor muss das Gesetz allerdings einer Prüfung durch die EU-Kommission standhalten.


Geheimhaltungspflicht nicht zulässig (05.05.2015)

  • Klauseln in Arbeitsverträgen, in denen der Arbeitgeber den Beschäftigten zum Stillschweigen über sein Gehalt verpflichtet, sind nach einem Urteil des Landesarbeitsgerichtes Mecklenburg-Vorpommern (Az.: 2 Sa 237/029) nicht zulässig.

    Der Mitarbeiter soll Ungleichheiten beim Gehalt erkennen dürfen.


Orkan "Niklas" (21.04.2015)

  • Schäden in Höhe von etwa 750 Millionen Euro wurden durch das Sturmtief "Niklas", das kurz vor Ostern über weite Teile Deutschlands wütete, verursacht.

    Häuser wuden beschädigt, Wälder zerstört und 11 Menschen verloren dabei ihr Leben.


Anstieg der Wohnungseinbrüche (17.04.2015)

  • Zum 8. mal in Folge gab es in Deutschland einen Anstieg bei den Wohnungseinbrüchen.

    152.000 Einbrüche wurden im vergangenen Jahr registriert. Seit 16 Jahren ist dies der höchste Wert.


Kurzzeitkennzeichen (08.04.2015)

  • Seit dem 1. April 2015 gelten gesetzliche Änderungen bei der Vergabe von Kurzzeitkennzeichen, um Missbrauch vorzubeugen.

    Das Fahrzeug muss eine gültige Hauptuntersuchung besitzen. Ohne TÜV ist eine Fahrt nur zur nächstgelegenen Untersuchungsstelle und zurück zulässig, sofern das Fahrzeug verkehrssicher ist.

    Die Vergabe des Kurzzeitkennzeichens erfolgt ausschließlich nach Vorlage der Fahrzeugpapiere für ein bestimmtes Fahrzeug.


Europäische Erbrechtsverordnung (26.03.2015)

  • Bislang gilt im Todesfall das Erbrecht des Landes, dem der Erblasser zum Zeitpunkt seines Todes angehört.

    Ab dem 17.08.2015 greift das Erbrecht des Staates, in dem der Verstorbene seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte.

    Da sich erhebliche Unterschiede zwischen deutschem und ausländischem Erbrecht ergeben können, sollte eine klare Wahl, z. B. über ein Testament, getroffen werden.

    Bei Rechtsfragen sollten sich Betroffene anwaltlich beraten lassen.


Günstige Pannenhilfe (20.03.2015)

  • Laut einer aktuellen Untersuchung der Zeitschrift "Finanztest" sind Versicherer häufig preiswerter bei Schutzbriefen für Pannen- und Unfallhilfe als Automobilclubs.

    Im übrigen unterscheiden sich die Leistungsvolumina des Schutzbriefes der Versicherer und die Mobilitätsgarantie der Autohersteller.


Fahrtenschreiber (13.03.2015)

  • Seit dem 1. März 2015 gibt es eine Gesetzesänderung für Handwerker bei der sogenannten Tachographenpflicht.

    Innerhalb eines Radius von 100 Kilometern (vor Gesetzesänderung 50 Kilometer) müssen Handwerker, die Fahrzeuge von 3,5 bis 7,5 Tonnen zum Transport von Materialien zur Ausübung des Berufes nutzen, keinen Fahrtenschreiber einsetzen.


Boomender Wohnungsbau (06.03.2015)

  • Laut Aussage der Förderbank KfW stiegen Investitionen in den Wohnungsbau in 2014 um 3,7 Prozent.

    Durch 250.000 neu fertiggestellte Wohnungen wurde ein 10-Jahres-Rekord erreicht.

    Durch Zuwanderung und niedrige Zinsen dürfte lauf KfW der Höchstwert in 2015 abermals überschritten werden.


Sparbuch nicht mehr attraktiv (26.02.2015)

  • Die niedrigen Zinsen bei Geldanlagen lassen Sparer zunehmend umdenken.

    Sparbücher und Tages- und Festgeldkonten verlieren auf Dauer an Attraktivität.

    Auch hohe Dividenden machen Aktien und Fonds immer beliebter.


Erstmals seit 2009 - Verbraucherpreise sinken (11.02.2015)

  • Aufgrund massiv sinkender Energiekosten sind erstmals seit der Wirtschaftskrise in 2009 die Verbraucherpreise in der Eurozone gesunken.

    Erste Schätzungen des Statistischen Bundesamtes ergaben, dass im Januar Dienstleistungen und Konsumgüter durchschnittlich 0,3 Prozent weniger kosteten als ein Jahr zuvor.

     

     


Rekordeinnahmen (03.02.2015)

  • Im vergangenen Jahr hat der Staat so viel an Steuergeldern eingenommen wie nie zuvor - 593 Milliarden Euro.

    Laut Dezemberbericht des Bundesfinanzministeriums ergibt sich daraus im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von vier Prozent.


Arbeitnehmerpauschbetrag (20.01.2015)

  • Am 1. Januar 2015 wurde der Arbeitnehmerpauschbetrag (staatlich festgelegte Pauschale für Werbungskosten) um 130 € angehoben.

    Er stieg somit von 1.000 € auf 1.130 €.


Alte Heizungen müssen erneuert werden (14.01.2015)

  • Ab dem 1. Januar 2015 dürfen Öl- und Gasheizungen, die älter als 30 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden.

    Brennwertkessel und Niedertemperatur-Heizkessel, die einen höheren Wirkungsgrad haben, sind von der Austauschpflicht nicht betroffen.

    Ebenso ausgenommen sind Immobilienbesitzer, die ihre Wohnung/ihr Haus zum 01.02.2002 selbst bewohnt haben.


IGU Mitgliedsbeiträge 2015 (06.01.2015)

  • In der 3. Kalenderwoche erfolgt die Abbuchung der Mitgliedsbeiträge per SEPA-Lastschrift für das Kalenderjahr 2015.


Portoänderungen ab 1. Januar 2015 (30.12.2014)

  • Ab dem 1. Januar 2015 erhöht sich das Briefporto im nationalen Versand beim Standardbrief bis 20 Gramm von 0,60 € auf 0,62 €.

    Das Entgeld für den Kompaktbrief bis 50 Gramm im nationalen Versand hingegen sinkt von derzeit 0,90 € auf 0,85 €.

    Nicht verbrauchte 0,60 € Briefmarken können mit 0,02 € Briefmarken ergänzt werden.


Pflegestärkungsgesetz (18.12.2014)

  • Durch die Einführung des Pflegestärkungsgesetzes gibt es ab dem 1. Januar 2015 eine Reihe von Leistungsverbesserungen für Pflegebedürftige und deren Angehörige.

    Nähere Informationen hierzu erhalten Sie unter www.das-aendert-sich-2015.de

     

     


EU-Investitionsprogramm (11.12.2014)

  • Mit rund 89 Mrd. € will sich Deutschland an einem geplanten Investitionsprogramm der EU-Kommission von insgesamt 315 Mrd. € beteiligen.

    Ein Schwerpunkt liegt auf dem landesweiten Ausbau schneller Internetverbindungen.

    Weiterhin sollen Projekte in den Bereichen Bildung und Forschung, Energie, Klimaschutz und Verkehr gefördert werden.


Höhere Gebühren statt Negativzinsen? (05.12.2014)

  • Weil Banken von Privatkunden zurzeit (noch) keine Strafzinsen verlangen, stehen derzeitig stattfindende Gebührenerhöhungen in Verdacht, einen Ausgleich für nicht erhobene Negativzinsen darzustellen.

    Einige Banken werben weiterhin mit kostenlosen Girokonten, allerdings erhöhen sich Gebühren für Bankkarten und/oder Kreditkarten.


Kein Anspruch auf gutes Arbeitszeugnis (28.11.2014)

  • Das Bundesarbeitsgericht entschied mit Urteil vom 18.11.2014, dass Arbeitnehmer kein Recht auf ein gutes Arbeitszeugnis haben.

    Ein "befriedigendes" Zeugnis entspricht der Durchschnittsnote. Wer eine bessere Beurteilung verlangt, muss im gerichtlichen Verfahren Nachweise erbringen, dass seine Leistungen besser waren.

    Geklagt hatte eine Angestellte einer Zahnarztpraxis.


Fahrzeugabmeldung ab 01.01.2015 (18.11.2014)

  • Über das Internetportal des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) können Fahrzeugbesitzer ab dem 1. Januar 2015 ihr Auto abmelden.

    Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

    1) Das abzumeldende Fahrzeug muss nach dem 01.01.2015 angemeldet worden sein.

    2) Es muss über Kennzeichen mit verdecktem Sicherheitscode verfügen.

    3) Eine "neue" Zulassungsbescheinigung (Teil 1) muss ausgestellt worden sein.

    4) Der Fahrzeughalter benötigt den elektronischen Personalausweis mit aktivierter Online-Ausweisfunktion.


Beitragsbemessungsgrenzen 2015 (13.11.2014)

  • Das Bundeskabinett beschloss am 15. Oktober 2014 eine Anhebung der Beitragsbemessungsgrenzen für die Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung zum 1. Januar 2015. Die als sichergestellte Zustimmung des Bundesrates muss noch erfolgen.

    Die Größen sind den Veröffentlichungen des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) im Internet zu entnehmen.


Reifendruckkontrollsystem (RDKS) (06.11.2014)

  • Für alle ab 1. November 2014 erstmals in der EU zugelassenen PKW und Wohnmobile ist es Pflicht, serienmäßig mit einem Reifendruckkontrollsystem ausgestattet zu sein.

    Unterschieden wird zwischen direkten und indirekten Kontrollsystemen. Direkte Systeme arbeiten mit speziellen Temperatur- und Drucksensoren in den Reifen. Indirekt messende Systeme erkennen einen Druckabfall über die vorhandenen Sensoren für ABS und ESP.


Precrime - Software gegen Einbrecher (29.10.2014)

  • In München und im Großraum Nürnberg setzt die Polizei in einem Pilotversuch seit Mitte Oktober ein Computerprogramm gegen Einbrecher ein.

    Die bayrische Polizei will mit dieser Prognosesoftware gezielt gegen Einbrecher vorgehen. Das Programm ist in der Lage, Kriminalitätsschwerpunkte herauszufiltern, wodurch Verhaltensmuster der Täter zu erkennen sind.

    Erste Ergebnisse aus der Schweiz sind vielversprechend. Stadtweit gingen Einbrüche um rund 40 Prozent zurück.


Gesundheitsreform 2015 (22.10.2014)

  • Ab dem 1. Januar 2015 sinkt der allgemeine Beitragssatz von 15,5 auf 14,6 Prozent.

    Durch Zusatzbeiträge, die jede Krankenkasse nach eigener Finanzlage selbst festlegt und vom Arbeitnehmer alleine (ohne Arbeitgeberbeteiligung) getragen werden müssen, wird es zu deutlichen Beitragsunterschieden kommen.

    Es ist lohnenswert, sich damit zu beschäftigen, denn die ersten gesetzlichen Krankenkassen haben bereits die Höhe ihres Zusatzbeitrages bekannt gegeben.

     

     


Vortrag IGU Mitgliederversammlung (13.10.2014)

  • Auf der diesjährigen IGU Mitgliederversammlung am 23. Oktober wird Werner Schmidt (Vorstand der LVM Versicherung) einen Fachvortrag zum Thema "Der Versicherer als Freund und Helfer" halten.

    Werner Schmidt ist seit April 2010 Präsident der Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e. V. (AWV) und nimmt zudem den Vorsitz des Ausschusses für Betriebswirtschaft und Informationstechnologie beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. ein.


IGU Mitgliederversammlung (01.10.2014)

  • Am Donnerstag, den 23. Oktober 2014 findet um 15.00 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung der IGU im Neubau "Kristall" der LVM Versicherung in Münster statt.

    Hierzu laden wir herzlich ein. Anmeldungen bitte per Email an m.jansen@igu.de, per Telefon (02551/93590) oder per Fax (02551/935980).


79 Prozent regelmäßig online (12.09.2014)

  • Die Onlinestudie 2014 der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender ARD und ZDF hat ergeben, dass 79 Prozent der Deutschen regelmäßig online sind.

    Dies ergibt eine Steigerung von 1,4 Millionen im Vergleich zum Vorjahr.

    Jeder Zweite greift von unterwegs über mobile Endgeräte wie Tablet oder Smartphone auf das Internet zu.


Höhere Rechtskosten (28.08.2014)

  • Ab August 2014 muss für einen Anwaltsbesuch tiefer in die Tasche gegriffen werden. Durch das Kostenrechtsmodernisierungsgesetz sind die Gebühren für Anwälte im Schnitt um 12 Prozent, die Gebühren für Notare durchschnittlich um 15 Prozent gestiegen. Ebenfalls gab es eine Anhebung der Gerichtsgebühren.

    Die voraussichtlichen Mehrausgaben der Rechtsschutzversicherungen betragen 375 Millionen Euro pro Jahr.

  • Richter liest in Gesetzbuch

Ab 2015 ist die elektronische Gesundheitskarte Pflicht (19.08.2014)

  • Zum 1. Januar 2015 löst die elektronische Gesundheitskarte die alte Krankenversicherungskarte ab. Auf diesen Termin haben sich Spitzenvertreter des Gesundheitswesen geeinigt.

    Sechs bis acht Prozent der Versicherten hatten bis Anfang Juli noch keine neue Karte beantragt ode ein passendes Foto geschickt. Durch das Foto soll ein Missbrauch der Karte vermieden werden.

  • Zahnarzt und Assistentin behandeln Patienten

Gefahr durch Heizungsanlagen nach Überschwemmung (07.08.2014)

  • Ergänzend zu unserem Artikel vom 31.07.2014 weisen wir auf die besondere Gefahr durch überschwemmte Heizungsanlagen hin.

    Hersteller empfehlen dringendst die komplette Isolierung und sämtliche elektronischen Teile austauschen zu lassen, da sonst Brandgefahr besteht.

  • Installateur überprüft Heizung

Heftige Unwetter (31.07.2014)

  • Dringender Hinweis: Auf Grund heftiger Unwetter mit Starkregen in den vergangenen Tagen in Nordrhein-Westfalen empfehlen wir, Versicherungsverträge dahingehend zu überprüfen, ob Elementargefahren mitversichert sind.

  • Hochwasser überschwemmte Strasse

Handynutzung innerhalb der EU (24.07.2014)

  • Seit Juli 2014 haben Mobilfunkanbieter ihre Preise senken müssen.

    Abgehende Anrufe dürfen nur noch 19 Cent (vorher 24 Cent) pro Minute kosten. Angenommene Anrufe schlagen mit 5 Cent (vorher 7 Cent) zu Buche. Eine SMS wird zum Preis von 6 Cent (vorher 8 Cent) verschickt.

    Die Preise für das Surfen im Internet und Herunterladen von Daten sind am stärksten gefallen. Hier dürfen nur noch 23,8 Cent (vorher 53,5 Cent) pro Megabyte berechnet werden.

  • Mann telefoniert mit Handy vor Containerhafen

Reform des Privatinsolvenzverfahrens (16.07.2014)

  • Am 1. Juli 2014 ist die Reform des Insolvenzverfahrens in Kraft getreten.

    Unter bestimmten Voraussetzungen ist es möglich, dass Schuldnern bereits nach 5 bzw. 3 Jahren die Restschuld erlassen wird.

    Auf 5 Jahre wird verkürzt, wenn der Schuldner die gesamten Verfahrenskosten innerhalb dieses Zeitraumes begleicht.

    Gelingt es ihm, mindestens 35 % der Schulden und die gesamten Verfahrenskosten innerhalb von nur 3 Jahren zu zahlen, erfolgt eine Verkürzung der Privatinsolvenz auf diesen Zeitraum.

  • Computer Monitor mit fallender Verlaufskurve

Zoll zukünftig für Kfz-Steuer zuständig (08.07.2014)

  • Seit dem 1. Juli 2014 wird die Kfz-Steuer von der Zollverwaltung und nicht mehr vom Finanzamt erhoben.

    Wer die Kfz-Steuer überweist, muss auf den neuen Zahlungsempfänger achten. Informationsschreiben verschicken die Hauptzollämter rechtzeitig.

    Wurde bereits dem Finanzamt ein SEPA-Mandat bzw. eine Lastschrifteinzugsermächtigung erteilt, muss nichts weiter unternommen werden.

    Für Rückfragen bleibt die Steuernummer erhalten.

  • Reichstagsbebäude Berlin

Warnwestenpflicht (01.07.2014)

  • Auch in Deutschland besteht ab dem 1. Juli 2014 allgemeine Warnwestenpflicht.

    In jedem PKW muss eine Weste vorhanden sein, die der DIN EN 471 bzw. der EN ISO 20471:2013 entspricht.

    Wer sich nicht an die Vorschrift hält, riskiert ein Bußgeld.

  • Polizeiwagen

Urlaubsanspruch über den Tod hinaus (17.06.2014)

  • Auch nach dem Tod behält ein Arbeitnehmer seinen Anspruch auf Urlaub.

    Der Europäische Gerichtshof bestätigte jüngst in einem Urteil die Wirksamkeit dieses Anspruchs.

    Den Hinterbliebenen steht somit ein finanzieller Ausgleich der nicht in Anspruch genommenen Urlaubszeit zu.

  • Engel mit Flügeln

Betriebsvermögen durch Schenkung weitergeben (27.05.2014)

  • Um Betriebsvermögen auf nachfolgende Generationen zu übertragen, machen immer mehr Unternehmen Gebrauch vom wirtschaftlichen Erbschaftsteuerrecht.

    Durch Schenkung ist die Möglichkeit gegeben, das Betriebsvermögen steuerbegünstigt an Nachfolger weiter zu geben.

    Derzeit wird geprüft, ob die Begünstigung kompatibel ist mit dem Gleichheitsgrundsatz. Anfang Juli wird das Bundesverfassungsgericht dazu Stellung beziehen.

  • KFZ-Meister mit Mechaniker und Lehrling in Autowerkstatt

Wahl-O-Mat (21.05.2014)

  • Wenn Sie noch nicht wissen, wem Sie bei der Europawahl 2014 Ihre Stimme geben, kann der Wahl-O-Mat (www.wahl-o-mat.de) bei der Entscheidung helfen.

    Beantwortet wurden die Wahl-O-Mat Thesen von allen 25 zur Wahl stehenden Parteien.

  • Mann im Büro, nachdenklich mit Händen im Nacken, Fragezeichen auf der Stirn

Mehr Betriebsrenten (15.05.2014)

  • Anlässlich der Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersversorgung (aba) verkündete Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), dass die betriebliche Altersversorgung zukünftig eine noch größere Bedeutung im Rahmen der Altersvorsorgemaßnahmen einnehmen soll.

    Insbesondere für kleine und mittlere Betriebe soll in der zweiten Jahreshälfte die im Koalitionsvertrag verankerte Stärkung der betrieblichen Altersversorgung diskutiert werden.

  • Holzpuppe sitzt auf Altersvorsorgeordner

Wirtschaft im Euro-Raum erholt sich langsam (06.05.2014)

  • Schwierig bleibt die Lage im Euro-Raum. Nach Berechnungen der EU-Kommission wird im kommenden Jahr ein Wachstum von 1,7 Prozent erwartet. Dieses ist schwächer als bisher angenommen. Im Februar wurde noch von einem Wachstumsplus von 1,8 Prozent ausgegangen.

  • Euro-Münze, Schriftzug, Sterne, Grafik

Neuer Punktekatalog (30.04.2014)

  • Ab dem 1. Mai 2014 gilt für Verkehrssünder ein neues Punktesystem.

    Zukünftig reichen 8 Punkte aus, um den Führerschein abzugeben.

    Im Fahreignungsregister (FAER) des Kraftfahrtbundesamtes in Flensburg werden die Punkte registriert.

  • Polizistin kontrolliert Autofahrer

Überziehungszinsen (23.04.2014)

  • Im Schnitt zahlen Bankkunden, die ihr Konto überziehen, ca. 10 Prozent Zinsen. Wird die eingeräumte Dispokredit-Linie überschritten, kommen weitere Prozentpunkte dazu.

    Ratenkredite hingegen sind üblicherweise deutlich günstiger. Ein Informations- bzw. Beratungsgespräch lohnt sich in der Regel.

  • Junge Frau vor Geldautomat, mit Euro Scheinen in der Hand

Plagiate aus Deutschland (15.04.2014)

  • Alarmierende Zahlen - Deutschland ist zweitgrößter Plagiator.

    Unter Fälschungen leiden besonders der Maschinen- und Anlagenbau. Hier beläuft sich der Schaden auf 7,9 Millionen pro Jahr. Laut einer VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) -Umfrage sind das 3,8 Prozent des Umsatzes.

  • Analog Multimeter

Millionenfacher Datendiebstahl - Online-Sicherheitstest (08.04.2014)

  • Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) stellt einen Online-Sicherheitstest zur Verfügung.

    Unter www.sicherheitstest.bsi.de können Sie überprüfen, ob Sie zu den ca. 18 Millionen Betroffenen gehören.

  • Tasten bilden das Wort Email

Bundesfinanzministerium erwartet Zinserhöhung der EZB (01.04.2014)

  • Aus einem internen Vermerk des Bundesministeriums geht hervor, dass eine Erhöhung des Leitzins durch die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet wird.

    Im November 2013 senkte diese den Leitzins auf ein historisches Tief von 0,25 Prozent.

    Das Ministerium geht davon aus, dass in einem Jahr mehr für Kredite gezahlt werden muss. 

  • Euro Skulptur in Frankfurt

Krankenkassenreform (28.03.2014)

  • Die Reform sieht vor, ab 2015 den Beitragssatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (Arbeitnehmer und Arbeitgeber zahlen je zur Hälfte) von 15,5 auf 14,6 Prozent zu senken.

    Der vom Arbeitnehmer allein zu zahlende Sonderbeitrag von 0,9 Prozent soll entfallen. Dafür sollen die Krankenkassen zukünftig Zusatzbeiträge verlangen können. Diese dürfen sie selbst festlegen, wodurch ein Wettbewerb zwischen den Krankenkassen entstehen wird. Durch den bislang einheitlichen Beitragssatz ist nur bedingt eine Vergleichsmöglichkeit gegeben.

  • Krankenschwester mit Patientin bei Computertomographie

LVM-Landwirtschaftstag 2014 (18.03.2014)

  • Am 19.03.2014 findet in Münster (NRW) im Messe und Congress Centrum Halle Münsterland der LVM-Landwirtschaftstag 2014 statt.

    Unter dem Motto "Landwirtschaft 2030 - ein Blick in die Zukunft" werden eine Reihe von interessanten Vorträgen von namenhaften Referenten aus Politik, Wissenschaft und Landwirtschaft gehalten.

  • Rinderbulle auf Weide

Abhörsichere Handys (13.03.2014)

  • Vom 10. bis 14. März findet in Hannover die weltweit größte Messe für Informationstechnik, die CeBIT, statt.

    Ein großes Thema sind abhörsichere Handys. Es wurde ein Smartphone mit umfangreichem Abhörschutz vorgestellt.

  • Frau telefoniert, Mann hört zu

Neue Webadressen (06.03.2014)

  • Ab dem 5. Februar 2014 können Internetnutzer Web-Adressen mit neuen themenbezogenen und regionalen Domain-Endungen (z.B.: .shop oder .bike statt "com") registrieren.

    Sie stehen sowohl Privatnutzern als auch Unternehmen offen.

  • Bildschirmaufnahme Internetseite

Für Schäden (insbesondere an Elektrogeräten) bei zu hoher Stromspannung haftet unter Umständen der Netzbetreiber (28.02.2014)

  • Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass der Netzbetreiber haften muss, wenn es zu Schäden im Haushalt des Stromkunden kommt, die durch zu hohe Spannung bei der Stromeinspeisung entstanden sind.

  • Hochspannungsleitungen im Abendlicht

Rosenmontag - feiern oder arbeiten? (21.02.2014)

  • Der Arbeitgeber allein bestimmt, ob Rosenmontag ein normaler Arbeitstag ist oder nicht. Der Betriebsrat hat kein Mitbestimmungsrecht, ob ein bestimmter Tag im Betrieb als Arbeitstag angesetzt wird (Urteil des Landesarbeitsgerichts Köln).

    Wer frei haben möchte, muss im Zweifel dafür einen Tag Urlaub nehmen.

  • Venezianische Maske

Wie funktioniert die Selbstanzeige? (13.02.2014)

  • In § 371 der Abgabenordnung ist geregelt, dass eine Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung unter bestimmten Voraussetzungen zur Straffreiheit führt.

    Oftmals unter Hinzuziehung eines Steuerberaters oder Rechtsanwalts wird die Selbstanzeige geschrieben und beim zuständigen Finanzamt abgegeben.

    In einem von der Staatsanwaltschaft eröffneten Ermittlungsverfahren wird geprüft, ob die Selbstanzeige wirksam ist. Sollte dies der Fall sein, wird das Strafverfahren eingestellt. Der Betroffene muss die hinterzogenen Steuern plus Zinsen innerhalb einer angemessenen Frist nachzahlen.

  • Mann mit angelegten Handschellen

eCall (07.02.2014)

  • Ab Oktober 2015 wird europaweit in alle neuen Autos das automatische Notrufsystem eCall (emergency call) eingebaut.

    Das im Fahrzeug montierte Ortungssystem meldet einen Verkehrsunfall automatisch an die Notrufnummer 112.

    Hierdurch wird die Zahl der Verkehrstoten gesenkt und die Schwere der Verletzungen im Straßenverkehr reduziert.

  • Ein Verkehrsunfall mit Einsatz der Feuerwehr

Schufa-Berechnungen dürfen geheim gehalten werden (29.01.2014)

  • Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe hat am 28. Januar 2014 entschieden, dass die Schufa Verbrauchern nicht offenlegen muss, wie deren Kreditwürdigkeit berechnet wird.

  • Junge Frau kontrolliert zu Hause Rechnungen

Anstieg der Grunderwerbsteuer in vier Bundesländern (22.01.2014)

  • Am 1. Januar 2014 wurde in Berlin, Bremen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein die Grunderwerbsteuer um bis zu 1,5 Prozentpunkte erhöht.

  • Hausmodell und Schluessel auf Kaufvertrag

Verbraucherschutz (17.01.2014)

  • Die von der Bundesregierung 1964 ins Leben gerufene Stiftung Warentest gilt als unabhängige Instanz mit staatlichem Auftrag zum Verbraucherschutz. In einem Rechtsstreit vor dem Landgericht München wurde eine einstweilige Verfügung bestätigt, in deren Folge die Stiftung Warentest eine Beurteilung erstmals zurücknehmen muss.

  • Richter liest am Schreibtisch Akten

Elektronische Bilanz (E-Bilanz) (09.01.2014)

  • Gewerbetreibende können Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2013 nur noch in elektronischer Form an ihre Finanzverwaltung übermitteln. Nach Ablauf einer Übergangsfrist entfällt ab dem Veranlagungszeitraum 2013 die Papierform.

  • Ausschnitt eines Taschenrechners

IGU Mitgliedsbeiträge 2014 (02.01.2014)

  • Anfang Januar erfolgt die Abbuchung der Mitgliedsbeiträge für das Kalenderjahr 2014.

  • Geldautomat

Steuerfreibetrag 2014 (20.12.2013)

  • Ab dem 1. Januar 2014 steigt der steuerliche Grundfreibetrag bei Ledigen von 8.130 € auf 8.354 €, bei Zusammenveranlagung auf 16.708 €. Dies führt zu steuerlichen Entlastungen.

  • Hand steckt Euromünze in kleine Geldbörse

Mediation weiter auf dem Vormarsch (10.12.2013)

  • Das im Jahr 2012 in Kraft getretene Mediationsgesetz ist ein Bundesgesetz zur Förderung der Mediation und anderer Verfahren zur außergerichtlichen Konfliktbeilegung. Insbesondere wegen der erzielten Erfolge erfreut sich das Mediationsverfahren immer größerer Beliebtheit.

  • Handschlag 2 Männer

Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem 1. Tag (03.12.2013)

  • Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass ein Arbeitgeber die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung bereits ab dem ersten Tag der Erkrankung an verlangen darf.

    Hinweis: Ordnet ein Tarifvertrag an, dass die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erst nach drei Tagen vorzulegen ist, hat sich der Arbeitgeber daran zu halten.

  • Frau mit Teetasse

Winterreifen (29.11.2013)

  • Die kalte Jahreszeit hat begonnen. Autofahrer sollten rechtzeitig Winterreifen aufziehen, um auf alle Wetterlagen vorbereitet zu sein.

    In Deutschland sind Winterreifen bei entsprechenden Witterungsverhältnissen vorgeschrieben. Bei Verstoß muss mit einem Bußgeld gerechnet werden. Auch bezüglich des Versicherungsschutzes können fehlende oder mangelhafte Winterreifen Auswirkungen haben.

  • Autos auf der Autobahn bei Schnee.

Was ist Glück? (20.11.2013)

  • Vom 16. bis 22. November 2013 findet die ARD-Themenwoche "Zum Glück" statt. Dies ist die aktuell größte bundesweite Umfrage zu diesem Thema. Die höchste Zufriedenheit erzielten die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Die niedrigsten Werte gab es für Brandenburg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Insgesamt wurden über 50.000 Menschen befragt.

  • Glücksklee im Topf mit einem Schornsteinfeger.

Historisches Zinstief (12.11.2013)

  • Die Entwicklung der Bauzinsen in den letzten Jahren zeigt: Noch nie war das Baugeld so günstig wie zum heutigen Zeitpunkt.

    Nicht nur für Bauherren sondern auch für Eigenheimbesitzer ist das historische Zinstief verlockend - bei einer bestehenden Finanzierung profitieren diese mit einem Forward Darlehen von den niedrigen Zinsen.

  • Hausmodell auf Prozentzeichen

Höfe-Forum (06.11.2013)

  • Am 4. November 2013 fand in Saerbeck das 1. Steinfurter Höfe-Forum statt. Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband e. V. (WLV) hielt in Kooperation mit der LVM Versicherung einen mit Spannung verfolgten Vortrag zum Thema "Hofübergabe/Hofübernahme heute. Ist die Erbfolge nach der Höfeordnung noch gesichert?"

    Im Anschluss an den Vortrag wurden im Rahmen einer Podiumsdiskussion Einzelfragen behandelt.

  • Ein Trecker auf einem Feld.

Deutsche Post soll Briefporto stärker anheben dürfen (22.10.2013)

  • Nach Vorschlägen der Bundesnetzagentur könnte der Spielraum der Deutschen Post für die Erhöhung des Portos erweitert werden.

    Fast identisch mit der Inflationsrate könnte der Konzern das Briefporto ab 2014 angleichen.

    Erstmals seit 15 Jahren ist in 2013 das Porto für den Standard- und Maxibrief gestiegen.

  • Postbotin mit Briefen und Paketen.

Herausforderungen des Klimawandels (17.10.2013)

  • Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der IGU hat Oliver Hauner vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft einen Vortrag über „Klimawandel und die Herausforderungen für die deutschen Versicherer“ gehalten. „Klare Aussagen zur Entwicklung von Extremwetterereignissen sind schwierig. Es muss auf diesem Gebiet noch viel Forschung betrieben werden“, stellte der Leiter für Sach- und technische Versicherung, Schadenverhütung und Statistik fest. „Viele Klimamodelle sehen jedoch eine spürbare Verkürzung der Wiederkehrperioden von Großschadenereignissen voraus.“ Im Klartext heißt das: „Jahrhunderthochwasser“ werden uns regelmäßig begleiten. Auch Großschadenereignisse, die wie Kyrill oder Tief Manni im Gedächtnis bleiben, treten künftig mit hoher Wahrscheinlichkeit in immer kürzeren Abständen auf.

    Die vorläufige Bilanz des GDV für die Versicherungsbranche allein für das Juni-Hochwasser im laufenden Jahr 2013 beträgt 140.000 versicherte Schäden mit einem Schadenaufwand von 1,8 Milliarden Euro.

    Die IGU-Mitgliederversammlung fand wie in jedem Jahr in den Räumlichkeiten der LVM Versicherung statt. Neben Grußworten füllten die Regularien zum Jahresabschluss sowie der Rechenschaftsbericht das Programm.

     

  • Ein Foto von Oliver Hauner vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft.

Freistellung für ein Ehrenamt (09.10.2013)

  • Grundsätzlich gilt, dass private Ehrenämter in der Freizeit auszuüben sind.

    Bei Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr gelten besondere Regeln, da sie für die Allgemeinheit eine wichtige Grundversorgung sicherstellen.

    Bei Angestellten, die während der Arbeitszeit an Lehrgängen, Übungen und Einsätzen teilnehmen müssen, ist der Arbeitgeber verpflichtet, für die Dauer des Einsatzes das Arbeitsentgelt zunächst weiter zu zahlen.

  • Teilausschnitt eines Feuerwehrautos

Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung (01.10.2013)

  • Am Dienstag, den 15. Oktober 2013 um 15.00 Uhr, findet die diesjährige Mitgliederversammlung der IGU in den Tagungsräumen der LVM Versicherung in Münster, Kolde-Ring 21, statt. Hierzu laden wir alle Mitglieder und Interessenten recht herzlich ein.

    Oliver Hauner vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) wird einen Vortrag zum Thema "Klimawandel und die sich daraus ergebenden Herausforderungen für die deutsche Versicherungswirtschaft" halten.

    Zum Ende der Veranstaltung wird ein kleiner Imbiss gereicht.


Oft sind Renten auch im Ausland steuerpflichtig (25.09.2013)

  • Unter Umständen bleiben Rentner, die ins Ausland ziehen, steuerpflichtig.

    Basisrenten aus inländischen Versicherungen und Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung müssen häufig versteuert werden.

    Die Höhe der Steuern ist unter anderem davon abhängig, ob zwischen dem neuen Wohnsitzstaat und Deutschland ein Doppelsteuerabkommen besteht.

  • Aelteres Ehepaar am Strand

Anstieg der Bauzinsen (18.09.2013)

  • In den vergangenen drei Monaten sind die Zinsen für Baufinanzierungen deutlich angestiegen.

    Vom Rekordtief im Mai 2013 mit nur 2,3 Prozent ging es mit den Zinsen bei 10 Jahren Zinsbindung rauf auf 2,8 Prozent.

    Marktbeobachter sind der Meinung, dass sich die Entwicklung nach oben hin fortsetzen könnte, jedoch für die nächsten Monate eher begrenzt.

  • Ein Bild von einer Baustelle eines Doppelhauses.

EU-Kommission plant Abschaffung der Roaming-Gebühren (11.09.2013)

  • Aus dem Entwurf für eine Reform des Telekommunikationsmarktes geht hervor, dass bis zum Sommer 2014 die Anbieter von Handyverträgen die Wahl erhalten sollen, auf die Berechnung der Roaminggebühren zu verzichten oder sie müssen ihren Kunden für die Dauer des Aufenthaltes im Ausland anbieten, zu einem dortigen Handyanbieter wechseln zu können.

    Bis Juli 2016 sollen dann die Gebühren für mobiles Internet, Textnachrichten und Anrufe ganz abgeschafft werden.

  • 2 Maenner mit Handy und Laptop am Flughafen

Tankstellen müssen Spritpreise melden (04.09.2013)

  • Alle Tankstellenbetreiber in Deutschland müssen ab dem 31.08.2013 ihre Preise für Benzin und Diesel an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe übermitteln.

    Die Daten sollen öffentlich zugänglich gemacht werden, wenn das neue Meldesystem zuverlässig funktioniert.

    Über Smartphone-Apps und Navigationsgeräte sind Verbraucher dann in der Lage, die günstigste Tankstelle in ihrer Nähe zu finden.

  • Auto an der Tanksäule.

Zunehmende Suchtprobleme bei Arbeitnehmern (27.08.2013)

  • Aus dem "Fehlzeiten-Report 2013" des wissenschaftlichen Instituts der Krankenkasse AOK geht hervor, dass sich immer mehr Arbeitnehmer wegen der Einnahme von Suchtmitteln krank melden. Dabei entfällt auf den Alkoholkonsum der deutlich größte Teil.

    Um 17 Prozent ist die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage nach Suchtmittelkonsum in den letzten 10 Jahren angestiegen.

  • 2 Cocktailglaeser

Die Bürgerversicherung schadet der Volkswirtschaft (20.08.2013)

  • In einer aktuellen Untersuchung warnen Wirtschaftswissenschaftler vor steigenden Beitragssätzen der Krankenkassen und sinkender Wohlfahrt.

    Zu diesem Fazit kommt eine derzeit noch unveröffentlichte Untersuchung des Rheinisch Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI).


Urlaubsansprüche bei Teilzeitarbeit (13.08.2013)

  • Bei einer 5-Tage-Woche haben alle Arbeitnehmer(innen) einen gesetzlichen (Mindest)-Urlaubsanspruch auf 20 Tage.

    Wenn der/die Mitarbeiter/in einen Tag frei hat, wird unabhängig davon, wie viele Stunden an diesem Tag gearbeitet worden wären, ein kompletter Urlaubstag abgezogen.

    Ist allerdings vereinbart, dass die Arbeitszeit nicht an aufeinander folgenden Arbeitstagen (z. B.: Montag bis Freitag) erbracht wird, ist eine Umrechnung vorzunehmen. Diese hat nach den gleichen Grundsätzen zu erfolgen hat, wie die Umrechnung von Werktagen auf Arbeitstage bei einer 5-Tage-Woche. Wenn eine/ein Teilzeitbeschäftigte/r regelmäßig an 3 Tagen der Woche arbeitet, steht ihr/ihm ein gesetzlicher, ununterbrochener Mindesturlaub von 12 Tagen zu.

    In allen Fällen von Teilzeitarbeit ist zu empfehlen, eindeutige, arbeitsvertragliche Vereinbarungen hinsichtlich der wöchentlichen Arbeitszeit und deren Verteilung auf die einzelnen Wochentage zu treffen.

  • Familie am Strand

Bei Schwarzarbeit keine Garantie (05.08.2013)

  • Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Privatleute bei schlecht ausgeführter Schwarzarbeit keine Nachbesserung verlangen können. Verträge über Schwarzarbeit sind verboten und somit nichtig. Auftraggeber können keine Ansprüche auf Mängelbeseitigung geltend machen.

  • Geldscheine in der Hand einer Frau

Gesetzlicher Anspruch auf Kita-Platz ab 01.08.2013 (30.07.2013)

  • Ab dem vollendeten 1. Lebensjahr haben Kinder ab dem 01.08.2013 einen gesetzlichen Anspruch auf Betreuung in einer Kindertagesstätte oder bei einer Tagesmutter.

    Obwohl das hierfür zuständige Gesetz bereits 2008 verabschiedet wurde, ist bislang nicht bundesweit gesichert, dass ausreichend Plätze zur Verfügung stehen.  Es bleibt abzuwarten, in welchem Umfang von diesem Rechtsanspruch Gebrauch gemacht wird und inwieweit bis heute vorhandene Kapazitäten ausreichen.

    Regionale Unterschiede (in Städten, Gemeinden in ländlichen Regionen und Bundesländern) wird es geben.

  • Frau mit Kind auf dem Sofa bei der Arbeit

Bürgerdividende - Deutsche sollen vom Stromnetzaufbau profitieren (24.07.2013)

  • Die Bundesregierung möchte die Anwohner beim Bau von Stromnetzen in Form einer Anleihe profitieren lassen.

    Umweltminister Altmaier und Wirtschaftminister Rösler gaben vor zwei Wochen den Startschuß für Investitionen von Privatanlegern in den Netzausbau.

    Die Mindesteinlage soll bei 1.000 € liegen, die Rendite wurde mit "attraktiven 5%" angekündigt. Unmittelbare Anwohner sollen bei der Zeichnung bevorzugt werden.

    Herausgeber der Anleihe ist jedoch nicht der Bund, sondern einer der vier Betreiber von Übertragungsnetzen.

  • Eine Illustration von einem Netzwerk

Deutsche Rentenversicherung: weitere Senkung des Beitragssatzes geplant (10.07.2013)

  • In ihrer letzten Pressemitteilung berichtet die Deutsche Rentenversicherung, dass das vergangene Jahr mit einem Einnahmeüberschüss in Höhe von 5,1 Millarden Euro abgeschlossen wurde.

    Auf Grund der insgesamt positiven finanziellen Entwicklung sei die Nachhaltigkeitsrücklage Ende letzten Jahres auf 29,5 Millarden Euro angestiegen. Die Rücklage habe somit das 1,7fache einer Monatsausgabe erreicht.

    Annelie Buntenbach, Vorsitzende des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund, hält daher eine erneute Senkung des Beitragssatzes für möglich. Nach heutigem Stand der Vorausberechnungen würde sich bei unveränderter Gesetzeslage ein Spielraum für eine Beitragssatzsenkung zum Anfang des nächsten Jahres ergeben. Das wäre die dritte Senkung des Beitragssatzes in Folge. Zuletzt wurde er zu Beginn diesen Jahres von 19,6 auf 18,9 Prozent abgesenkt.

     

     

     


Infos zur Rauchmelderpflicht in NRW (05.07.2013)

  • Am 20.03.2013 hat der NRW-Landtag beschlossen die Landesbauordnung des Landes NRW zu verändern. Die "Rauchmelderpflicht" wurde vereinbart.

    Seit dem 01.04.2013 besteht für Neu- und Umbauten eine Einbaupflicht. Für bestehende Wohnungen wurde eine Frist bis zum 31.12.2016 festgelegt. Ab diesem Datum müssen dann also alle Wohnungen ausgestattet werden.

    Die Regelung sieht vor, dass in Schlafzimmern, Kinderzimmern und in Fluren, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen, Rauchmelder installiert werden müssen.

    Verantwortlich für die Installation ist der Eigentümer des Gebäudes. Für die Betriebsbereitschaft ist der Besitzer verantwortlich (Bei Mietwohnungen also der Mieter).

    Detaillierte Infos, auch zu den Regelungen in den üblichen Bundesländern, finden Sie auf www.rauchmelderpflicht.eu

  • ein Paragraphenzeichen

Achtung: Sepa kommt bald! (24.06.2013)

  • Die Bundesbank warnt vor einer zu zögerlichen Einführung des neuen Sepa-Standarts für Banküberweisungen im künftig einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraum.

    Laut Bundesbank-Präsident Jens Weidmann läuft die Umstellung auf Sepa bei einigen Nutzergruppen noch recht schleppend. Insbesondere bei vielen kleinen und mittelständigen Unternehmen, so wie bei Vereinen muss ein erheblicher Rückstand aufgeholot werden.

    Je länger die Umstellung herausgezögert werde, desto riskanter werde sie. Der mit der Umstellung der Prozesse verbundene Aufwand dürfe nicht unterschätzt werden. Die vollständige und verpflichtende Einführung von Sepa wird zum 01.02.2014 erfolgen.

     

     

     

     

  • Einige Businessleute halten Schilder mit Ausrufezeichen hoch.

Neue Kennzeichen (28.05.2013)

  • "Gott bewahre mich vor Eis und Schnee und vor Autos mit dem Kennzeichen COE". Solche und ähnliche Sprüche gibt es wohl zu jedem Landkreis in Deutschland. Sie könnten bald überflüssig werden.

    Bislang konnte man anhand der ersten Buchstaben des Nummernschildes erkennen, in welchem Landkreis der Halter des Fahrzeuges wohnt. Dies soll sich bald ändern.

    Laut Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) kann man zukünftig bei Umzug (auch über die Ländergrenzen hinweg) das Kennzeichen des Fahrzeuges behalten. Laut einer Verordnung, die das Bundeskabinett nun auf den Weg brachte, soll die bisherige Pflicht zur Umkennzeichnung beim Wechsel des Wohnsitzes entfallen. Die Neuregelung soll am 01. Juli 2014 in Kraft treten. Der Bundesrat muss jedoch noch zustimmen.

    Fahrzeughalter sollen zukünftig auch die Möglichkeit erhalten, Kraftfahrzeuge über das Internetportal des Kraftfahrtbundesamtes abzumelden. Dies soll über verschiedene Sicherheitscodes und den neuen Personalausweis ermöglicht werden.

     

     

  • Ein KFZ-Kennzeichen des Kreises COE

Die neue IGU-Website ist online (15.05.2013)

  • Herzlich willkommen im neuen Web-Auftritt der IGU.

    In einem frischen und übersichtlichen Design erhalten Sie hier ab sofort alle aktuellen Informationen rund um die IGU. Von Übersichten zum Leistungsspektrum über Artikel aus den verschiedenen Rubriken des Mitglieder-Magazins "Inhalte" bis hin zum neuen Kontaktformular, alles finden Sie nun an einer zentralen Stelle im Internet. Eine Suchfunktion erleichtert zusätzlich das Auffinden von Beiträgen zu bestimmten Themen.

    Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Entdecken!

  • Screenshot der IGU-Startseite

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