Logo IGU

Gut zu wissen


„Glücksatlas" (06.12.2022)

  • Die Universität Freiburg hat in Zusammenarbeit mit der SKL (Süddeutsche Klassenlotterie) den sogenannten „Glücksatlas" erstellt.

    Von Januar bis Oktober diesen Jahres haben insgesamt 11.450 Menschen ab einem Alter von 16 Jahren an 11 Befragungen teilgenommen. Im Vergleich zum Vorjahr ist nach dem Ende vieler Corona-Maßnahmen die Zufriedenheit der in Deutschland lebenden Menschen wieder gestiegen. Allerdings bleibt Luft nach oben. Gerade die Folgen des Krieges in der Ukraine und die Inflation wirken sich negativ auf die Zufriedenheit aus.

    Herausgestellt hat sich zudem, dass Menschen in Westdeutschland etwas glücklicher sind als die Menschen in Ostdeutschland.


Wo ist Gas besonders teuer? (28.11.2022)

  • Bundesweit hat sich Gas auf Jahressicht um 83 Prozent verteuert. Große regionale Unterschiede zeigt die Auswertung des Vergleichsportals Verivox auf.

    Demnach fiel der Preisanstieg weniger stark in Bremen (43 Prozent) und Berlin (60 Prozent) aus als in den Flächenländern. Dagegen stiegen die Preise in Sachsen-Anhalt (92 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (90 Prozent) am meisten.

    Als Grund für die regionalen Preisunterschiede werden vor allem die verschiedenen Netzentgelte genannt.


Zusatzbeitrag der Krankenkasse ohne Anschreiben (18.11.2022)

  • Gesetzliche Krankenkassen können zum Jahreswechsel den Zusatzbeitrag für Versicherte anheben, ohne ihre Versicherten darüber in einem gesonderten Schreiben zu informieren. Hierauf weist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hin.

    Es reicht stattdessen eine Meldung der Kasse auf ihrer Webseite oder im Mitgliedermagazin einen Monat vor der Erhöhung.

    Falls Versicherte von ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen möchten, sollten sie sich daher selber erkundigen.


Krank zur Arbeit (04.11.2022)

  • Drei Viertel der Berufstätigen in Deutschland gehen einer Umfrage der Pronova-Betriebskrankenkasse nach krank zum Job. Befragt wurden rund 1200 Teilnehmer. So sind Rückenschmerzen, ansteckende Infekte und selbst positive Corona-Tests oft kein Grund, zu Hause zu bleiben.

    28 Prozent der Befragten arbeiten bei Krankheit nicht und bleiben konsequent zu Hause. Mit ansteckenden Infekten erscheint jeder Fünfte am Arbeitsplatz. Positiv auf Corona getestet und bei mildem Verlauf sind es knapp zehn Prozent.

    Dabei ist es aus Sicht von Medizinern gefährlich, krank zu arbeiten. „Wer sich nicht in Ruhe auskuriert, riskiert, dass Viruserkrankungen auch das Herz oder andere Organe angreifen.“


Start-ups (26.10.2022)

  • Aus dem zehnten "Deutschen Startup-Monitor" geht hervor, dass sich die Suche nach Personal immer schwieriger gestaltet.

    Erneut habe sich der Mangel an Fachkräften unter Start-ups verschärft.

    Die Gründerbranche fordert daher vom Gesetzgeber attraktive Regeln zur Mitarbeiterbeteiligung.


Nicht mal 1.000 € (11.10.2022)

  • Das Statistische Bundesamt teilte im vergangenen Monat mit, dass in Deutschland jedem vierten Rentner weniger als 1.000 € nette monatlich zur Verfügung stehen.

    In 2021 waren 4,9 Millionen Rentner, damit 27,8 %, davon betroffen. Besonders Frauen vielen unter diese Schwelle.

    Immer mehr Rentner arbeiten im Alter weiter, da die Rente nicht ausreicht.


IT-Diebstahl verursacht hohen Schaden (04.10.2022)

  • Rund 203 Milliarden € Schaden entstehen deutschen Unternehmen jährlich durch den Diebstahl von IT-Ausrüstung und Daten sowie Spionage und Sabotage.

    Zu diesem zentralen Ergebnis  kommt eine Studie im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Befragt wurden dafür mehr als 1000 Unternehmen aller Branchen.

    Gegenüber dem Wert des Vorjahres mit 223 Milliarden € ist ein leichter Rückgang erkennbar.


Handwerk fürchtet Pleitewelle (27.09.2022)

  • Angesichts extrem gestiegener Energiepreise verschärft sich nach Darstellung des Zentralverbandes ZDH die wirtschaftliche Lage im Handwerk dramatisch.

    „Im Handwerk rollt auf uns wegen der Energiekrise eine Insolvenz-Welle zu“, warnt ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer. Diese Dynamik sei „viel schlimmer als in den Hochphasen der Corona-Pandemie“.

    Er fordert daher besonders betroffene, energieintensive Betriebe direkt mit Härtefallhilfen zu unterstützen.


GDV: Überdurchschnittliches Schadenjahr 2022 (19.09.2022)

  • Naturgewalten verursachten im ersten Halbjahr 2022 Schäden von rund drei Milliarden Euro. Maßgeblich dazu beigetragen haben eine Windsturmserie im Februar und ein Orkantief im Frühjahr. Das geht aus der Schadenbilanz des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hervor.

    Die bisherigen Elementarschäden liegen mit 100 Millionen € derzeit weit unter dem erwartetet Wert für 2022.

    Der GDV rechnet aufgrund der voran schreitenden Klimaerwärmung mit einer Zunahme von Extremwetter-Ereignissen in der Häufigkeit und Intensität.


Weniger insolvente Unternehmen (06.09.2022)

  • Gegenüber dem Vormonat ist im Juli diesen Jahres die Zahl der Unternehmen die insolvent sind um 4,2 Prozent gesunken. Dies geht aus vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes hervor.

    Lediglich für Mai 2022 liegen endgültige Zahlen vor. Hier haben die deutschen Amtsgerichte 1.242 beantragte Unternehmensinsolvenzen gemeldet. Das waren 11,3 % mehr als im Mai 2021.

    Damit es zu keiner Pleitewelle während der Pandemie kam, wurde die Insolvenzantragspflicht zeitweise ausgesetzt.


Entfernungspauschale, Arbeitnehmer-Pauschbetrag, Grundfreibetrag (30.08.2022)

  • Folgende Steuerentlastungen wurden beschlossen:

    Entfernungspauschale: ab dem 21. Kilometer beträgt die Entfernungspauschale 0,38 € (alt: 0,35 €) für Fahrten zur Arbeit. Dies gilt für die Jahre 2022 bis 2026.

    Arbeitnehmer-Pauschbetrag: dieser wird um 200 € angehoben, somit liegt er bei 1.200 €.

    Grundfreibetrag: dieser steigt um 363 € auf 10.347 €.


Fristverlängerung Steuererklärung (24.08.2022)

  • Durch die Corona-Krise und der Grundsteuerreform kommt es bei Steuerberatern zu einer höheren Arbeitsbelastung. Um dem entgegen zu wirken wurden die Fristen (grundsätzlich endet diese bei der Erstellung durch einen Steuerberater 14 Monate nach dem Jahresende) für die Abgabe der Jahressteuererklärungen verlängert.

    Abgabefrist Steuererklärung 2020: 31. August 2022

    Abgabefrist Steuererklärung 2021: 31. August 2023 

    Abgabefrist Steuererklärung 2022: 31. Juli 2024  

    Abgabefrist Steuererklärung 2023: 31. Mai 2025    

    Abgabefrist Steuererklärung 2024: 30. April 2026

    Für Unternehmen mit abweichenden Geschäftsjahren und Land- und Forstwirtschaft gelten Sonderregelungen.


Energiepauschale (18.08.2022)

  • Mit dem September-Gehalt erhalten Erwerbstätige die beschlossene Energiepreispauschale (EPP) in Höhe von 300 €.

    Sie stellt eine von mehreren Maßnahmen der Bundesregierung zum Ausgleich für die momentan extrem hohen Energiekosten dar.

    Anspruch darauf haben Arbeitnehmer, Minijobber (Voraussetzung: eine schriftliche Erklärung des Arbeitnehmers, dass es sich um das erste Dienstverhältnis handelt), Gewerbetreibende, Freiberufler, Land- und Forstwirte.


Klimakrise (12.08.2022)

  • Eine Studie des deutschen Klima- und Umweltministeriums bezifferte die seit dem Jahr 2000 in Deutschland entstandenen Schäden durch den vom Menschen verursachten Klimawandel mit durchschnittlilch 6,6 Millarden Euro pro Jahr.

    Vor allem die Land- und Forstwirtschaft hat unter der Hitze und Dürre in großen Teilen Deutschlands gelitten. Allein in den beiden Hitzesommern 2018 und 2019 sind für diesen Wirtschaftszweig ca. 25,6 Milliarden Euro durch Schäden entstanden.

    Bundesklimaschutzminister Robert Habeck fordert eine Klimaanpassungsstrategie.


Rückgang bei Baugenehmigungen (03.08.2022)

  • Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes ist von Januar bis Mai 2022 die Anzahl der Baugenehmigungen, insbesondere bei Einfamilienhäusern, in Deutschland gesunken.

    In den ersten fünf Monaten wurden durch die Behörden 155.347 Wohnungen (Neu- und Umbauten) bewilligt. Dies entspricht 1,6 Prozent weniger als im Zeitraum des Vorjahres.

    Steigende Bauzinsen, Lieferengpässe, gestiegene Materialkosten und hohe Energiepreise verunsichern sowohl Investoren wie auch Bauherren.


Geldvermögen gesunken (26.07.2022)

  • Laut der Deutschen Bundesbank ist erstmals seit 2 Jahren das Geldvermögen aus Wertpapieren, Bankeinlagen, Bargeld und Ansprüchen gegenüber Versicherungen in Deutschland im Vergleich zum Vorquartal gesunken.

    Hauptgrund dafür ist der Kurssturz an den Aktienmärkten aufgrund des Krieges in der Ukraine.

    Im vergangenen Jahr profitierten Privatanleger noch von den steigenden Börsenkursen. Das Geldvermögen lag Ende 2021 bei einem Rekordwert von 7,625 Billionen Euro.


Frühe Beratung bei Überschuldung sinnvoll (19.07.2022)

  • Finanzielle Probleme haben viele Ursachen, doch nur wenige Betroffene holen sich rechtzeitig den Rat der Schuldner- oder Insolvenzberatungsstellen ein.

    Die meisten kommen zu spät in die Schuldnerberatung", sagt Ines Moers, Geschäftsführerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung (BAG-SB).Ganz viele Menschen wissen nicht, dass sie nicht erst dann in die Beratung kommen können, wenn ihnen die Insolvenz droht."

    Geschätzt wird, dass in Deutschland drei bis sieben Millionen Menschen überschuldet sind. Lediglich knapp 575.000 Männer und Frauen nutzten im vergangenen Jahr die Hilfe von Beratungsstellen.


Datenschutz-Grundverordnung - große Skepsis nach vier Jahren (13.07.2022)

  • Vor vier Jahren wurde durch die Europäische Union die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) eingeführt. Damit sollten umfassende Rechte der Bürger auf Auskunft, Löschung und Berichtigung der Daten durchgesetzt werden.

    Bei den Bürgern sind die Vorzüge der DSGVO im Alltag nicht umfassend angekommen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Onlinedienste GMX und Web.de. Nur 9 Prozent der Befragten sahen einen verbesserten Schutz, 38 Prozent keine Verbesserung.

    Insbesondere das permanente Aufpoppen der Cookie-Abfragen seit Einführung der DSGVO stört die Teilnehmer der Umfrage.


Zukunftsprojekte ohne Fachpersonal bedroht (05.07.2022)

  • Die berufliche Ausbildung muss durch die Politik gestärkt und Jugendliche müssen dafür gewonnen werden.

    Diese Meinung vertritt der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH). Vorhaben etwa beim Klimaschutz und Wohnungsbau sind sonst nicht umsetzbar.

    Klima-, Energie- und Verkehrswende könne nur mit Tausenden zusätzlichen Fachkräften gelingen.


Steigender Zinssatz für Ratenkredite (29.06.2022)

  • Wer eine größere Anschaffung plant, sollte die Finanzierung zeitnah angehen. So können sich Kunden einen niedrigeren Zinssatz für den Ratenkredit sichern.

    Die Zinsen hierfür sind im Durchschnitt um zwölf Prozent seit Quartalsbeginn teurer geworden. Das ergab eine Auswertung des Vergleichsportals Verivox von mehr als 100.000 Kreditangeboten Ende Mai 2022.

    Nach Ansicht der Fachleute ist das eine ungewöhnliche Steigerung, die in den nächsten Wochen anhalten dürfte.


Trotz steigender Löhne weniger Geld übrig (21.06.2022)

  • Teilweise sind die Löhne in letzter Zeit deutlich gestiegen, dennoch kam bei den Arbeitnehmern im ersten Quartal wegen der hohen Inflation weniger an. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit.

    Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Löhne einschließlich Sonderzahlungen in den ersten drei Monaten um 4 Prozent. Die Verbraucherpreise stiegen jedoch in diesem Zeitraum um 5,8 Prozent.


Stimmung in Unternehmen steigt wieder (14.06.2022)

  • Trotz Problemen mit Lieferketten und des Krieges in der Ukraine ist im Mai das Geschäftsklima im Vergleich zum April gestiegen. Das Ifo-Institut hat in Ihrer Umfrage unter ca. 9.000 Firmen überraschend eine bessere Stimmung in den Unternehmen festgestellt. Die Erwartungen an künftige Geschäfte schätzen die befragten Firmen jedoch kaum besser ein.

    Im März war das für Deutschland sehr wichtige Konjunkturbarometer aufgrund des Einmarsches russischer Truppen in die Ukraine eingebrochen. Seitdem ist ein leichte Erholung erkennbar.


Neue Pflichten für Online-Shops und Portale (07.06.2022)

  • Onlinemarktplätze und Plattformen müssen seit Ende Mai angeben, ob eine Privatperson oder ein Unternehmen etwas an den Verbraucher verkauft. Denn beim privaten Verkauf gibt es kein Widerrufsrecht und normalerweise keine Gewährleistung.

    In Vergleichsportalen muss erkennbar sein, welche Anbieter in dem Vergleich berücksichtigt wurden.

    Diese und weitere Pflichten für Buchungs- und Vergleichsportale, Onlineshops, Händler und Marktplätze sorgen für mehr Transparenz. Für Finanzdienstleistungsverträge gelten die neuen Pflichten nicht.


Anstieg Hybrid-Anteil (24.05.2022)

  • Der europäische Branchenverband ACEA teilte mit, dass der Marktanteil alternativer Antriebe weiter steil bergauf geht.

    Von den seit Beginn des Jahres verkauften Autos war jedes vierte ein Hybrid-Fahrzeug.

    Ein leichter Rückgang ist hingegen bei den Plug-in-Hybriden zu verzeichnen.

    Bei Fahrzeugen mit traditionellen Verbrennungsantrieben brach hingegen der Absatz weiter ein.


Drosselung der Produktion (17.05.2022)

  • Die Industrie in Deutschland hat mit dem heftigsten Einbruch seit Beginn der Corona-Pandemie zu kämpfen.

    Durch den Krieg in der Ukraine verschärft sich der Materialmangel und die Lieferengpässe nehmen ebenfalls zu.

    Energieversorger, Industrie und Bau produzierten im Monat März zusammen 3,9 Prozent weniger als im Februar diesen Jahres.


Homeoffice-Boom (11.05.2022)

  • Das Münchner ifo-Institut hat eine Unternehmensumfrage durchgeführt. Demnach arbeiten nach dem Wegfall der Homeoffice-Pflicht am 20.03.2022 weiterhin viele Menschen von zu Hause.

    Besonders hoch ist der Anteil bei IT-Dienstleistern.

    Es scheint, als würden viele Unternehmen dauerhaft flexible Modelle anbieten.


Inflationsrate Deutschland (04.05.2022)

  • Einer vorläufigen Berechnung des Statistischen Bundesamtes ist zu entnehmen, dass die höchste Inflationsrate seit dem Herbst im Jahre 1981 erreicht wurde.

    Im vergangenen Monat stiegen die Verbraucherpreise um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

    Grund dafür sind steigende Energiepreise und der Krieg in der Ukraine.

    Laut Bundesregierung soll die durchschnittliche Inflation in 2022 bei 6,1 Prozent liegen.


Mehr Existenzgründungen (29.04.2022)

  • Die staatliche Förderbank KfW berichtet, dass es im Jahr 2021 wieder deutlich mehr Existenzgründer gab.

    Insgesamt haben 607.000 Menschen eine berufliche Selbstständigkeit umgesetzt. Das sind 13 Prozent mehr als im Corona-Jahr 2020.


Fehlende Auszubildende (21.04.2022)

  • Das Statistische Bundesamt teilt mit, dass in Deutschland ein großer Rückgang der Ausbildungszahlen zu verzeichnen ist.

    Die Anzahl der geschlossenen Ausbildungsverträge lag auch im 2ten Corona-Jahr erheblich unter dem Niveau vor Beginn der Pandemie.

    Gerade im Bereich der erneuerbaren Energien ist der Fachkräftebedarf extrem hoch.


Kräftige Rentenerhöhung beschlossen (14.04.2022)

  • Zum 1. Juli 2022 werden laut Bundesarbeitsministerium die Renten in Deutschland um 5,35 Prozent in Westdeutschland und um 6,12 Prozent in Ostdeutschland steigen.

    Die regelmäßige Anpassung der Rente fällt damit deutlich höher aus als noch im November des letzten Jahres angenommen. Hier wurden 4,4 Prozent genannt.

    Von der kommenden Erhöhung profitieren ca. 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland.


Deutscher Immobilienmarkt (07.04.2022)

  • Es ist ein neuer Rekord auf dem deutschen Immobilienmarkt zu verzeichnen. In 2021 sind die Umsätze und Preise so hoch geklettert wie noch nie.

    Eine Hochrechnung des Maklerverbandes IVD hat ergeben, dass im vergangenen Jahr Käufer privater und gewerblicher Immobilien 353,2 Milliarden Euro ausgegeben haben. Somit satte 13,7 Prozentpunkte mehr als 2020, womit ein neues Rekordhoch erreicht wurde.


Mehr Erwerbstätige (21.03.2022)

  • In Deutschland gibt es fast wieder so viele Erwerbstätige wie vor Beginn der Corona-Krise.

    Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes hatten im letzten Quartal des Jahres 2021 insgesamt 45,4 Millionen Menschen Arbeit in Deutschland.

    Die Bereiche Gastgewerbe, Verkehr und Handel konnten erstmals seit Beginn der Pandemie wieder mehr Beschäftigte verzeichnen.


Autoabsatz innerhalb der EU (09.03.2022)

  • In der EU sind im ersten Monat des Jahres 2022 so wenig Zulassungen für Neuwagen zu verzeichnen wie noch nie zuvor.

    Mit 683.000 Neufahrzeugen wurde laut dem Branchenverband ACEA das Rekordtief aus Januar 2021 damit um sechs Prozent unterschritten.

    Der Mangel an Mikrochips ist vor allem ein Grund dafür und erstmal ist mit einer Entspannung nicht zu rechnen.


Urlaubssaison 2022 (02.03.2022)

  • TUI und Lufthansa melden starke Buchungszahlen für die kommende Urlaubssaison.

    Grund hierfür ist die zu erwartende Entspannung bei den Corona-Maßnahmen und sinkende Inzidenzwerte.

    Für einige Länder sind dreimal so viele Buchungen zu verzeichnen wie vor der Pandemie.


Steuererklärung Steuerjahr 2020 (21.02.2022)

  • Wer eine Einkommensteuererklärung für das Steuerjahr 2020 abgeben muss und dabei auf Hilfe von einem Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater zurückgreift, muss diese eigentlich bis zum 28.02.2022 beim Finanzamt einreichen.

    Die Bundesregierung hat aufgrund der Corona-Pandemie ausnahmsweise die Abgabefrist um 3 Monate verlängert.


Kredite für den Mittelstand (08.02.2022)

  • Die Bundesbank hat berechnet, dass auf Deutschlands Mittelständler keine spürbare Verteuerung bei Krediten aufgrund der verschärften Kapitalvorschriften für Banken zukommt.

    Laut Bundesbank gehe man nicht von einer Erschwernis bei der Finanzierung durch den Vorschlag der EU-Kommission zur Umsetzung der "Basel III"-Reform aus.

    Nach vorliegenden Gesetzesvorschlägen sollen Banken innerhalb der EU bis zum Jahr 2030 ihre Kapitalpuffer um bis zu 8,4 Prozent verstärken, um mögliche Risiken abzufedern.


Spitzenpreise beim Strom (28.01.2022)

  • Die Stromkosten für Privathaushalte haben ein "historisches Allzeithoch" erreicht.

    Das Vergleichsportal Verivox teilt mit, dass es in den letzten 12 Monaten eine Preissteigerung von 40 Prozent gab.

    Verbraucher in Deutschland mussten noch nie so viel Geld für Elektrizität ausgeben.

    Zudem sind regional deutliche Unterschiede bei den Stromkosten zu verzeichnen.


Mobilfunk-Datenvolumen gestiegen (10.01.2022)

  • Auch im letzten Jahr war ein Anstieg des Datenverbrauchs in deutschen Mobilfunknetzen zu verzeichnen.

    Gründe hierfür waren: Ausbau der Mobilfunknetze (besonders in ländlichen Gegenden), Nutzen datenaufwändiger Anwendungen und Handy-Streaming unterwegs.

    Das Smartphone ist aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken.


IGU Mitgliedsbeitrag 2022 (04.01.2022)

  • Die Abbuchung des Mitgliedsbeitrages für das Kalenderjahr 2022 erfolgt am 10.01.2022.


Ausgleichszahlung bei vorverlegtem Flug (30.12.2021)

  • Der Europäische Gerichtshof hat ein Urteil gefällt: Wird ein Flug um mehr als eine Stunde nach vorne verlegt, gilt der Flug als annulliert. In diesem Fall steht Fluggästen künftig eine Entschädigung zu, wenn sie nicht rechtzeitig darüber informiert wurden. Die Vorverlegung kann laut Europäischem Gerichtshof zu gravierenden Unannehmlichkeiten führen.


Schriftform bei befristeten Arbeitsverträgen (23.12.2021)

  • Arbeitsverträge werden oft nur noch digital unterschrieben und per E-Mail versandt. Grundsätzlich ist ein unbefristeter Arbeitsvertrag trotzdem gültig. Hierfür gibt es keine besonderen formalen Anforderungen.

    Eine Ausnahme ist bei befristeten Arbeitsverträgen zu beachten: Diese erfordern die Schriftform. Das bedeutet, dass zwei Originalunterschriften mit Stift auf einer Vertragsausfertigung geleistet werden müssen. Ohne die vorgeschriebene Schriftform ist die Befristung unwirksam und der Arbeitsvertrag unbefristet.

    Höchstrichterlich ungeklärt ist, ob die qualifizierte elektronische Signatur (qeS) ausreicht. Hierfür muss das genutzte Signatursystem nach EU-Vorgaben zertifiziert sein.


Nebenkosten regional unterschiedlich hoch (17.12.2021)

  • Die als „zweite Miete“ bezeichneten Nebenkosten können die Gesamtmiete deutlich erhöhen. Es bestehen jedoch große Unterschiede zwischen den 401 Landkreisen und kreisfreien Städten Deutschlands. Dieses ergibt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

    Die Gründe hierfür liegen in den Differenzen bei den sogenannten kalten Betriebskosten wie kommunale Abgaben und Steuern. Auch Kosten für Gebäudeversicherungen und die Gebäudereinigung zählen dazu.

    In Großstädten ab 500.000 Einwohnern mussten Mieter in 2019 durchschnittlich 1,28 € je Quadratmeter für die kalten Betriebskosten bezahlen, in kleineren Gemeinden etwa 70 Cent.


Kürzung des Urlaubs bei Kurzarbeit Null erlaubt (10.12.2021)

  • Der Urlaubsanspruch für Corona-Kurzarbeiter mit tageweisem Arbeitsausfall kann anteilig gekürzt werden. Das treffe bei der sogenannten Kurzarbeit Null mit längeren Zeiten ohne Arbeitspflicht zu.

    Damit fällte des Bundesarbeitsgericht aktuell ein Grundsatzurteil (9AZR 225/11) in einer „Frage, die höchst umstritten ist“, wie es der Vorsitzende Richter Heinrich Kiel ausdrückte. Juristen sehen darin eine Regelungslücke im Bundesurlaubsgesetz bei Kurzarbeit Null, die nun geschlossen wurde.

    Den erleichterten Zugang zur Kurzarbeit hat das Bundesarbeitsministerium derzeit bis Ende März 2022 verlängert.


Internet und Vertragslaufzeit beim Telefon – Was ist ab Dezember 2021 anders? (03.12.2021)

  • Ist das Internet langsamer als vom Anbieter versprochen, kann der Kunde künftig den Beitrag reduzieren oder alternativ ohne Frist kündigen. Wird beispielsweise nur die Hälfte der zugesagten Mbit/s bereitgestellt, hat er ein Recht auf Minderung um 50 %.

    Nicht mehr erlaubt ist, dass sich Telekommunikationsverträge nach einer zweijährigen Vertragslaufzeit automatisch um die gleiche Laufzeit verlängern. In der Verlängerung gilt nun eine monatliche Kündigungsfrist. Anbieter haben zudem die Pflicht, vor Vertragsabschluss einen Vertrag mit anfänglicher Laufzeit von maximal einem Jahr anzubieten.


Einfachere Erstattung von Flugtickets (23.11.2021)

  • Kunden von 16 Fluggesellschaften, darunter Lufthansa, Ryanair und Eurowings, erhalten in Zukunft einfacher ihre Erstattungen für Flüge, die zu Beginn der Corona-Pandemie annulliert wurden.  Fluggäste sollen zudem durch die Airlines besser über ihre Rechte informiert werden.

    Die EU-Kommission teilte mit, dass dies im Austausch mit den Verbraucherschutzbehörden, den Airlines und der Kommission vereinbart wurde. „Dies ist entscheidend, um das Vertrauen der Fluggäste wiederherzustellen“ erklärte die für Verkehr zuständige Kommissarin Adina Valean. Viele Fluggesellschaften hatten insbesondere zu Beginn der Corona-Pandemie die Rechte ihrer Kunden missachtet. So wurden beispielsweise Gutscheine ausgestellt, obwohl der Gast Anspruch auf Erstattung hatte.


Mittelstand fehlen Rohstoffe (16.11.2021)

  • Unter den weltweiten Schwierigkeiten bei den Lieferketten leiden auch mittelständische Unternehmen. Es fehlen aktuell insbesondere Metalle, aber auch Holz, Kunststoffe und Elektronikkomponenten. Jeder dritte Betrieb spüre dieses deutlich. Das ergab eine in Berlin veröffentlichte Konjunkturumfrage des Mittelstandsverbundes unter seinen Mitgliedern.

    Probleme bereiten ihnen auch steigende Materialpreise, längere Lieferzeiten und teilweise Auftragsstornierungen.

    Steigern konnte sich im gefragten Zeitraum Juli bis September 2021 jede zweite Verbundgruppe, jedoch 20% weniger als im Vorquartal.


Erleichterter Zugang zu Kurzarbeit bleibt (09.11.2021)

  • Firmen und deren Beschäftigte, die wegen der anhaltenden Corona-Pandemie wirtschaftliche Probleme haben, erhalten weiterhin bis zum Jahresende erleichterten Zugang zu Kurzarbeit. So entschied das Bundeskabinett auf Basis einer Verordnung von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Sozialversicherungsbeiträge werden somit bis Ende 2021 voll erstattet.

    Bisher waren die Erleichterungen auf Betriebe begrenzt, die bis zum 30. September 2021 Kurzarbeit eingeführt hatten. Viele der im August eingegangene Anzeigen waren laut Bundesagentur für Arbeit nicht mehr durch Corona bedingt. Stark belastete Unternehmen – insbesondere die Unterhaltungsbranche, der Einzelhandel, die Reise- und Tourismusbranche und das Hotel- und Gaststättengewerbe – benötigen jedoch weiterhin den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld.


Voller Lohn bei Scheinausbildung (27.09.2021)

  • Erhält ein Mitarbeiter faktisch keine Ausbildung, sondern wird vom Arbeitgeber als günstige Arbeitskraft eingesetzt, so hat er Anspruch auf die übliche Vergütung eines ungelernten Arbeitnehmers. Das hat das Arbeitsgericht Bonn (AZ: 1 Ca 308/21) entschieden.

    Ein Auszubildender hatte geklagt, weil sein Arbeitgeber das Ausbildungsverhältnis nicht der zuständigen Gebäudereiniger-Innung gemeldet hatte. Auch bei der Berufsschule wurde er nicht angemeldet. Nach einer kurzen Einweisung arbeitete der Mitarbeiter faktisch als ungelernte Kraft in der Gebäudereinigung, ihm wurde jedoch nur das Ausbildungsgehalt gezahlt.


Weniger Firmen, mehr Privatleute zahlungsunfähig (20.09.2021)

  • Um 1,7 % und damit auf 8.800 Fälle gesunkene Firmenpleiten, aber mit 46.000 Fällen um 63 % mehr Privatinsolvenzen. Im ersten Halbjahr 2021 weist die Insolvenzanalyse der Wirtschaftsauskunftei Creditreform einen gegenläufigen Trend auf. Die Gesamtzahl der Insolvenzen sei auf den höchsten Halbjahreswert seit 2014 gestiegen.

    Den Grund für den Anstieg der Privatinsolvenzen sieht Creditreform in einer Reform des Verbraucherinsolvenzrechts. Diese ermöglicht Privatpersonen eine schnellere Restschuldbefreiung.


Unwetterschäden: Wer kommt im Mietshaus dafür auf? (13.09.2021)

  • Eingestürzte Häuser, vollgelaufene Keller, starke Verwüstungen. Unwetter hinterlassen derzeit in vielen Teilen Deutschlands schwerste Schäden. Bei Mietsobjekten stellt sich häufig die Frage, wer haftet und den Schaden beseitigen muss.

    In der Regel sind Vermieter*innen dafür verantwortlich, Schäden an der Immobilie zu beheben. Das gilt auch für Wasserschäden am Gebäude. So erklärt es der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Für einen Schaden, der auf den Mieter zurückzuführen ist, muss dieser auch aufkommen. Das kann bei einem Wasserschaden nach einem Starkregen der Fall sein,  wenn dieser durch ein offen gelassenes Fenster trotz längerer Abwesenheit entstanden ist.

    Für das Mobiliar des Mieters sind Eigentümer nur dann verantwortlich, wenn sie den Schaden daran verschuldet haben.


Stark gestiegene Baukosten (23.07.2021)

  • Über sich verschlechternde Aussichten für den Bau günstiger Wohnungen klagt die deutsche Wohnungswirtschaft. Verantwortlich dafür sind stetig steigende Kosten aufgrund strengerer Bauvorschriften. Auch die Verteuerung der Baustoffe trägt nach Ansicht des Branchenverbandes GdW dazu bei.

    GdW-Präsident Axel Gedaschko sieht darin eine „fatale Entwicklung“. Von 204.000 € auf 284.000 € seien die Durchschnittskosten für den Bau einer neuen Wohnung in der Zeit zwischen 2010 und 2020 gestiegen.


Nur ein Bruchteil der Corona-Hilfen abgerufen (15.07.2021)

  • Die Bundesregierung hatte 150 Milliarden Euro für Unternehmen als Corona-Hilfen bereitgestellt. Von diesen Zuschussprogrammen wurden bislang nur 24 Prozent von betroffenen Firmen abgerufen. Das berichtet Selina Schulze-Spüntrup vom Ifo-Institut. Das hat auch damit zu tun, dass die Anspruchsvoraussetzungen zum Teil recht streng gefasst wurden, um Missbrauch auszuschließen.“

    Für die Soforthilfen des Bundes wurden 50 Milliarden Euro veranschlagt, weniger als ein Drittel wurde davon laut Ifo in Anspruch genommen.


Preise steigen im Juni um 2,3 Prozent (9.07.2021)

  • In der Eurozone steigt die Inflation weiter. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Juni um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, so teilte das Statistische Bundesamt in seiner vorläufigen Schätzung mit. Mit knapp 10 Prozent sind insbesondere die Energiepreise gestiegen.

    Experten rechnen mit einer Teuerungsrate von bis zu vier Prozent im Laufe dieses Jahres. Einfluss nimmt, dass zum Jahresanfang die Mehrwertsteuersätze wieder auf das übliche Niveau angehoben wurde. Auch wird seit Anfang 2021 eine CO2-Abgabe von 25 Euro je Tonne Kohlendioxid fällig.


Kaufverhalten in der Pandemie (23.06.2021)

  • Aus einer Umfrage der Unternehmensberatung PWC geht hervor, dass in den letzten Monaten der Corona-Krise nicht nur der Onlinehandel einen Boom erlebt hat, sondern auch der "Laden um die Ecke".

    Gut 28 Prozent der Bevölkerung arbeiten momentan im Homeoffice und statten gerne dem "Laden um die Ecke" einen Besuch ab.

    Das Thema Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine größere Rolle in der Pandemie. Auf umweltfreundliche oder reduzierte Verpackungen wird großen Wert gelegt.


Steuererklärung 2020 - Teil 5 "Impfhelfer" (15.06.2021)

  • Für freiwillig tätige Impfhelfer/innen wurde eine Sonderregelung geschaffen. Sie können einen Freibetrag von 3.000 € nutzen.


Steuererklärung 2020 - Teil 4 "Corona-Bonus" (09.06.2021)

  • Sonderzahlungen in Höhe von bis zu 1.500 € können Arbeitgeber/innen ihren Beschäftigten steuerfrei in Form von Sachbezügen und Zuschüssen gewähren.

    Eine Auszahlung in mehreren Teilen ist möglich.


Steuererklärung 2020 - Teil 3 "Homeoffice" (01.06.2021)

  • Anschaffungen für das Homeoffice können bis zu einem Betrag von 800 € (ohne MwSt) je Möbelstück oder Gerät direkt angesetzt werden. Einzige Voraussetzung: Sie müssen zu mindestens 90 % beruflich verwendet werden.

    Bei höherwertigen Möbeln oder Geräten gelten andere Zeiträume für die Abschreibung.


Steuererklärung 2020 - Teil 2 "Anlage Corona-Hilfen" (27.05.2021)

  • Die Finanzverwaltung hat ein neues Formular "Anlage Corona-Hilfen" herausgegeben. Hier werden für die betreffenden Berufsgruppen Soforthilfen, Überbrückungshilfen und Zuschüsse ausgewiesen.

    Wichtigste Änderung: Einführung der Homeoffice-Pauschale.


Steuererklärung 2020 - Teil 1 "Abgabefrist" (21.05.2021)

  • Durch die Pandemie sind viele Selbständige und Arbeitnehmer stark belastet. Der Fiskus schafft in der Steuererklärung für das Jahr 2020 Erleichterungen.

    Laut gemeinsamen Antrag von Union und SPD soll die Frist zur Abgabe der Steuererklärung von Ende Juli auf Ende Oktober 2021 verschoben werden.

    Wer einen Steuerberater beauftragt, soll sogar bis Ende Februar 2022 Zeit haben.


Schnelles Internet (12.05.2021)

  • Durch das vom Bundestag beschlossene Telekommunikationsgesetz haben Verbraucher voraussichtlich ab Mitte des kommenden Jahres ein Recht auf schnelles Internet.

    Für Upload und Download sollen noch zu berechnende Mindestvorgaben gemacht werden.


Eigenkapital-Zuschuss (07.05.2021)

  • Seit dem 20.04.2021 können Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 hatten, einen neuen Zuschuss mit dem Erstantrag auf die Überbrückungshilfe III beantragen.

    Der Zuschuss berechnet sich nach dem Betrag, den ein Unternehmen bei der Überbrückungshilfe III für die Fixkosten erstattet bekommt.


Weniger Auszubildende (27.04.2021)

  • Im vergangenen Jahr begannen in Deutschland rund 465.200 Menschen eine Ausbildung. Dies sind 9,4 Prozent weniger als in 2019 und somit der niedrigste Stand seit 1991.

    Zurückzuführen ist die Zahl auf eine vorläufige Berechnung des Statistischen Bundesamtes. Grund für den Rückgang ist die Corona-Pandemie.

    Allerdings bestehen große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Branchen.


Wann ist tanken am sinnvollsten? (19.04.2021)

  • Wer zur richtigen Zeit sein Kraftfahrzeug tankt, kann ordentlich Geld sparen. Bis zu elf Cent pro Liter können die Spritpreise bei der selben Tankstelle zu unterschiedlichen Zeiten abweichen.

    Eine Untersuchung des ADAC im vergangenen Jahr hat ergeben, dass die beste Zeit zum Tanken in den Abendstunden zwischen 18.00 und 22.00 Uhr liegt.

    Gute Vergleichsmöglichkeiten bieten entsprechende Tank-Apps.


Lohnsteuerpflicht von Abfindungen (07.04.2021)

  • Beschäftigte, die aus einem Unternehmen ausscheiden, erhalten oft eine Abfindung. Diese Zahlung ist voll lohnsteuerpflichtig. Da der Steuersatz progressiv verläuft, kann eine hohe Abfindung auch die Steuerlast deutlich erhöhen.

    Mit der sogenannten Fünftelregelung werden diese ermäßigt besteuert und damit fiktiv auf fünf Jahre verteilt. Abfindungen müssen als außerordentliche Einkünfte gelten. Das trifft zu, wenn sie innerhalb eines Kalenderjahres gezahlt wurden und höher als der bisherige Arbeitslohn pro Jahr sind.


Computer steuerlich absetzbar (01.04.2021)

  • Der Kauf von Hard- und Software zahlt sich über die Steuer aus. Seit Jahresbeginn 2021 können Computer, Laptops, Drucker und weitere digitale Wirtschaftsgüter bereits im Jahr der Anschaffung in voller Höhe von der Steuer abgesetzt werden. Dieses teilt der Lohnsteuerhilfeverein (BVL) mit.

    Es entfällt die bisherige Abschreibungsdauer von drei Jahren. Als Nutzungsdauer wurde jetzt ein Jahr bestimmt.


Stornierung von Pauschalreisen (25.03.2021)

  • Reisen während der Pandemie können mit möglichen Einschränkungen verbunden sein. Wer die gebuchte Reise deshalb nicht mehr wahrnehmen möchte, sollte erst ca. vier bis fünf Wochen vor Reiseantritt kündigen. Dadurch werden hohe Stornogebühren vermieden, so der Reiserechtsexperte Prof. Ernst Führich.

    Erst dann ist absehbar, mit welchen Beeinträchtigungen/Leistungsänderungen vor Ort zu rechnen ist.

    Bei Vorliegen einer Reisewarnung kann problemlos kurzfristig storniert werden. Innerhalb von 14 Tagen sollte der Reisepreis erstattet werden. Ein Gutschein muss nicht akzeptiert werden.


Informationstechnologien (18.03.2021)

  • Aus einer Studie des Frauenhofer-Instituts für Innovations- und Systemforschung (in Auftrag gegeben durch die staatliche Förderbank KfW) geht hervor, dass Deutschlands Unternehmen bei Informationstechnologien einen Rückstand aufweisen.

    Ansonsten steht Deutschland bei etlichen Zukunftstechnologien gut da.

    Der Auswertung liegen Markenanmeldungen, wissenschaftliche Publikationen und Patente zugrunde.


Papierfahrkarten im Fernverkehr (25.02.2021)

  • Ab dem 1. Januar 2022 werden keine Tickets mehr in Papierform in Fernzügen verkauft.

    Ab April 2021 besteht die Möglichkeit, bis 10 Minuten nachdem sich der Zug in Bewegung gesetzt hat, noch eine digitale Fahrkarte über die Homepage der Deutschen Bahn oder die App ohne Bordzuschlag zu kaufen.

    Weniger als 1 Prozent der Fahrkarten wurden in den letzten Jahren im Zug verkauft.


Beglaubigter Erbschein (18.02.2021)

  • Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) weist darauf hin, dass eine maschinelle Ausfertigung eines Erbscheins als beglaubigte Abschrift Gütigkeit hat.

    Auf eine Unterschrift oder das Originalsiegel darf verzichtet werden. So lautet die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf (I-3 Wx 200/20).


Pflegetagegeld (11.02.2021)

  • Der Bund der Versicherten (BdV) weist darauf hin, dass es bei der privaten Krankenversicherung Beitragserhöhungen im Bereich der Pflegetagegeldversicherung geben wird. Grund dafür sind Leistungsausweitungen.

    Durch die Reform der Pflegeversicherung wurde in mehreren Schritten seit dem Jahr 2015, einhergehend mit den Pflegegesetzen I, II und III sowie dem Pflegepersonalstärkungsgesetz, der Leistungskatalog erweitert.


Lärm am Arbeitsplatz (04.02.2021)

  • Im Blog "Gib mir Null" der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik, kurz BGHW, wird dazu geraten, bei Lärmbelastung am Arbeitsplatz sein Gehör zu schützen.

    Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, bei hoher Lärmbelastung Gehörschutz zur Verfügung zu stellen.

    Bei der Arbeit an Maschinen wird zudem empfohlen, die Betriebsanweisungen zu Lärmgefährdungen nicht außer Acht zu lassen.


Krankenversicherungsbeiträge im Alter (28.01.2021)

  • Die Stiftung Warentest rät dazu, bereits im Erwerbsleben Geld für die private Krankenversicherung zur Seite zu legen, wenn absehbar ist, im Rentenalter nicht über Vermögen zu verfügen.

    Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung werden die Beiträge nicht nach Einkommen erhoben sondern richten sich nach Gesundheitszustand, Alter und Leistungsumfang des zu Grunde gelegten Tarifs beim Versicherungsabschluss.

    Kostensteigerungen im Gesundheitswesen sind dafür verantwortlich, dass sich der Beitrag regelmäßig erhöht und dadurch im Ruhestand über dem bei Versicherungsbschluss liegt.


Zwei-Faktor-Authentifizierung (21.01.2021)

  • Um Kartenmissbrauch vorzubeugen und die Sicherheit beim Bezahlen im Internet zu erhöhen, wurde seit dem 1. Januar dieses Jahrs eine zusätzliche Sicherheitsstufe eingeführt.

    Laut IT-Branchenverband Bitkom ist beim Online-Shoppen die Prüfziffer auf der Kreditkartenrückseite allein nicht mehr ausreichend.

    Über zwei voneinander unabhängigen Wegen (z.B. Passwort oder SMS-TAN) müssen Kunden nachweisen, dass sie der rechtmäßige Karteninhaber sind.


Vorsicht vor Fake-Shops beim Onlinekauf (11.01.2021)

  • Bei Online-Shops ist oft nicht erkennbar, wer und was dahintersteckt. Bei einem Produkt, dass auffallend günstiger ist als anderswo oder nur in diesem Shop lieferbar ist, ist Vorsicht geboten.

    Pflichtangaben sind das Impressum mit Firmennamen, die geographische Adresse und die E-Mail-Adresse. Bei Umstimmigkeiten oder fehlenden Angaben könnte es sich laut Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz um Fake-Shops handeln.

    Das LKA rät außerdem dazu, auf Vorkasse zu verzichten. Verwendete Gütesiegel und Kriterien im Bestellvorgang sind genau zu prüfen.


IGU Mitgliedsbeitrag 2021 (05.01.2021)

  • Die Abbuchung des Mitgliedsbeitrags für das Kalenderjahr 2021 erfolgt am 11.01.2021.


© Copyright 2022, IGU - Interessengemeinschaft der Unternehmer kleiner und mittlerer Betriebe e. V.
  • |
  • Burgstraße 2-4
  • |
  • 48565 Steinfurt
TOP