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1/2022 Möglicher Urlaubsanspruch bei behördlich angeordneter Quarantäne während des Urlaubs

  • Erkrankt ein Arbeitnehmer während seines Urlaubs, so können die Urlaubstage nach der Genesung nachgeholt werden (§ 9 Bundesurlaubsgesetz (BurlG)), da der Urlaub der Erholung dienen soll. Dies gilt allerdings nur dann, wenn eine Arbeitsunfähigkeit durch ein ärztliches Attest nachgewiesen wird. Das Gesetz differenziert zwischen einer Erkrankung und einer daraus entstehenden Arbeitsunfähigkeit. Die Begriffe sind daher nicht gleichzusetzen.

    Besonderheiten im Falle einer Corona-Erkrankung
    Das Landesarbeitsgericht (LAG) Düsseldorf entschied mit Urteil vom 15.10.2021, dass § 9 BurlG auch für den Fall einer Corona-Erkrankung während des Urlaubs gelte.

    Kann ein Arbeitnehmer seine Arbeitsunfähigkeit nicht durch ein ärztliches Attest belegen, so können die Urlaubstage nicht nachgewährt werden. Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass eine Erkrankung an COVID- 19 beispielsweise bei einem symptomlosen Verlauf nicht automatisch zu einer Arbeitsunfähigkeit führe. Aus der Quarantäneanordnung des Gesundheitsamts ergab sich im vom LAG beurteilten Fall lediglich eine Erkrankung an COVID-19, nicht aber eine Einschätzung der Arbeitsfähigkeit.

    Um Klarheit zu schaffen, sollten Arbeitnehmer sich daher unabhängig von einer behördlich angeordneten Quarantäne ärztlich untersuchen lassen, damit so die Arbeitsfähigkeit beurteilt werden kann.

    ■ Annika Hohoff


1/2022 Betriebliche Altersversorgung als Anreiz für Fachkräftegewinnung

  • In größeren mittelständischen Unternehmen ist die betriebliche Altersversorgung mittlerweile die Regel. Anders verhält es sich in kleineren Betrieben. Hier werden die Möglichkeiten, die diese Säule der Altersversorgung bietet, oft nicht ausgeschöpft. Dabei kann eine vom Arbeitgeber finanzierte betriebliche Altersversorgung gerade in kleinen Betrieben der entscheidende Anreiz sein, um qualifizierte Mitarbeiter zu halten oder neue Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen.

    Betriebliche Altersvorsorge in kleineren Betrieben
    Ein strukturierter Aufbau der betrieblichen Altersversorgung verspricht eine einfache und unkomplizierte Lösung auch für Unternehmer eines kleineren Betriebes. So lässt sich auch der Gleichbehandlungsgrundsatz problemlos berücksichtigen. Dieser bedeutet, dass einzelne Mitarbeiter gegenüber anderen Beschäftigten nicht ohne sachlichen Grund schlechter gestellt oder von einer begünstigten Regelung ausgeschlossen werden dürfen.

    Mögliche Differenzierung
    Möchte der Unternehmer differenzieren, wer in den Genuss einer zusätzlichen betrieblichen Altersversorgung kommt oder in welcher Höhe diese gewährt wird, ist dies grundsätzlich möglich. In diesen Fällen muss aber eine nachvollziehbare sachliche Begründung vorliegen. Sollen für die Versorgung beispielsweise Beiträge in unterschiedlicher Höhe gezahlt werden, kann dies durch die Bildung sachlich abgrenzbarer Gruppen erfolgen, beispielsweise nach Betriebszugehörigkeit, Aufgabenbereich oder Gehaltsgruppe. Eine Differenzierung nur nach Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigten ohne weitere sachliche Begründung ist nicht zulässig.

    Für einen besonders wertvollen Mitarbeiter kann grundsätzlich eine einzelvertragliche Vereinbarung zur betrieblichen Altersversorgung getroffen werden. Hier sollte jedoch eine genauere Prüfung und im Zweifelsfall eine Beratung erfolgen.

    Bei mitarbeitenden Familienangehörigen, die eine Versorgung erhalten sollen, sind neben der eventuellen Verletzung des Gleichbehandlungsgrundsatzes zusätzlich auch mögliche steuerliche Auswirkungen zu beachten. Deshalb sollte in diesen Fällen ein Steuerberater mit hinzugezogen werden.

    ■ Veronika Behrendt


1/2022 Wahlmenü statt Einheitsbrei

  • Gesundheit ist ein hohes Gut. Jeder wünscht sich eine bestmögliche medizinische Versorgung. Sowohl die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) als auch die Private Krankenversicherung (PKV) haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Gesundheit des Versicherten zu erhalten und wiederherzustellen, beziehungsweise den Gesundheitszustand zu verbessern. Worin liegt nun der Unterschied? Die GKV leistet eine Grundversorgung. In der PKV kann die Krankenversicherung nach den individuellen Bedürfnissen zusammengestellt werden.

    Bestimmte Personenkreise - wie beispielsweise Selbständige, haben die Wahl. Ihnen steht neben der freiwilligen Mitgliedschaft in der GKV der Zugang zur PKV offen. Versicherte der GKV können ihren Versicherungsschutz mit Zusatzleistungen und Ergänzungsversicherungen erweitern. Was haben sie jeweils zu beachten?

    Die Differenzierung in der PKV
    Arbeitnehmer, deren Einkommen über der Versicherungspflichtgrenze liegt, sowie Beamte oder Selbständige können sich privat krankenversichern.

    Die PVK bietet den Versicherten eine Vielzahl von Serviceleistungen und damit ein umfangreiches Angebot. Leistungskürzungen gibt es nicht, denn Vertrag ist Vertrag. Als Privatversicherter haben Sie teil am medizinischen Fortschritt. Die besten Behandlungsmethoden und Medikamente stehen Ihnen zur Verfügung. Auch die demografische Entwicklung der Versicherten wird miteinbezogen. In der PKV sorgt jeder Versicherte mit seinen Beiträgen in jungen Jahren durch Altersrückstellungen für die im Alter steigenden Gesundheitsausgaben vor.

    Mit flexibel wählbaren Bausteinen stellen Sie sich ihren passenden Schutz zusammen. Nicht nur beim Versicherungsschutz für Zahnersatz, zahnärztliche und ambulante Behandlungen, sondern auch beim Absicherungsbedarf für die stationären Leistungen wie das Ein- oder Zweibettzimmer und die Chefarztbehandlung können Sie frei nach Ihren Wünschen wählen. Eine Beitragsoptimierung kann durch die Vereinbarung einer Selbstbeteiligung erreicht werden. Um im Alter selbstbestimmt leben zu können, ist eine über den gesetzlichen Mindestschutz hinausgehende Pflegevorsorge ratsam, sowie eine Krankentagegeldversicherung, damit Ihr Einkommen bei längerer Krankheit abgesichert ist. Die LVM Versicherung bietet nicht nur hochwertige Krankenversicherungstarife, sondern auch eine breite Palette an Serviceleistungen und Ratgebern rund um die Themen Gesundheit und Pflege an.

    Die Differenzierung in der GKV
    In der GKV sind verschiedene Personengruppen kraft Gesetzes versichert. Neben Rentnern, freiwillig Versicherten und Familienversicherten sind die Versicherungspflichtigen am stärksten vertreten. Hierzu zählen Arbeitnehmer, deren Arbeitsentgelt mehr als 450 Euro monatlich beträgt, aber die allgemeine Versicherungspflichtgrenze nicht übersteigt.

    Über die Grundleistungen hinaus bietet die GKV je nach Krankenkasse verschiedene Services und zusätzliche Leistungen wie beispielsweise weitere Vorsorgeuntersuchungen und die Übernahme der Kosten für alternative Heilmethoden (z. B. Homöopathie oder Osteopathie) an.

    Als gesetzlich Versicherter haben Sie die Möglichkeit, Ihren Basisschutz durch Ergänzungsversicherungen einer PKV auszubauen. Oftmals werden diese Zusatzversicherungen zu besonderen Konditionen angeboten, wenn zwischen der GKV und der PKV eine Kooperation besteht. Zudem beteiligen sich einige Kassen im Rahmen sogenannter Bonusprogramme durch einen Zuschuss an den Beiträgen für die Zusatzversicherungen.

    Tipp: Neukunden und wechselwillige Versicherte tun gut daran, sich einen Überblick darüber zu verschaffen, welcher Versicherer welche Prämie und welche (Zusatz-) Leistungen anbietet, denn darüber differenzieren sich die Anbieter.

    Statt des Einheitsbreis steht also das Wahlmenü auf der Speisekarte!

    ■ Andrea Weidemann


1/2022 Don´t believe in one size fits all

  • Einen Artikel für die Rubrik Mensch und Arbeit unter dem Leitthema Differenzierung zu schreiben, klingt auf den ersten Blick nicht schwer. Doch schon bei den ersten Überlegungen habe ich festgestellt, dass es nicht so einfach ist, dieses Thema zu beleuchten.

    Eine Prämisse während des Schreibens: „Stelle sicher, dass du weißt, was du mit deinem Text erreichen möchtest, bevor du zu schreiben beginnst.“ Doch: Welche Facetten von Differenzierung sollten in der Rubrik „Mensch und Arbeit“ favorisiert beleuchtet werden? Die Differenzierung von Leistung? Oder lieber die von Talenten und Neigungen der Mitarbeitenden? Oder die der Arbeitsumgebung? Der Arbeitszeit? Der Generationen?

    Vielleicht ist genau das der Punkt. Das Arbeitsleben und die Zusammenarbeit sind ein derart vielfältiger Bereich des Lebens, dass nahezu überall differenziert werden müsste. Dies wird zwar häufig gemacht, dennoch gibt es Bereiche, in denen Differenzierung fehlt.

    Ein Denkanstoß
    Auf einer Tagung vor einigen Jahren durfte ich einen eindrucksvollen Vortrag erleben. Die Vortragende war Personalchefin eines Unternehmens, welches als Start-up gestartet, enorm gewachsen und nun ein allseits bekannter Global-Player ist. Sie beschrieb, dass es immer das Bestreben war, alles für alle im Unternehmen gleich zu handhaben, damit niemand das Gefühl hatte, ungerecht behandelt zu werden. Während das Unternehmen wuchs, hat sie irgendwann festgestellt, dass genau das häufig zu einer Ungleichbehandlung führte.

    Nach einigen von ihr aufgeführten Beispielen aus dem Arbeitsalltag verriet Sie uns den Satz, den sie seitdem häufiger nutzt: „Don’t believe in one size fits all!“

    Was hat dieser Satz in mir hervorgerufen?
    Dieser Satz kommt mir seitdem des Öfteren in den Sinn, wenn Diskussionen darüber geführt werden, dass dieses oder jenes nicht möglich oder zu tun sei, damit alle gleich behandelt werden.

    Was denken Sie? Müssen Servicezeiten überall einheitlich sein, oder gibt es Bereiche, in denen es Sinn macht, diese zu differenzieren?

    Müssen Kernzeiten in Unternehmen für alle gleich sein oder gibt es Möglichkeiten, für bestimmte Bereiche oder einzelne Lebenssituationen der Mitarbeitenden (z. B. Pflege Angehöriger) unterschiedliche Zeiten anzubieten?

    Muss immer Konsens gefunden werden oder ist Meinungsvielfalt erlaubt und sogar erwünscht?

    Müssen Anreizsysteme vereinheitlicht werden oder gibt es Menschen, denen z. B. der Dienstwagen als Statussymbol gleichgültig ist, da sie anstelle dessen andere Leistungen bevorzugen?

    Muss der Arbeitsort an einen festen Ort gebunden sein oder sind Alternativen denkbar?

    Gerade diese Frage ist in der heutigen Zeit eher eine rhetorische. Corona hat uns gezeigt, dass selbst in Bereichen, in denen flexible Arbeitszeitmodelle und Home Office kaum vorstellbar waren, plötzlich möglich sind.

    Muss die Kostenbeteiligung Mitarbeitender bei kostenpflichtigen Angeboten immer gleich hoch sein oder könnte auch hier eine Differenzierung z. B. nach Einkommen erfolgen?

    Muss die Anzahl von Urlaubstagen bei allen Mitarbeitenden übereinstimmen oder kann eine Unterscheidung z. B. nach Alter, Lebenssituation oder -planung vorgenommen werden?

    Es gibt sicherlich noch andere Beispiele, bei denen darüber nachgedacht werden kann, ob eine Vereinheitlichung die gerechteste Lösung ist.

    Fazit
    Um auf meinen eingangs erwähnten Satz „Stelle sicher, dass du weißt, was du mit deinem Text erreichen möchtest, bevor du zu schreiben beginnst.“ zurückzukommen:

    Ich freue mich, wenn mein Artikel Sie dazu animiert, von Zeit zu Zeit über diesen Satz nachzudenken: „Don’t believe in one size fits all!“

    ■ Silvia Wiefel


1/2022 Ihre Bedienungsanleitung für mehr Persönlichkeit im Internet - Differenzieren Sie sich in der weiten, digitalen Welt

  • Egal ob auf Webseiten oder in den sozialen Medien - nahezu alles ist präsent und vor allem vergleichbar. Laut Statista gab es 2019 über 3,2 Millionen steuerpflichtige Unternehmen in Deutschland, ca. 66 % der Unternehmen hatten eine eigene Website. Summa summarum präsentiert sich eine überaus große Menge an Unternehmen mit einem eigenen Internetauftritt. Damit Sie in der Masse der MitbewerberInnen sichtbar werden, machen wir es Ihnen einfach und schenken Ihnen eine kleine Bedienungsanleitung für mehr Persönlichkeit in der digitalen Welt.

    Der digitale „Lieferumfang“
    Im Grunde haben alle UnternehmerInnen die gleichen Voraussetzungen. In der digitalen Werkzeugkiste finden sich Webseiten, Profile in verschiedenen sozialen Medien und optimierte Suchmaschineneinträge. Wenn Sie bereit sind, etwas mehr Geld in Ihre Werbung zu investieren, können Sie noch das ein oder andere Online-Werbeformat ergänzen. Am Ende sind aber all das eben nur Werkzeuge, die, egal wie qualitativ hochwertig sie „verarbeitet“ sind, eben nur so gut sind wie der, der sie einsetzt.

    Bevor Sie mit dem Aufbau beginnen
    Also aufgepasst: Nur mit der Einrichtung einer Online-Präsenz ist es nicht getan. Wichtig ist der Inhalt, der so genannte „Content“. Nicht umsonst beschäftigen sich weltweit viele Köpfe damit, welche Themen wie für welche Kanäle und Zielgruppen aufbereitet werden müssen. Wer sich hier eine vorgefertigte Inhaltsbox wünscht, den müssen wir leider enttäuschen. Denn da, wo z. B. gerade Nachhaltigkeit viele junge Menschen wirklich bewegt, ist der Shitstorm für die lediglich werbliche Ausnutzung grüner Themen nicht weit. Es zählt folglich nicht nur der Inhalt, sondern vor allem Authentizität. Was also macht Sie als Unternehmen aus? Was genau macht Sie als Unternehmen authentisch?

    Richten Sie Ihre Website ein
    Auch wenn Webseiten oft aktuelle Themen und Neuigkeiten präsentieren, sind sie doch eher als statisch anzusehen. Sie sind die informativere Visitenkarte Ihres Unternehmens. Betrachten Sie die Website als Ihr Portfolio, mit dem Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen und deren qualitativen Aspekte darstellen
    können. Sicherlich findet sich hier auch der ein oder andere Unterschied zu MitbewerbernInnen, der geeignet platziert werden kann. Das Produkt allein ist aber nicht immer der kaufentscheidende Faktor. Vergessen Sie also nicht, auch die DNA Ihres Unternehmens ausreichend darzustellen. Was ist das Alleinstellungsmerkmal Ihres Unternehmens?

    Optimieren Sie den Text auf die Suchwörter Ihrer Zielgruppe
    Wissen Sie, wonach Ihre Zielgruppe online sucht? Und an welcher Stelle Ihr Unternehmen in den Suchergebnissen Platz findet? Es lohnt sich immer, dies zu reflektieren und hier zu optimieren. „SEO“ heißt das Zauberwort, was einen ganz eigenen Artikel wert ist und vielleicht in einer der nächsten Ausgaben dieser Zeitschrift beleuchtet werden könnte. Bezahlte Einträge nennt man übrigens „SEA“. Streiten Sie sich aber nicht um den ersten Platz. Denn neben der Platzierung ist doch vor allem wichtig, dass Ihr Beitrag das Interesse weckt. Warum sollten also NutzerInnen genau auf Ihren Beitrag klicken?

    Pflegen Sie Ihre sozialen Medien
    Facebook, Instagram, YouTube, TikTok und Co sind quasi wie persönliche Nachrichtensender fürs Smartphone. Das Publikum ist dort je nach Kanal so unterschiedlich wie beispielsweise die Zuschauer einer Sendung auf RTL 2 oder die einer Sendung auf arte. Unser Tipp: Versuchen Sie nicht alle Kanäle zusammen zu betrachten. Die Zielgruppen und auch die Informationsgrade der verschiedenen Kanäle sind so unterschiedlich, dass Sie Ihre schnelle, tagesaktuelle Kommunikation durchaus in unterschiedlicher Form aufzubereiten haben, wenn Sie mehrere soziale Kanäle nutzen. Fragen Sie sich also: Wen will ich eigentlich ansprechen? Und was ist für diese Zielgruppe auf diesem Kanal eigentlich passend? Und wenn man auf die Welt der InfluencerInnen schaut, dann wird schnell deutlich: Die jeweilige Person macht den Erfolg aus, nicht die Produkte, die hier beworben werden. Was ist die Persönlichkeit Ihres Unternehmens?

    Persönlichkeit – ein Must-have
    Im ersten Moment klingt es vielleicht absurd. Digital präsent sein, aber bitte persönlich. Wer nach Authentizität strebt, unterstreicht diese mit Persönlichkeit und differenziert sich hierdurch noch stärker. Das reicht vom Design über die Bilder oder Videoauswahl bis hin zum Video-Chat. Will heißen: Der Mensch bleibt Mensch und sucht in letzter Konsequenz den persönlichen Kontakt. So bringt der schönste Internetauftritt nichts, wenn er die Persönlichkeit vermissen lässt. Digital ist gut - persönlich digital ist besser.

    Wenn Sie bis zum Schluss gelesen haben, dann werden Sie merken, dass eine Anleitung, so wie beim Aufbau eines Kleiderschranks nicht wirklich möglich ist. Auch wenn ein Kleiderschrank manchmal sehr komplex im Aufbau erscheint, ist er doch bei jedem Käufer gleich. Wer erfolgreich im Internet vertreten sein möchte, sollte zunächst reflektieren, was den Unterschied zum Rest der Welt ausmacht. Hier ist Differenzierung wichtiger, als alle Kanäle perfekt zu bedienen. Trauen Sie sich und bleiben Sie stets authentisch!

    Quellen: Laut Statista in D 2019 ca. 3,29 Millionen Unternehmen https://de.statista.com/statistik/daten/studie/246358/umfrage/anzahl-der unternehmen-in-deutschland/Anteil von Unternehmen mit Webseite, ca. 66 % https://de.statista.com/statistik/daten/studie/151766/umfrage/anteil-der unternehmen-mit-eigener-website-indeutschland/

    ■ Anna Juliana Bohr
    ■ Alexandra Holthaus


1/2022 Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) - Was steckt dahinter?

  • Im Rahmen des Klimaschutzprogramms ist es ein Ziel der Bundesregierung, das Aufladen von Elektrofahrzeugen, gemeint sind hier Personenkraft- und Lieferfahrzeuge, sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz oder an öffentlichen Ladestationen zu vereinfachen.

    Das GEIG ist ein deutsches Bundesgesetz, welches seit dem 25.03.2021 gilt. Mit dem Gesetz werden die europäischen Vorgaben aus der Gebäuderichtlinie (2018/844) zum Laden von Elektroautos (E-Autos) in Gebäuden umgesetzt. Das Gesetz regelt hierfür den Ausbau der Leitungs- und Ladeinfrastruktur für die Elektromobilität bei zu errichtenden und bestehenden Gebäuden.

    Welche Auswirkungen hat das Gesetz auf Gebäudeeigentümer?

    Ganz gleich, ob und in welcher Anzahl zukünftig Ladestationen für das Aufladen von E-Autos benötigt werden, Eigentümer von Gebäuden müssen unter bestimmten Voraussetzungen ihre Gebäude bereits jetzt mit der nötigen Leitungs- und Ladeinfrastruktur ausstatten.

    Was ist dem Gesetz nach mit Leitungsinfrastruktur und Ladepunkt gemeint?

    Die Leitungsinfrastruktur umfasst eine geeignete Leitungsführung für Elektro- und Datenleitungen. Die Leitungsführung kann durch Leerrohre, Kabelschutzrohre oder vergleichbare Maßnahmen erfolgen. Wichtig: Die Leitungsinfrastruktur muss mindestens auch den erforderlichen Raum für den Zählerplatz, den Einbau intelligenter Messsysteme für ein Lademanagement und die erforderlichen Schutzelemente umfassen.

    Ein Ladepunkt ist eine Einrichtung, die zum Aufladen von Elektromobilen geeignet und bestimmt ist. Zur gleichen Zeit darf nur ein Elektromobil aufgeladen werden. Bei der Einrichtung sind die gesetzlichen Mindestanforderungen zu beachten.

    Bei den Anforderungen differenziert das Gesetz wie folgt:

    ◗◗ Bei dem Neubau von Wohngebäuden mit mehr als fünf Stellplätzen ist künftig jeder Stellplatz mit der nötigen Leitungsinfrastruktur auszustatten.
    ◗◗ Bei größeren Renovierungen von Wohngebäuden mit mehr als zehn innerhalb des Gebäudes gelegenen oder angrenzenden Stellplätzen müssen künftig alle Stellplätze mit der nötigen Leitungsinfrastruktur ausgestattet werden.
    ◗◗ Beim Neubau von Nichtwohngebäuden mit mehr als sechs Stellplätzen ist mindestens jeder dritte Stellplatz auszustatten.
    ◗◗ Bei größeren Renovierungen bestehender Nichtwohngebäude mit mehr als zehn innerhalb des Gebäudes gelegenen oder angrenzenden Stellplätzen muss jeder fünfte Platz ausgestattet werden und zusätzlich mindestens ein Ladepunkt errichtet werden.
    ◗◗ Nach dem 1. Januar 2025 ist jedes Nichtwohngebäude mit mehr als zwanzig Stellplätzen zudem mit mindestens einem Ladepunkt auszustatten.
    ◗◗ Für gemischt genutzte Gebäude sowie überwiegend selbst genutzte Gewerbegebäude von Eigentümern kleiner oder mittlerer Unternehmen gelten Sonderregeln.
    ◗◗ Wer sich nicht an die Einbaupflicht hält, riskiert eine bußgeldbewährte Ordnungswidrigkeit.

    ■ Jutta Hülsmeyer


1/2022 Produktvielfalt dank Differenzierung...in der Rechtsschutzversicherung

  • Für Unternehmer gibt es viele Strategien, sich vom Wettbewerb abzuheben und neue Kunden zu gewinnen. Die Produktdifferenzierung ist dabei ein Klassiker. Sie dient dazu, sich hinsichtlich Angebot, Produkten, Dienstleistungen oder Service von der Konkurrenz zu unterscheiden.

    Das Erfrischungsgetränk Coca Cola beispielsweise wurde in den letzten Jahrzehnten für unterschiedliche Kundensegmente immer wieder um eine Vielzahl von Produktvarianten ergänzt: Cherry Coke, Coca-Cola light, Coca-Cola koffeinfrei, Coca-Cola light Plus Lemon, Coca-Cola Zero usw.

    Wen wundert es, dass die Produktdifferenzierung auch schon längst in der Rechtsschutzbranche angekommen ist.

    Bis 1994 verwendeten allerdings alle Rechtsschutzversicherer einheitliche Bedingungen, die zuvor durch das zuständige Bundesaufsichtsamt für das Versicherungswesen (BAV) genehmigt wurden. Deshalb sind die sogenannten Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen ARB 75 und ARB 94 nach wie vor standardisiert. Erst mit dem „3. Gesetz zur Durchführung der versicherungsrechtlichen Richtlinien des Rates der EG“ vom 21. Juli 1994 wurde die Genehmigungspflicht für Versicherungsbedingungen abgeschafft.

    Damit war in der Branche der Produktdifferenzierung Tür und Tor geöffnet.

    Klassische Produktdifferenzierung
    Einige Versicherer ergänzten daraufhin die ursprünglichen Produktlinien für Verkehr, Privat, Gewerbe oder Landwirtschaft um ein oder zwei Premiumvarianten, andere schlüsselten die Produkte in ihre Bestandteile auf und erfanden ein Bausteinsystem, welches sie laufend mit neuen zeitgemäßen Bausteinen ergänzten (z. B. Rechtsschutz für Erneuerbare Energien, Cyber Rechtsschutz). Eine weitere Differenzierung lieferten verschiedene Selbstbeteiligungsmodelle bis hin zu einem Bonus-Malus-System wie bereits aus der Kraftfahrtversicherung bekannt. Und schließlich wurden für bestimmte Berufsgruppen (z. B. Ärzte) oder Hobbys (z. B. Jäger, Tierhalter) maßgeschneiderte Rechtsschutzprodukte entwickelt.

    Tabus brechen
    Innovative Versicherer gehen heute noch weiter, um sich vom Markt abzuheben. Sie versichern Streitigkeiten, die bislang gar nicht versicherbar waren. So verhält es sich u. a. für streit- und kostenintensive Bereiche wie beispielsweise Ehe- und Unterhaltsrecht, Baurecht, Kapitalanlagenrecht – und sogar für vorvertragliche Angelegenheiten, bei denen eine Rechtsschutzversicherung für bereits eingetretene Schadenfälle erlangt werden kann. Natürlich werden all diese Erweiterungen bei der Kalkulation des Beitrags berücksichtigt und machen das Produkt letztendlich teurer. Der Kunde soll entscheiden, ob es ihm das wert ist.

    Weg vom Kostenerstatter – hin zum Servicevermittler
    Ureigenste Bestimmung der Rechtsschutzversicherung ist die Erstattung von Rechtsanwalts- und Gerichtskosten. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelten die Anbieter viele darüber hinausgehende Rechts-Services, um sich vom Markt abzuheben. Inzwischen gehört folgendes fast zum Standard einer jeden Rechtsschutzversicherung: die jederzeit erreichbare Anwalts-Hotline und E-Mail Beratung, die Bereitstellung von juristisch geprüften Mustertexten oder die Vermittlung von Mediationen. Sogar eher rechtsschutzferne Dienstleistungen wie Forderungsmanagement mit Inkasso-Service und Bonitätsprüfung oder das Entfernen von persönlichkeits- oder rufschädigenden Einträgen oder Rezensionen in Internetportalen werden angeboten.

    Konkurrenz Legal Tech
    Aufmerksam betrachten viele Rechtsschutzversicherungen den wachsenden Markt der Legal Tech-Plattformen wie z. B. die des Flugrechte-Spezialisten „Flightright“. Denn es gibt Parallelen im Geschäft: Sowohl die Legal-Tech Plattformen als auch die Versicherungen ermöglichen es dem Kunden, ihre Rechte wahrzunehmen. Für den Kunden macht es keinen Unterschied, ob er eine regelmäßige Prämie bezahlt und eine Rechtsschutzversicherung seinen Rechtsstreit begleicht oder ob eine Legal Tech-Plattform die Kosten individuell für einen Fall übernimmt und eine Prämie im Erfolgsfall fällig wird. Das zuletzt genannte Modell könnte für ihn sogar tendenziell attraktiver sein, da die Kosten tatsächlich nur dann anfallen, wenn das Problem konkret auftaucht. Diese Plattformen sind deshalb für die Rechtsschutzversicherer einerseits Konkurrenz und andererseits potenziell als Vorlage für die Erweiterung ihres Portfolios interessant. So gibt es bereits Versicherungen, die mit ihnen kooperieren und sich auf diese Weise vom Markt differenzieren.

    Herausforderung für Kunden
    Keine Frage – Differenzierung belebt das Geschäft. Sie macht es den Kunden aber auch immer schwerer, sich einen Überblick zu verschaffen und das passende Produkt auszuwählen. Eine individuelle ausführliche Beratung vor Abschluss einer Rechtsschutzversicherung ist daher unerlässlich.

    ■ Anne Hilchenbach


1/2022 Das Alter darf eine Rolle spielen - Beitragsdifferenzierung in der Kfz-Versicherung

  • „Das Alter darf eine Rolle spielen“. Unter diesem Titel veröffentlichte die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im letzten Jahr eine Untersuchung über die Höhe der Versicherungsbeiträge für ältere AutofahrerInnen. Hintergrund war eine „Petition gegen Altersdiskriminierung in der Kfz-Versicherung“, die der Petitionsausschuss des Bundestages beraten und dem Bundesministerium der Finanzen zugeleitet hatte.

    Bei älteren VersicherungsnehmerInnen und AutofahrerInnen könne schnell der Eindruck entstehen, dass sie zu Unrecht höhere Prämien in der Autoversicherung zahlen müssen als andere Altersgruppen, so die BaFin. Der Eindruck ist aber falsch, wie die Untersuchung ergab. Die Beitragsgestaltung der Versicherer ist nicht diskriminierend und verstößt nicht gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG).

    Wie hat die BaFin geprüft?
    Untersucht hat die BaFin u. a. die Beitragsgestaltung von 40 Unternehmen mit Sitz in Deutschland und vier Niederlassungen von Versicherern mit Sitz im Europäischen Wirtschaftsraum. Das entsprach einer Marktabdeckung von mehr als 75 Prozent der in Deutschland angebotenen Kfz-Versicherungen. In ihrer Untersuchung erläutert die BaFin den Mechanismus der Beitragskalkulation: „Eine Altersdifferenzierung ist immer dann zulässig, wenn sie auf anerkannten Prinzipien risikoadäquater Kalkulation beruht. … Im Versicherungswesen bilden die Schadenverläufe aus der Vergangenheit die Grundlage der Tarifierung. Versicherungsmathematiker setzen die Schadenaufwendungen zur Anzahl der Risiken ins Verhältnis, woraus sich der Schadenbedarf ergibt.“

    Um kalkulatorisch möglichst stabile versicherungsmathematische Ergebnisse zu erhalten, gleichen die Autoversicherer Ihre (anonymisierten) Datensätze mit den Statistiken des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ab. Dadurch ist die Datenbasis besonders stabil und aussagekräftig. Dabei profitiert die Datenqualität des GDV u. a. davon, dass sie durch einen unabhängigen Treuhänder geprüft wird.

    Ältere Versicherte profitieren von hohen Schadenfreiheitsklassen
    Trotz bestimmter Alterszuschläge zahlen die 63- bis 67-Jährigen Versicherten durchschnittlich die geringsten Prämien aller Altersgruppen, so die BaFin. Über 82-Jährige zahlen zudem im Durchschnitt nur etwa halb so viel wie 18-Jährige, die nicht von hohen Schadenfreiheitsklassen profitieren können. In der Teilkaskoversicherung stellte die BaFin fest, dass die Beiträge mit zunehmendem Alter der Versicherten günstiger werden, am günstigsten in der Altersklasse ab 82 Jahren.

    Im Ergebnis konnte die BaFin daher feststellen: Das Alter darf eine Rolle spielen! Denn in der Autoversicherung wird es entsprechend den anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik auf der Grundlage des statistisch belegten Zahlenmaterials in der gesetzlich vorgeschriebenen Weise in der Beitragskalkulation berücksichtigt.

    Kfz-Versicherung muss bezahlbar bleiben
    Bei ihrer Analyse der nach Altersgruppen differenzierten Schadenquoten ist der BaFin zudem aufgefallen, dass viele Unternehmen das versicherungsmathematisch zulässige Zuschlagspotential für ältere AutofahrerInnen nicht voll ausschöpfen. Die Zuschläge für das Alter fallen in der Realität geringer aus, als es aufgrund der Datengrundlage mathematisch angemessen wäre.

    Das ist kein neuer Gesichtspunkt in der Beitragsgestaltung. Wesentlicher Teil der Autoversicherung ist die Kfz-Haftpflichtversicherung, die bis auf wenige Ausnahmen jedes Kraftfahrzeug, dass auf öffentlichen Straßen bewegt wird, haben muss (Pflichtversicherung). Um unangemessene Beitragsausschläge für bestimmte Gruppen zu vermeiden und die Kfz-Versicherung, insbesondere die Pflichtversicherung, stets bezahlbar zu halten, kappen die Autoversicherer Zuschläge, die eigentlich entsprechend des Schadensaufkommens mathematisch angemessen wären (z. B. für besonders junge, unerfahrene FahrerInnen oder auch für ältere FahrerInnen).

    Zu einer „ungerechten“ Umverteilung von Beiträgen kommt es dadurch nicht. Denn das Fahreralter ist nur eines von vielen Merkmalen, die den Beitrag der Autoversicherung bestimmen. Weitere Merkmale sind zum Beispiel die Dauer der Schadenfreiheit (Schadenfreiheitsklasse), der Fahrzeugtyp, das Fahrzeugalter, der Wohnort des Kunden, die jährliche Fahrleistung, der Nutzerkreis und die Berufsgruppe des Versicherten (z. B. Beamter, Landwirt).

    Insgesamt zeigt die Auswertung der BaFin, dass die in der Petition geäußerte Einschätzung, ältere Versicherte werden ungerecht behandelt, nicht zutrifft. Es ist wie so oft im Leben: Manchmal ist es empfehlenswert – wie es jetzt die BaFin getan hat – etwas genauer hinzuschauen, um subjektive Einschätzungen zu hinterfragen und dann sachlich richtig zu stellen.

    ■ Rainer Rathmer


1/2022 Glück & Unglück...einmal differenziert betrachtet

  • In der letzten Ausgabe haben wir uns an dieser Stelle mit verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit auseinandergesetzt und ich habe damals nicht geglaubt, dass uns Themen wie die bestehende Pandemie aktuell noch derart nachhaltig beschäftigen werden.

    Da es im Rahmen der menschlichen Wahrnehmung offensichtlich unmöglich ist, alle Konsequenzen eines Ereignisses oder eines Umstandes zu erkennen, verlieren derzeit auch die letzten Frohnaturen – zumindest stunden- oder tageweise – ihre gewohnte Heiterkeit und erwarten sehnlichst angenehmere Zeiten. Oder wie der Westfale sagt: „Wer jetzt noch lacht, der hat Reserven!“

    Nun ja, vielleicht ist es ein Unglück, dass die Pandemie so lange an aller Nerven zerrt. Vielleicht ist es auch ein Glücksfall, dass wir bislang zumindest größtenteils recht glimpflich durch diese ungewöhnliche Zeit gekommen sind.

    Und in diesem Sinne sind wir dann auch beim heutigen Thema:

    Glück im Unglück – Unglück im Glück

    ...ist eine der bekanntesten chinesischen Parabeln aus dem 2. Jahrhundert v. Chr., in der die Sichtweise des Daoismus in Bezug auf Glück und Unglück erläutert wird.

    Ein alter Mann mit Namen Meister Felsen besaß ein kleines Gut in den Bergen. Eines Tages begab es sich, dass er eines seiner Pferde verlor. Da kamen die Nachbarn zu ihm, um ihm zu diesem Unglück ihr Beileid zu bekunden.

    Der Alte aber fragte: „Woher wollt ihr wissen, dass das ein Unglück ist?“ Und siehe da: Einige Tage später kam das Pferd wieder und brachte ein ganzes Rudel Wildpferde mit. Wiederum erschienen die Nachbarn und wollten ihm zu diesem Glücksfall gratulieren. Der Alte aber versetzte: „Woher wollt ihr wissen, dass das ein Glücksfall ist?“

    Da er nun so viele Pferde hatte, begann der Sohn des Alten eine Neigung zum Reiten zu fassen, und eines Tages brach er sich das Bein. Da kamen sie wieder, die Nachbarn, um ihr Beileid zum Ausdruck zu bringen. Und abermals sprach der Alte: „Woher wollt ihr wissen, dass dies ein Unglücksfall ist?“

    Im Jahr darauf erschien eine Kommission des Kaisers in den Bergen, um kräftige Männer für den Dienst des Herrschers und als Sänftenträger zu holen. Den Sohn des Alten, der noch immer seinen Beinschaden hatte, nahmen sie nicht mit.

    Meister Felsen musste lächeln.

    Von der ursprünglichen Parabel ausgehend sind verschiedene Versionen der Geschichte geschrieben worden, die in Büchern und im Internet unter Titeln wie Der taoistische Bauer, Der Bauer und sein Pferd, Der Vater, sein Sohn und das Pferd, Der alte Mann verliert ein Pferd usw. zu finden sind.

    Oder noch anders ausgedrückt:
    „…, for there is nothing either good or bad, but thinking makes it so.“
    (dt. …, denn an sich ist nichts weder gut noch böse, das Denken macht es erst dazu.) William Shakespeare Hamlet, 2. Szene, 2. Aufzug.

    Wir wünschen Ihnen in jedem Fall einen glücklichen Start ins Frühjahr!

    ■ Karsten van Husen


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