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Gut zu wissen


Drosselung der Produktion (17.05.2022)

  • Die Industrie in Deutschland hat mit dem heftigsten Einbruch seit Beginn der Corona-Pandemie zu kämpfen.

    Durch den Krieg in der Ukraine verschärft sich der Materialmangel und die Lieferengpässe nehmen ebenfalls zu.

    Energieversorger, Industrie und Bau produzierten im Monat März zusammen 3,9 Prozent weniger als im Februar diesen Jahres.


Homeoffice-Boom (11.05.2022)

  • Das Münchner ifo-Institut hat eine Unternehmensumfrage durchgeführt. Demnach arbeiten nach dem Wegfall der Homeoffice-Pflicht am 20.03.2022 weiterhin viele Menschen von zu Hause.

    Besonders hoch ist der Anteil bei IT-Dienstleistern.

    Es scheint, als würden viele Unternehmen dauerhaft flexible Modelle anbieten.


Inflationsrate Deutschland (04.05.2022)

  • Einer vorläufigen Berechnung des Statistischen Bundesamtes ist zu entnehmen, dass die höchste Inflationsrate seit dem Herbst im Jahre 1981 erreicht wurde.

    Im vergangenen Monat stiegen die Verbraucherpreise um 7,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

    Grund dafür sind steigende Energiepreise und der Krieg in der Ukraine.

    Laut Bundesregierung soll die durchschnittliche Inflation in 2022 bei 6,1 Prozent liegen.


Mehr Existenzgründungen (29.04.2022)

  • Die staatliche Förderbank KfW berichtet, dass es im Jahr 2021 wieder deutlich mehr Existenzgründer gab.

    Insgesamt haben 607.000 Menschen eine berufliche Selbstständigkeit umgesetzt. Das sind 13 Prozent mehr als im Corona-Jahr 2020.


Fehlende Auszubildende (21.04.2022)

  • Das Statistische Bundesamt teilt mit, dass in Deutschland ein großer Rückgang der Ausbildungszahlen zu verzeichnen ist.

    Die Anzahl der geschlossenen Ausbildungsverträge lag auch im 2ten Corona-Jahr erheblich unter dem Niveau vor Beginn der Pandemie.

    Gerade im Bereich der erneuerbaren Energien ist der Fachkräftebedarf extrem hoch.


Kräftige Rentenerhöhung beschlossen (14.04.2022)

  • Zum 1. Juli 2022 werden laut Bundesarbeitsministerium die Renten in Deutschland um 5,35 Prozent in Westdeutschland und um 6,12 Prozent in Ostdeutschland steigen.

    Die regelmäßige Anpassung der Rente fällt damit deutlich höher aus als noch im November des letzten Jahres angenommen. Hier wurden 4,4 Prozent genannt.

    Von der kommenden Erhöhung profitieren ca. 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner in Deutschland.


Deutscher Immobilienmarkt (07.04.2022)

  • Es ist ein neuer Rekord auf dem deutschen Immobilienmarkt zu verzeichnen. In 2021 sind die Umsätze und Preise so hoch geklettert wie noch nie.

    Eine Hochrechnung des Maklerverbandes IVD hat ergeben, dass im vergangenen Jahr Käufer privater und gewerblicher Immobilien 353,2 Milliarden Euro ausgegeben haben. Somit satte 13,7 Prozentpunkte mehr als 2020, womit ein neues Rekordhoch erreicht wurde.


Mehr Erwerbstätige (21.03.2022)

  • In Deutschland gibt es fast wieder so viele Erwerbstätige wie vor Beginn der Corona-Krise.

    Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes hatten im letzten Quartal des Jahres 2021 insgesamt 45,4 Millionen Menschen Arbeit in Deutschland.

    Die Bereiche Gastgewerbe, Verkehr und Handel konnten erstmals seit Beginn der Pandemie wieder mehr Beschäftigte verzeichnen.


Autoabsatz innerhalb der EU (09.03.2022)

  • In der EU sind im ersten Monat des Jahres 2022 so wenig Zulassungen für Neuwagen zu verzeichnen wie noch nie zuvor.

    Mit 683.000 Neufahrzeugen wurde laut dem Branchenverband ACEA das Rekordtief aus Januar 2021 damit um sechs Prozent unterschritten.

    Der Mangel an Mikrochips ist vor allem ein Grund dafür und erstmal ist mit einer Entspannung nicht zu rechnen.


Urlaubssaison 2022 (02.03.2022)

  • TUI und Lufthansa melden starke Buchungszahlen für die kommende Urlaubssaison.

    Grund hierfür ist die zu erwartende Entspannung bei den Corona-Maßnahmen und sinkende Inzidenzwerte.

    Für einige Länder sind dreimal so viele Buchungen zu verzeichnen wie vor der Pandemie.


Steuererklärung Steuerjahr 2020 (21.02.2022)

  • Wer eine Einkommensteuererklärung für das Steuerjahr 2020 abgeben muss und dabei auf Hilfe von einem Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater zurückgreift, muss diese eigentlich bis zum 28.02.2022 beim Finanzamt einreichen.

    Die Bundesregierung hat aufgrund der Corona-Pandemie ausnahmsweise die Abgabefrist um 3 Monate verlängert.


Kredite für den Mittelstand (08.02.2022)

  • Die Bundesbank hat berechnet, dass auf Deutschlands Mittelständler keine spürbare Verteuerung bei Krediten aufgrund der verschärften Kapitalvorschriften für Banken zukommt.

    Laut Bundesbank gehe man nicht von einer Erschwernis bei der Finanzierung durch den Vorschlag der EU-Kommission zur Umsetzung der "Basel III"-Reform aus.

    Nach vorliegenden Gesetzesvorschlägen sollen Banken innerhalb der EU bis zum Jahr 2030 ihre Kapitalpuffer um bis zu 8,4 Prozent verstärken, um mögliche Risiken abzufedern.


Spitzenpreise beim Strom (28.01.2022)

  • Die Stromkosten für Privathaushalte haben ein "historisches Allzeithoch" erreicht.

    Das Vergleichsportal Verivox teilt mit, dass es in den letzten 12 Monaten eine Preissteigerung von 40 Prozent gab.

    Verbraucher in Deutschland mussten noch nie so viel Geld für Elektrizität ausgeben.

    Zudem sind regional deutliche Unterschiede bei den Stromkosten zu verzeichnen.


Mobilfunk-Datenvolumen gestiegen (10.01.2022)

  • Auch im letzten Jahr war ein Anstieg des Datenverbrauchs in deutschen Mobilfunknetzen zu verzeichnen.

    Gründe hierfür waren: Ausbau der Mobilfunknetze (besonders in ländlichen Gegenden), Nutzen datenaufwändiger Anwendungen und Handy-Streaming unterwegs.

    Das Smartphone ist aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken.


IGU Mitgliedsbeitrag 2022 (04.01.2022)

  • Die Abbuchung des Mitgliedsbeitrages für das Kalenderjahr 2022 erfolgt am 10.01.2022.


Ausgleichszahlung bei vorverlegtem Flug (30.12.2021)

  • Der Europäische Gerichtshof hat ein Urteil gefällt: Wird ein Flug um mehr als eine Stunde nach vorne verlegt, gilt der Flug als annulliert. In diesem Fall steht Fluggästen künftig eine Entschädigung zu, wenn sie nicht rechtzeitig darüber informiert wurden. Die Vorverlegung kann laut Europäischem Gerichtshof zu gravierenden Unannehmlichkeiten führen.


Schriftform bei befristeten Arbeitsverträgen (23.12.2021)

  • Arbeitsverträge werden oft nur noch digital unterschrieben und per E-Mail versandt. Grundsätzlich ist ein unbefristeter Arbeitsvertrag trotzdem gültig. Hierfür gibt es keine besonderen formalen Anforderungen.

    Eine Ausnahme ist bei befristeten Arbeitsverträgen zu beachten: Diese erfordern die Schriftform. Das bedeutet, dass zwei Originalunterschriften mit Stift auf einer Vertragsausfertigung geleistet werden müssen. Ohne die vorgeschriebene Schriftform ist die Befristung unwirksam und der Arbeitsvertrag unbefristet.

    Höchstrichterlich ungeklärt ist, ob die qualifizierte elektronische Signatur (qeS) ausreicht. Hierfür muss das genutzte Signatursystem nach EU-Vorgaben zertifiziert sein.


Nebenkosten regional unterschiedlich hoch (17.12.2021)

  • Die als „zweite Miete“ bezeichneten Nebenkosten können die Gesamtmiete deutlich erhöhen. Es bestehen jedoch große Unterschiede zwischen den 401 Landkreisen und kreisfreien Städten Deutschlands. Dieses ergibt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

    Die Gründe hierfür liegen in den Differenzen bei den sogenannten kalten Betriebskosten wie kommunale Abgaben und Steuern. Auch Kosten für Gebäudeversicherungen und die Gebäudereinigung zählen dazu.

    In Großstädten ab 500.000 Einwohnern mussten Mieter in 2019 durchschnittlich 1,28 € je Quadratmeter für die kalten Betriebskosten bezahlen, in kleineren Gemeinden etwa 70 Cent.


Kürzung des Urlaubs bei Kurzarbeit Null erlaubt (10.12.2021)

  • Der Urlaubsanspruch für Corona-Kurzarbeiter mit tageweisem Arbeitsausfall kann anteilig gekürzt werden. Das treffe bei der sogenannten Kurzarbeit Null mit längeren Zeiten ohne Arbeitspflicht zu.

    Damit fällte des Bundesarbeitsgericht aktuell ein Grundsatzurteil (9AZR 225/11) in einer „Frage, die höchst umstritten ist“, wie es der Vorsitzende Richter Heinrich Kiel ausdrückte. Juristen sehen darin eine Regelungslücke im Bundesurlaubsgesetz bei Kurzarbeit Null, die nun geschlossen wurde.

    Den erleichterten Zugang zur Kurzarbeit hat das Bundesarbeitsministerium derzeit bis Ende März 2022 verlängert.


Internet und Vertragslaufzeit beim Telefon – Was ist ab Dezember 2021 anders? (03.12.2021)

  • Ist das Internet langsamer als vom Anbieter versprochen, kann der Kunde künftig den Beitrag reduzieren oder alternativ ohne Frist kündigen. Wird beispielsweise nur die Hälfte der zugesagten Mbit/s bereitgestellt, hat er ein Recht auf Minderung um 50 %.

    Nicht mehr erlaubt ist, dass sich Telekommunikationsverträge nach einer zweijährigen Vertragslaufzeit automatisch um die gleiche Laufzeit verlängern. In der Verlängerung gilt nun eine monatliche Kündigungsfrist. Anbieter haben zudem die Pflicht, vor Vertragsabschluss einen Vertrag mit anfänglicher Laufzeit von maximal einem Jahr anzubieten.


Einfachere Erstattung von Flugtickets (23.11.2021)

  • Kunden von 16 Fluggesellschaften, darunter Lufthansa, Ryanair und Eurowings, erhalten in Zukunft einfacher ihre Erstattungen für Flüge, die zu Beginn der Corona-Pandemie annulliert wurden.  Fluggäste sollen zudem durch die Airlines besser über ihre Rechte informiert werden.

    Die EU-Kommission teilte mit, dass dies im Austausch mit den Verbraucherschutzbehörden, den Airlines und der Kommission vereinbart wurde. „Dies ist entscheidend, um das Vertrauen der Fluggäste wiederherzustellen“ erklärte die für Verkehr zuständige Kommissarin Adina Valean. Viele Fluggesellschaften hatten insbesondere zu Beginn der Corona-Pandemie die Rechte ihrer Kunden missachtet. So wurden beispielsweise Gutscheine ausgestellt, obwohl der Gast Anspruch auf Erstattung hatte.


Mittelstand fehlen Rohstoffe (16.11.2021)

  • Unter den weltweiten Schwierigkeiten bei den Lieferketten leiden auch mittelständische Unternehmen. Es fehlen aktuell insbesondere Metalle, aber auch Holz, Kunststoffe und Elektronikkomponenten. Jeder dritte Betrieb spüre dieses deutlich. Das ergab eine in Berlin veröffentlichte Konjunkturumfrage des Mittelstandsverbundes unter seinen Mitgliedern.

    Probleme bereiten ihnen auch steigende Materialpreise, längere Lieferzeiten und teilweise Auftragsstornierungen.

    Steigern konnte sich im gefragten Zeitraum Juli bis September 2021 jede zweite Verbundgruppe, jedoch 20% weniger als im Vorquartal.


Erleichterter Zugang zu Kurzarbeit bleibt (09.11.2021)

  • Firmen und deren Beschäftigte, die wegen der anhaltenden Corona-Pandemie wirtschaftliche Probleme haben, erhalten weiterhin bis zum Jahresende erleichterten Zugang zu Kurzarbeit. So entschied das Bundeskabinett auf Basis einer Verordnung von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Sozialversicherungsbeiträge werden somit bis Ende 2021 voll erstattet.

    Bisher waren die Erleichterungen auf Betriebe begrenzt, die bis zum 30. September 2021 Kurzarbeit eingeführt hatten. Viele der im August eingegangene Anzeigen waren laut Bundesagentur für Arbeit nicht mehr durch Corona bedingt. Stark belastete Unternehmen – insbesondere die Unterhaltungsbranche, der Einzelhandel, die Reise- und Tourismusbranche und das Hotel- und Gaststättengewerbe – benötigen jedoch weiterhin den erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld.


Voller Lohn bei Scheinausbildung (27.09.2021)

  • Erhält ein Mitarbeiter faktisch keine Ausbildung, sondern wird vom Arbeitgeber als günstige Arbeitskraft eingesetzt, so hat er Anspruch auf die übliche Vergütung eines ungelernten Arbeitnehmers. Das hat das Arbeitsgericht Bonn (AZ: 1 Ca 308/21) entschieden.

    Ein Auszubildender hatte geklagt, weil sein Arbeitgeber das Ausbildungsverhältnis nicht der zuständigen Gebäudereiniger-Innung gemeldet hatte. Auch bei der Berufsschule wurde er nicht angemeldet. Nach einer kurzen Einweisung arbeitete der Mitarbeiter faktisch als ungelernte Kraft in der Gebäudereinigung, ihm wurde jedoch nur das Ausbildungsgehalt gezahlt.


Weniger Firmen, mehr Privatleute zahlungsunfähig (20.09.2021)

  • Um 1,7 % und damit auf 8.800 Fälle gesunkene Firmenpleiten, aber mit 46.000 Fällen um 63 % mehr Privatinsolvenzen. Im ersten Halbjahr 2021 weist die Insolvenzanalyse der Wirtschaftsauskunftei Creditreform einen gegenläufigen Trend auf. Die Gesamtzahl der Insolvenzen sei auf den höchsten Halbjahreswert seit 2014 gestiegen.

    Den Grund für den Anstieg der Privatinsolvenzen sieht Creditreform in einer Reform des Verbraucherinsolvenzrechts. Diese ermöglicht Privatpersonen eine schnellere Restschuldbefreiung.


Unwetterschäden: Wer kommt im Mietshaus dafür auf? (13.09.2021)

  • Eingestürzte Häuser, vollgelaufene Keller, starke Verwüstungen. Unwetter hinterlassen derzeit in vielen Teilen Deutschlands schwerste Schäden. Bei Mietsobjekten stellt sich häufig die Frage, wer haftet und den Schaden beseitigen muss.

    In der Regel sind Vermieter*innen dafür verantwortlich, Schäden an der Immobilie zu beheben. Das gilt auch für Wasserschäden am Gebäude. So erklärt es der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland. Für einen Schaden, der auf den Mieter zurückzuführen ist, muss dieser auch aufkommen. Das kann bei einem Wasserschaden nach einem Starkregen der Fall sein,  wenn dieser durch ein offen gelassenes Fenster trotz längerer Abwesenheit entstanden ist.

    Für das Mobiliar des Mieters sind Eigentümer nur dann verantwortlich, wenn sie den Schaden daran verschuldet haben.


Stark gestiegene Baukosten (23.07.2021)

  • Über sich verschlechternde Aussichten für den Bau günstiger Wohnungen klagt die deutsche Wohnungswirtschaft. Verantwortlich dafür sind stetig steigende Kosten aufgrund strengerer Bauvorschriften. Auch die Verteuerung der Baustoffe trägt nach Ansicht des Branchenverbandes GdW dazu bei.

    GdW-Präsident Axel Gedaschko sieht darin eine „fatale Entwicklung“. Von 204.000 € auf 284.000 € seien die Durchschnittskosten für den Bau einer neuen Wohnung in der Zeit zwischen 2010 und 2020 gestiegen.


Nur ein Bruchteil der Corona-Hilfen abgerufen (15.07.2021)

  • Die Bundesregierung hatte 150 Milliarden Euro für Unternehmen als Corona-Hilfen bereitgestellt. Von diesen Zuschussprogrammen wurden bislang nur 24 Prozent von betroffenen Firmen abgerufen. Das berichtet Selina Schulze-Spüntrup vom Ifo-Institut. Das hat auch damit zu tun, dass die Anspruchsvoraussetzungen zum Teil recht streng gefasst wurden, um Missbrauch auszuschließen.“

    Für die Soforthilfen des Bundes wurden 50 Milliarden Euro veranschlagt, weniger als ein Drittel wurde davon laut Ifo in Anspruch genommen.


Preise steigen im Juni um 2,3 Prozent (9.07.2021)

  • In der Eurozone steigt die Inflation weiter. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Juni um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, so teilte das Statistische Bundesamt in seiner vorläufigen Schätzung mit. Mit knapp 10 Prozent sind insbesondere die Energiepreise gestiegen.

    Experten rechnen mit einer Teuerungsrate von bis zu vier Prozent im Laufe dieses Jahres. Einfluss nimmt, dass zum Jahresanfang die Mehrwertsteuersätze wieder auf das übliche Niveau angehoben wurde. Auch wird seit Anfang 2021 eine CO2-Abgabe von 25 Euro je Tonne Kohlendioxid fällig.


Kaufverhalten in der Pandemie (23.06.2021)

  • Aus einer Umfrage der Unternehmensberatung PWC geht hervor, dass in den letzten Monaten der Corona-Krise nicht nur der Onlinehandel einen Boom erlebt hat, sondern auch der "Laden um die Ecke".

    Gut 28 Prozent der Bevölkerung arbeiten momentan im Homeoffice und statten gerne dem "Laden um die Ecke" einen Besuch ab.

    Das Thema Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine größere Rolle in der Pandemie. Auf umweltfreundliche oder reduzierte Verpackungen wird großen Wert gelegt.


Steuererklärung 2020 - Teil 5 "Impfhelfer" (15.06.2021)

  • Für freiwillig tätige Impfhelfer/innen wurde eine Sonderregelung geschaffen. Sie können einen Freibetrag von 3.000 € nutzen.


Steuererklärung 2020 - Teil 4 "Corona-Bonus" (09.06.2021)

  • Sonderzahlungen in Höhe von bis zu 1.500 € können Arbeitgeber/innen ihren Beschäftigten steuerfrei in Form von Sachbezügen und Zuschüssen gewähren.

    Eine Auszahlung in mehreren Teilen ist möglich.


Steuererklärung 2020 - Teil 3 "Homeoffice" (01.06.2021)

  • Anschaffungen für das Homeoffice können bis zu einem Betrag von 800 € (ohne MwSt) je Möbelstück oder Gerät direkt angesetzt werden. Einzige Voraussetzung: Sie müssen zu mindestens 90 % beruflich verwendet werden.

    Bei höherwertigen Möbeln oder Geräten gelten andere Zeiträume für die Abschreibung.


Steuererklärung 2020 - Teil 2 "Anlage Corona-Hilfen" (27.05.2021)

  • Die Finanzverwaltung hat ein neues Formular "Anlage Corona-Hilfen" herausgegeben. Hier werden für die betreffenden Berufsgruppen Soforthilfen, Überbrückungshilfen und Zuschüsse ausgewiesen.

    Wichtigste Änderung: Einführung der Homeoffice-Pauschale.


Steuererklärung 2020 - Teil 1 "Abgabefrist" (21.05.2021)

  • Durch die Pandemie sind viele Selbständige und Arbeitnehmer stark belastet. Der Fiskus schafft in der Steuererklärung für das Jahr 2020 Erleichterungen.

    Laut gemeinsamen Antrag von Union und SPD soll die Frist zur Abgabe der Steuererklärung von Ende Juli auf Ende Oktober 2021 verschoben werden.

    Wer einen Steuerberater beauftragt, soll sogar bis Ende Februar 2022 Zeit haben.


Schnelles Internet (12.05.2021)

  • Durch das vom Bundestag beschlossene Telekommunikationsgesetz haben Verbraucher voraussichtlich ab Mitte des kommenden Jahres ein Recht auf schnelles Internet.

    Für Upload und Download sollen noch zu berechnende Mindestvorgaben gemacht werden.


Eigenkapital-Zuschuss (07.05.2021)

  • Seit dem 20.04.2021 können Unternehmen, die einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent in drei Monaten im Zeitraum von November 2020 bis Juni 2021 hatten, einen neuen Zuschuss mit dem Erstantrag auf die Überbrückungshilfe III beantragen.

    Der Zuschuss berechnet sich nach dem Betrag, den ein Unternehmen bei der Überbrückungshilfe III für die Fixkosten erstattet bekommt.


Weniger Auszubildende (27.04.2021)

  • Im vergangenen Jahr begannen in Deutschland rund 465.200 Menschen eine Ausbildung. Dies sind 9,4 Prozent weniger als in 2019 und somit der niedrigste Stand seit 1991.

    Zurückzuführen ist die Zahl auf eine vorläufige Berechnung des Statistischen Bundesamtes. Grund für den Rückgang ist die Corona-Pandemie.

    Allerdings bestehen große Unterschiede zwischen den Bundesländern und Branchen.


Wann ist tanken am sinnvollsten? (19.04.2021)

  • Wer zur richtigen Zeit sein Kraftfahrzeug tankt, kann ordentlich Geld sparen. Bis zu elf Cent pro Liter können die Spritpreise bei der selben Tankstelle zu unterschiedlichen Zeiten abweichen.

    Eine Untersuchung des ADAC im vergangenen Jahr hat ergeben, dass die beste Zeit zum Tanken in den Abendstunden zwischen 18.00 und 22.00 Uhr liegt.

    Gute Vergleichsmöglichkeiten bieten entsprechende Tank-Apps.


Lohnsteuerpflicht von Abfindungen (07.04.2021)

  • Beschäftigte, die aus einem Unternehmen ausscheiden, erhalten oft eine Abfindung. Diese Zahlung ist voll lohnsteuerpflichtig. Da der Steuersatz progressiv verläuft, kann eine hohe Abfindung auch die Steuerlast deutlich erhöhen.

    Mit der sogenannten Fünftelregelung werden diese ermäßigt besteuert und damit fiktiv auf fünf Jahre verteilt. Abfindungen müssen als außerordentliche Einkünfte gelten. Das trifft zu, wenn sie innerhalb eines Kalenderjahres gezahlt wurden und höher als der bisherige Arbeitslohn pro Jahr sind.


Computer steuerlich absetzbar (01.04.2021)

  • Der Kauf von Hard- und Software zahlt sich über die Steuer aus. Seit Jahresbeginn 2021 können Computer, Laptops, Drucker und weitere digitale Wirtschaftsgüter bereits im Jahr der Anschaffung in voller Höhe von der Steuer abgesetzt werden. Dieses teilt der Lohnsteuerhilfeverein (BVL) mit.

    Es entfällt die bisherige Abschreibungsdauer von drei Jahren. Als Nutzungsdauer wurde jetzt ein Jahr bestimmt.


Stornierung von Pauschalreisen (25.03.2021)

  • Reisen während der Pandemie können mit möglichen Einschränkungen verbunden sein. Wer die gebuchte Reise deshalb nicht mehr wahrnehmen möchte, sollte erst ca. vier bis fünf Wochen vor Reiseantritt kündigen. Dadurch werden hohe Stornogebühren vermieden, so der Reiserechtsexperte Prof. Ernst Führich.

    Erst dann ist absehbar, mit welchen Beeinträchtigungen/Leistungsänderungen vor Ort zu rechnen ist.

    Bei Vorliegen einer Reisewarnung kann problemlos kurzfristig storniert werden. Innerhalb von 14 Tagen sollte der Reisepreis erstattet werden. Ein Gutschein muss nicht akzeptiert werden.


Informationstechnologien (18.03.2021)

  • Aus einer Studie des Frauenhofer-Instituts für Innovations- und Systemforschung (in Auftrag gegeben durch die staatliche Förderbank KfW) geht hervor, dass Deutschlands Unternehmen bei Informationstechnologien einen Rückstand aufweisen.

    Ansonsten steht Deutschland bei etlichen Zukunftstechnologien gut da.

    Der Auswertung liegen Markenanmeldungen, wissenschaftliche Publikationen und Patente zugrunde.


Papierfahrkarten im Fernverkehr (25.02.2021)

  • Ab dem 1. Januar 2022 werden keine Tickets mehr in Papierform in Fernzügen verkauft.

    Ab April 2021 besteht die Möglichkeit, bis 10 Minuten nachdem sich der Zug in Bewegung gesetzt hat, noch eine digitale Fahrkarte über die Homepage der Deutschen Bahn oder die App ohne Bordzuschlag zu kaufen.

    Weniger als 1 Prozent der Fahrkarten wurden in den letzten Jahren im Zug verkauft.


Beglaubigter Erbschein (18.02.2021)

  • Die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) weist darauf hin, dass eine maschinelle Ausfertigung eines Erbscheins als beglaubigte Abschrift Gütigkeit hat.

    Auf eine Unterschrift oder das Originalsiegel darf verzichtet werden. So lautet die Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf (I-3 Wx 200/20).


Pflegetagegeld (11.02.2021)

  • Der Bund der Versicherten (BdV) weist darauf hin, dass es bei der privaten Krankenversicherung Beitragserhöhungen im Bereich der Pflegetagegeldversicherung geben wird. Grund dafür sind Leistungsausweitungen.

    Durch die Reform der Pflegeversicherung wurde in mehreren Schritten seit dem Jahr 2015, einhergehend mit den Pflegegesetzen I, II und III sowie dem Pflegepersonalstärkungsgesetz, der Leistungskatalog erweitert.


Lärm am Arbeitsplatz (04.02.2021)

  • Im Blog "Gib mir Null" der Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik, kurz BGHW, wird dazu geraten, bei Lärmbelastung am Arbeitsplatz sein Gehör zu schützen.

    Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, bei hoher Lärmbelastung Gehörschutz zur Verfügung zu stellen.

    Bei der Arbeit an Maschinen wird zudem empfohlen, die Betriebsanweisungen zu Lärmgefährdungen nicht außer Acht zu lassen.


Krankenversicherungsbeiträge im Alter (28.01.2021)

  • Die Stiftung Warentest rät dazu, bereits im Erwerbsleben Geld für die private Krankenversicherung zur Seite zu legen, wenn absehbar ist, im Rentenalter nicht über Vermögen zu verfügen.

    Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung werden die Beiträge nicht nach Einkommen erhoben sondern richten sich nach Gesundheitszustand, Alter und Leistungsumfang des zu Grunde gelegten Tarifs beim Versicherungsabschluss.

    Kostensteigerungen im Gesundheitswesen sind dafür verantwortlich, dass sich der Beitrag regelmäßig erhöht und dadurch im Ruhestand über dem bei Versicherungsbschluss liegt.


Zwei-Faktor-Authentifizierung (21.01.2021)

  • Um Kartenmissbrauch vorzubeugen und die Sicherheit beim Bezahlen im Internet zu erhöhen, wurde seit dem 1. Januar dieses Jahrs eine zusätzliche Sicherheitsstufe eingeführt.

    Laut IT-Branchenverband Bitkom ist beim Online-Shoppen die Prüfziffer auf der Kreditkartenrückseite allein nicht mehr ausreichend.

    Über zwei voneinander unabhängigen Wegen (z.B. Passwort oder SMS-TAN) müssen Kunden nachweisen, dass sie der rechtmäßige Karteninhaber sind.


Vorsicht vor Fake-Shops beim Onlinekauf (11.01.2021)

  • Bei Online-Shops ist oft nicht erkennbar, wer und was dahintersteckt. Bei einem Produkt, dass auffallend günstiger ist als anderswo oder nur in diesem Shop lieferbar ist, ist Vorsicht geboten.

    Pflichtangaben sind das Impressum mit Firmennamen, die geographische Adresse und die E-Mail-Adresse. Bei Umstimmigkeiten oder fehlenden Angaben könnte es sich laut Verbraucherzentrale und Landeskriminalamt (LKA) Rheinland-Pfalz um Fake-Shops handeln.

    Das LKA rät außerdem dazu, auf Vorkasse zu verzichten. Verwendete Gütesiegel und Kriterien im Bestellvorgang sind genau zu prüfen.


IGU Mitgliedsbeitrag 2021 (05.01.2021)

  • Die Abbuchung des Mitgliedsbeitrags für das Kalenderjahr 2021 erfolgt am 11.01.2021.


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